Main Data
Author: Nicholas Kirchhof
Title: Keinen Platz in dieser Welt Roman in zwei Tagen, einem Zwischenspiel und einem Epilog
Publisher: Books on Demand
ISBN/ISSN: 9783769384505
Edition: 1
Price: CHF 5.20
Publication date: 01/06/2025
Content
Category: Contemporary literature (from 1945)
Language: German
Technical Data
Pages: 244
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Fünf Studenten, eine Tragödie Fünf Studenten, gefangen in einem Leben voller Widersprüche, treiben durch eine Welt, in der sie keinen Platz finden. Ein tragisches Ereignis katapultiert sie in einen Strudel aus absurden Begegnungen, schmerzhafter Selbsterkenntnis und grotesken Wendungen. Doch was in ihrem Innersten lauert, ist größer als sie selbst - und dunkler als ihre sieben Teufel. Mit dabei: Jesus, ein Übermensch und eine LKW-Ladung Zynismus. Ob die Handlung die Komplexität eines Tolstois oder Shakespeares erreicht? Das bleibt der Frage überlassen, ob man dem Erzähler trauen kann. Ein humorvoll-abgründiger Roman, der zum Nachdenken, Lachen und Staunen einlädt - und dabei nichts und niemanden verschont.

Nicholas Kirchhof wurde 2005 in Köln geboren. Er absolvierte dort im Jahr 2023 sein Abitur und studiert seit dem Wintersemester 2024 Lehramt.
Table of contents

ZWEI VERLORENE SEELEN, DIE IN EINEM FISCHGLAS SCHWIMMEN, IHRE ALTEN ÄNGSTE FANDEN UND SICH WÜNSCHTEN, DER ANDERE WÄRE NICHT DA


Arthur war später gekommen als sonst. Aurora überlegte, ob er vielleicht trainiert hatte. Sie selbst hatte sich erst letzten Monat die Premium-Version einer Beckenbodentrainingsapp geholt und seitdem konsequent nicht benutzt. Sie wusste, dass sie es nicht nötig hatte, aber ihr hatte die Werbung gefallen. Generell brauchte sie kein Training, denn sie war eine Naturschönheit.

Arthur hatte sie die halbe Nacht über gut gefickt und das war definitiv besser als irgendeine andere Beschäftigung, die ihr in den Sinn gekommen wäre. Es war schon spät gewesen, als er sie angerufen und gefragt hatte, ob sie Lust hätte vorbeizukommen, um etwas zu essen. Gemeint war natürlich sein Penis. Aurora hatte Lust, brauchte aber auch die Bestätigung, gewollt zu sein. Arthur hatte weniger Lust, sondern das Bedürfnis, nicht allein zu sein, denn, so viel sei dem Leser verraten, dieser Tag markierte ein Jubiläum, welches ihm normalerweise schon schwer aus dem Kopf ging, heute allerdings mit der Beharrlichkeit eines Brokers aus den 90ern versuchte, auf sich aufmerksam zu machen. So gesehen hatten Aurora und das Ereignis viel gemeinsam. Arthur hatte gesundeCoping-Strategien wieLabeling und Achtsamkeit mit einer gewagten Mischung ungesunder Coping-Strategien aus Alkohol und Sex kombiniert, was schon an normalen Tagen ein absurd abgefahrener Cocktail gewesen wäre.

Heute war aber kein normaler Tag, und mit der Sicherheit, mit welcher der Wetterdienst das falsche Wetter vorhersagt, werde ich Ihnen frühestens in 100 Seiten von diesem Jubiläum erzähle

 
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