Main Data
Author: Ella Carey
Title: Die Frauen von New York - Glanz der Freiheit Roman
Publisher: Aufbau Verlag
ISBN/ISSN: 9783841227775
Edition: 1
Price: CHF 9.80
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Contemporary literature (from 1945)
Language: German
Technical Data
Pages: 420
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents

Die Stunde der Frauen.

New York, 1942: Immer mehr Männer werden an die Front gerufen, auch die Köche im Valentino's, wo die junge Lily Rose arbeitet. Mit viel Ehrgeiz und großer Leidenschaft setzt Lily nun alles daran, die erste Küchenchefin der Geschichte zu werden. Bei ihrer Suche nach neuen Rezepten in Zeiten der Rationierung verliebt sie sich in den Chef de Cuisine Tom, bis auch er eingezogen wird. Gegen große Widerstände versucht Lily, das Valentino's durch die Jahre der Krise zu bringen. Dann ist der Krieg vorbei, und die Männer kehren zurück - nur von Tom gibt es keine Nachricht ...

Der Auftakt der großen Serie über die Frauen von New York mit einer Köchin, die um ihre Karriere kämpfen muss - ebenso wie um ihre Liebe.



Ella Carey wurde in Adelaide, Australien, geboren, studierte Klavier am Konservatorium sowie Kunst, Geschichte und Literatur. Heute lebt und schreibt sie in Melbourne mit ihrer Familie und zwei in die Jahre gekommenen Italienischen Windspielen. Schon immer haben sie die mutigen Frauenfiguren der Geschichte fasziniert, weswegen sie es liebt, ihre Romane nach wahren Begebenheiten zu erzählen. Ihre Bücher sind internationale Bestseller und erscheinen in vierzehn Sprachen.

Table of contents

Kapitel 1
New York, 1942


Lily Rose setzte ihren roten Filzhut auf, schlüpfte in den roten Mantel samt passenden Handschuhen und stürmte aus dem Haus in Gramercy Park. Über den kleinen, ordentlich eingezäunten Privatpark des Wohnviertels hinweg hallte das Geschrei ihrer Mutter Victoria durch die friedliche Morgenluft, erwartungsgemäß gefolgt von den Beschwichtigungen ihres Vaters.

Lily stieg in ihren kleinen American Bantam, legte den Kopf eine kostbare Sekunde lang aufs Lenkrad und dankte dem Himmel für das wunderbare Automobil, mit dem sie die Flucht ergreifen konnte, wann immer es nötig war. Sie ließ den Motor des hübschen blau-weißen Wagens mit der rosa Lederausstattung aufheulen und sauste davon, die Third Avenue hinauf bis zu dem Parkplatz, der ihrem geliebtenValentino’s am nächsten lag, dem Restaurant, in dem sie alsSous-Chef arbeitete.

Sie stieg aus, schloss das Auto mit einem satten Klick ab, rückte den schicken roten Hut zurecht und marschierte los, freudig erregt beim Gedanken an die raffinierten Speisen, die sie heute mit ihren Kollegen imValentino’s zaubern würde.

Vom Parkplatz aus nahm sie die Route über die East 63rd Street zur Park Avenue. Sie eilte über die Läufer vor den imposanten, in der herbstlichen Morgensonne schimmernden Beaux-Arts-Gebäuden, vorbei an Portiers in eleganten Uniformen, die an den Türen zu den prachtvollen Foyers Wache hielten, ihre weiß behandschuhten Hände hinter dem Rücken verschränkt. Erst als sie vor demValentino’s stand, hielt sie inne, um zu verschnaufen.

Der repräsentative Eingang zum Restaurant war flankiert von zwei kunstvoll verschnörkelten Laternen, deren gelbliches Licht im letzten Morgendunst beinahe geisterhaft wirkte. In ihrem Schein funkelte die Art-déco-Bar desValentino’s im Inneren vor großen, fächerförmigen Spiegeln. Die geometrische Wandvertäfelung aus Holz bildete einen prächtigen Hintergrund für die gepolsterten Lederbänke, romantische Leuchten tauchten das geschmackvolle Interieur in warmes Licht.

Neugierig beäugt von älteren Männern, die nicht zum Kriegsdienst eingezogen worden waren und die in diesen Tagen zahlreich in den Straßen von Manhattan unterwegs waren, ging sie zum Dienstboteneingang auf der Rückseite des Hauses.

Lily hatte sich in derBrigade de Cuisine, der Küchenbrigade, von einer bescheidenen Gemüsebeiköchin zum Rang einesSous-Chef hochgearbeitet. In den vergangenen Jahren war sie so vielen vertrauten Namen unter den Gästen begegnet, die in den gleichen Kreisen verkehrten wie ihre Familie, dass sie rasch gelernt hatte, sich davon nicht beirren zu lassen. Sie kochte zu den Debütantinnenbällen von Mädchen, mit denen sie aufgewachsen war, sie verzierte die Hochzeitstorten junger Frauen, mit denen sie in ihrer Schule in der Upper East Side Zette

 
Contact FAQ Conditions of use Legal informations Delivery conditions Privacy policy Copyright
All prices on this website are with Reservation.