Main Data
Author: Diverse Autoren
Title: Fürstenkrone Box 18 - Adelsroman E-Book 96-100
Publisher: Martin Kelter Verlag
ISBN/ISSN: 9783740995348
Edition: 1
Price: CHF 10.40
Publication date: 01/01/2022
Content
Category: Narrative literature
Language: German
Technical Data
Pages: 320
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt 'diese' Wirklichkeit.
Table of contents

Frauke von Bullach blies die Backen auf und ließ sich auf den Stuhl zurückfallen, als sich die Tür hinter den letzten Kunden geschlossen hatte. Feierabend! Ein Blick zur Wanduhr zeigte ihr, daß dieser eigentlich schon vor einer halben Stunde begonnen hätte. Aber es hatte sich gelohnt. Das Ehepaar hatte eine Reise gebucht. Wo blieb jetzt nur Henrik?

Frauke streckte sich, dann sprang sie auf und lief leichtfüßig zur Tür, um abzuschließen. Jetzt lächelte sie. Heute würde sie keine Ausrede mehr gelten lassen, Henrik mußte ebenfalls Feierabend machen. Seit Tagen wollten sie schon am Abend durch Münchens Innenstadt bummeln, doch die viele Arbeit hatte dies bisher nicht zugelassen. Das Lächeln lag noch auf ihren Lippen, als sie die Tür hinter ihrem Schreibtisch öffnete. Dort befand sich ein kleines Büro. Sie sah auf Henriks gesenkten Kopf und rief: »Feierabend.«

Prinz Henrik von Beechen sah hoch. »Ist es schon wieder so spät?«

»Richtig geraten, mein Schatz!« Frauke strahlte ihn an. »Komm endlich von den Büchern hoch. Wir wollen bummeln gehen.«

Prinz Henrik von Beechen, der es nicht liebte, wenn er mit Prinz tituliert wurde, erwiderte zuerst das Lächeln seiner Mitarbeiterin, dann schüttelte er aber den Kopf. »Ich bin noch nicht soweit. Ich wollte dies hier heute noch aufarbeiten.«

»Ich weiß!« Frauke kam näher. Sie beugte sich herunter und legte dabei ihre Handflächen auf die Schreibtischplatte. Ihr Gesicht näherte sich dem seinen. »Deine Arbeitswut in allen Ehren, aber heute abend muß es auch einmal ohne diese gehen. Heute möchte ich dich für mich allein.« Ihr Blick suchte den seinen. »Weißt du, daß wir kaum noch Zeit für uns haben«, flüsterte sie, als er ihr Gesicht zwischen seine Hände nahm und sie näher zu sich zog. Seine Lippen fanden die ihren.

Nach Minuten erst lösten sie sich voneinander. Lächelnd und mit blitzenden Augen fragte Frauke: »Willst du noch immer weiterarbeiten?«

»Ich sollte…« Er zögerte. Da griff Frauke einfach nach seinen Unterlagen und schlug sie zu.

»Gut, überstimmt!« Er erhob sich von seinem Schreibtischstuhl. »Für heute ist Schluß mit der Arbeit!« Er kam um den Schreibtisch herum. »Wenn du willst, dann lade ich dich ganz groß zum Essen ein. Wie wäre es mit dem Bayerischen Hof?«

Frauke schüttelte den Kopf. »Wir wollten doch einfach nur durch München bummeln. Dazu müssen wir uns auch nicht erst umziehen. Wir können ja unterwegs eine Pizza essen.«

 
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