Main Data
Author: Saskia Kolb, Soern Pohl
Title: Book King Bundle Phase 12 + Der Achivar der Seelen
Publisher: Book King
ISBN/ISSN: 9783740987206
Edition: 1
Price: CHF 5.30
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Narrative literature
Language: German
Technical Data
Pages: 379
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Book King Bundle 1. Phase 12 'Er hatte ihr Leben in den Händen, die absolute und vollkommene Kontrolle. Es war seine Entscheidung, ob sie lebte oder starb.' Das Leben der siebzehnjährigen Skye Delford ändert sich schlagartig, als ihre beste Freundin brutal ermordet wird, doch dies sollte erst der Anfang sein. Kurz darauf erhält sie die erste Aufgabe, die sie zu erfüllen hat, verfasst von dem Mörder selbst. Es dauert nicht lange und Skye verstrickt sich in einem Netz aus Lügen, scheinbar ohne Ausweg und sie muss sich die alles entscheidende Frage stellen: Wie weit ist sie bereit zu gehen, um die zu retten, die sie liebt? 2. Der Archivar der Seelen 'Die Quelle des Bösen. Was ist die Ursache oder benötigt es keine?' Jeremiah Brecht, Polizist, kurz vor der Rente erhält die Frage von einem Mann, der sich selbst der Archivar nennt. Ein Mann, der ihm grausame Biographien von Verbrechern überlässt, damit Jeremiah, wie in all den Jahren zuvor, Selbstjustiz verüben kann, um das in seinen Augen fragile Gleichgewicht von Gut und Böse wiederherzustellen. All dies dient nur der Vorbereitung für die zerstörerische Biographie von Jeremiah`s Sohn Michael. Angehender Präsident, getrieben von der Gier nach Macht und Einfluss. Ein Mann, der das Land spaltet, die Emotionen der Bevölkerung für seine Zwecke nutzt und bereit ist bis zum Äußersten zu gehen. Jeremiah wird vor die schwerwiegendste Entscheidung seines Lebens gestellt.

Saskia Kolb wurde 2001 in der Schweiz geboren und wuchs in Tägerwilen, einem kleinen Dorf am Bodensee auf. Zur Zeit besucht sie die Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen. Bereits in der Grundschule verliebte sie sich ins Geschichtenschreiben und das hat sich seit damals nicht geändert. Mit 15 Jahren begann sie an ihrem Debütromas 'Phase 12' zu schreiben. Soern Pohl wurde 1972 geboren, läuft für sein Leben gern und interessiert sich für Film, Musik und Literatur. Der Archivar ist sein dritter Roman und das erste Manuskript, das er veröffentlicht.
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Erinnerungen

Bittersüße Bilder aus längst vergangenen Zeiten.


Ich war früher sehr schüchtern. Auch heute bin ich manchmal noch eher zurückhaltend, aber ich würde es nicht mehr als schüchtern bezeichnen. Ich mag es einfach nicht, im Mittelpunkt zu stehen.

Kira war da das komplette Gegenteil von mir. Sie war nicht wie die anderen. Ich erinnerte mich noch gut an den Tag, an dem sie ihre langen braunen Locken abrasiert und sich die verbliebenen drei Millimeter ihrer Haare lila gefärbt hatte. Das war typisch für sie. Bei jedem anderen hätte es richtig schlimm ausgesehen, doch sie sah damit einfach umwerfend aus und ich meine wirklich umwerfend. Es gab wohl keinen Jungen an der Schule, der nicht auf sie stand.

Eigentlich war es reiner Zufall, dass wir uns angefreundet hatten. Es war an meinem ersten Schultag. Ich war extrem nervös und hatte Angst, die anderen Kinder anzusprechen, weil ich mich blamieren könnte. Als es klingelte, ging ich deshalb schnell als eine der ersten in das Klassenzimmer und setzte mich ganz nach hinten. Das war ein guter Platz und ich sitze noch heute gerne dort. Man kann dort die anderen Schüler gut beobachten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lehrer einen dort hinten nicht zu sehr beachteten. Ja, ich war gut in der Schule und, ja, man konnte mich einen Streber nennen, aber das hieß nicht, dass ich im Unterricht immer aufpasste.

Ich saß also da und beobachtete die anderen Schüler, wie sie einer nach dem anderen in das Klassenzimmer kamen.

Kira war die letzte und die einzige, die einen bleibenden Eindruck hinterließ. Sie trug ein gelbes T-Shirt zu einem Jeansrock und darunter eine wild gemusterte Strumpfhose. Diese ausgeflippten Klamotten hatte sie dann aber einige Jahre später gegen dürstete Punksachen eingetauscht. Doch es waren nicht ihre Kleider, die mir besonders in Erinnerung blieben, sondern ihr schelmisches Lächeln.

Damals war sie mir ziemlich unsympathisch gewesen. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht genau sagen konnte, weshalb. Vermutlich lag es an diesem Lächeln, das zu sagen schien: „Versuch gar nicht erst, dich mit mir anzulegen. Du wirst verlieren.“

Was würde ich dafür geben, sie noch einmal so lächeln zu sehen.

Die meisten Mädchen an der Schule waren ziemlich langweilig. Etwas, das sich bis heute nicht geändert hat. Ich konnte einfach nichts mit ihnen anfangen, selbst wenn ich mich getraut hätte. So kam es, dass ich eher eine Einzelgängerin war. Nicht, dass ich während der Pausen allein in der Ecke gesessen hätte oder bei Partnerarbeiten immer übrigblieb. Ich hatte schon so meine Leute, mit denen ich zusammen war, aber als richtige Freunde konnte man sie nicht bezeichnen. Wir waren zusammen, um nicht allein zu sein, doch damit hatte es sich dann auch schon.

Natürlich gab es da auch noch Jason. Der war aber gerade in dem Alter, in dem Mädchen eklig waren, und wir hatten dementsprechend auch nicht so viel Kontakt.

Es war kaum zu glauben, aber ich hatte wirklich zwei ganze Jahre auf diese Weise überstanden. Ich glaube, es war in der dritten Klasse, als Jason die Idee mit der Band hatte. Sein Einfall war wirklich meine Rettung, ansonsten würde ich vielleicht immer noch mit meinen Möchtegernfreunden abhängen. Er suchte Mitglieder und ich hatte schon immer gerne gesungen. Also was lag da näher, als sich einfach zu bewerben?

Wenn ich singe, kann ich komplett abschalten. Dann vergesse ich alles und versinke in der Musik. Es gibt dann nur noch mich und meine Stimme. Klar, ist da auch noch das Mikrofon und natürlich die anderen Bandmitglieder und das Publikum.

Ich kam in die Band. Dazu kamen noch Jason am Schlagzeug, Melanie am Keyboard und eben Kira an der Gitarre. Ohne angeben zu wollen –unsere Band war richtig gut und als ich meine Antipathie Kira gegenüber erst einmal überwunden hatte und erkannte, dass sie eigentlich total nett war, wurden wir schnell ziemlich gute Freunde. Wir waren unzertrennlich. Wo ich

 
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