Main Data
Author: Art Norman
Title: ?Moronthor - zurück aus dem Grab: Der Dämonenjäger von Aranaque 94
Publisher: Alfredbooks
ISBN/ISSN: 9783745218565
Edition: 1
Price: CHF 0.50
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Fantasy
Language: German
Technical Data
Pages: 120
Copy protection: kein Kopierschutz
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Plötzlich hob sich an einer Stelle der Boden. Er krümelte auseinander, gerade so, als wolle ein Maulwurf seinen Hügel emporwölben. Doch dann vergrößerte sich der zunächst faustgroße Hügel in ungewöhnlicher Form, wurde zu einer langen Linie, die sich bis hin zum Grabstein fortpflanzte. Neben der Linie entstanden zwei weitere kleine Hügel, die sich schnell vergrößerten. Don Blossom wandte dem Phänomen den Rücken zu. Er sah über die verwilderte Grasfläche, zwischen der Grabsteine scheinbar wahllos verteilt waren. Ein privater Totenacker, vielleicht seit Jahren nicht mehr von eines Menschen Fuß betreten. Knorrige, abgestorbene Bäume reckten ihre kahlen Äste wie mahnende Finger in den Abendhimmel. Blossom hatte plötzlich das Gefühl, beobachtet zu werden. Dabei wußte er genau, daß außer ihm niemand hier war! Auf dem linken Fuß wirbelte er herum, sah noch etwas, das er nicht begriff, und dann war er nicht einmal mehr in der Lage, einen Schrei auszustoßen, weil das Etwas blitzartig zupackte und ihn in die Tiefe riß. Über ihm schloß sich der Boden wieder. Und es war, als sei nichts geschehen. Gar nichts...
Table of contents

​Moronthor - zurück aus dem Grab: Der Dämonenjäger von Aranaque 94


Art Norman


Plötzlich hob sich an einer Stelle der Boden. Er krümelte auseinander, gerade so, als wolle ein Maulwurf seinen Hügel emporwölben.

Doch dann vergrößerte sich der zunächst faustgroße Hügel in ungewöhnlicher Form, wurde zu einer langen Linie, die sich bis hin zum Grabstein fortpflanzte. Neben der Linie entstanden zwei weitere kleine Hügel, die sich schnell vergrößerten.
Don Blossom wandte dem Phänomen den Rücken zu. Er sah über die verwilderte Grasfläche, zwischen der Grabsteine scheinbar wahllos verteilt waren. Ein privater Totenacker, vielleicht seit Jahren nicht mehr von eines Menschen Fuß betreten. Knorrige, abgestorbene Bäume reckten ihre kahlen Äste wie mahnende Finger in den Abendhimmel.
Blossom hatte plötzlich das Gefühl, beobachtet zu werden. Dabei wußte er genau, daß außer ihm niemand hier war!
Auf dem linken Fuß wirbelte er herum, sah noch etwas, das er nicht begriff, und dann war er nicht einmal mehr in der Lage, einen Schrei auszustoßen, weil das Etwas blitzartig zupackte und ihn in die Tiefe riß.
Über ihm schloß sich der Boden wieder.
Und es war, als sei nichts geschehen. Gar nichts…
***
Zum fünften Mal innerhalb einer halben Stunde sah Laura Edwards auf ihre schmale Armbanduhr. Aber damit konnte sie Blossom auch nicht herbeizaubern, der schon seit fast sechzig Minuten überfällig war. An sich wäre das nicht Lauras Problem gewesen, nur warteten zwei Männer in dezenten Anzügen seit etwa 45 Minuten auf ihren Boß.
Einer hatte zwischendurch schon seine Ungeduld signalisiert und angedeutet, man werde sich einen anderen Vertragspartner suchen, wenn Mr. Don Blossom nicht einmal in der Lage sei, einen Termin an einem lächerlichen Donnerstagabend einzuhalten, obgleich dieser Termin zwei Monate zuvor fixiert und bestätigt worden war und Blossom selbst seine Geschäftspartner eine Woche vorher noch einmal daran erinnert hatte.
Laura konnte nichts anderes tun als darauf hinweisen, daß der Termin tatsächlich im Kalender ihres Bosses vermerkt war, und zu versuchen, ihn zu erreichen
 
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