Main Data
Author: Rainer Schorm
Title: Perry Rhodan Neo 278: Makkos finsteres Herz
Publisher: Perry Rhodan digital
ISBN/ISSN: 9783845354781
Edition: 1
Price: CHF 2.70
Publication date: 01/01/2022
Content
Category: Science fiction
Language: German
Technical Data
Pages: 160
Copy protection: kein Kopierschutz
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Vo sieben Jahrzehnten ist der Astronaut Perry Rhodan auf Außerirdische getroffen. Seither konnte die Menschheit zu den Sternen aufbrechen und hat fremde Welten besiedelt. Dann werden die Erde und der Mond in den fernen Kugelsternhaufen M 3 versetzt. Als Rhodan diesen Vorgang rückgängig machen will, verschlägt es ihn tief in die Vergangenheit. Nach seiner Heimkehr im Jahr 2107 stellt er fest: Die Überschweren mit ihrem Anführer Leticron haben die Welten der Menschen erobert. Rhodan will die unterdrückten Völker befreien. Die Menschen entdecken, dass dem Gegner eine neue Waffe in die Hände gelangen könnte. Deshalb reisen der Haluter Icho Tolot, die Bestie Tro Khon und der Emotionaut Mentro Kosum ins Spicasystem. Nur mithilfe der Vitalier, einer Widerstandsgruppe gegen die Überschweren, können sie sich zu ihrem Ziel vorkämpfen. Immer tiefer dringt die Einsatzgruppe durch eine Todeszone ein - es ist MAKKOS FINSTERES HERZ ...
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1.

Mentro Kosum

Erstschlag

 

Das Lichtgewitter war eine Qual für ungeschützte menschliche Augen. Mentro Kosum war daher froh, es nur mittels visueller Kybernetikimplantate wahrzunehmen. Denn diese filterten erfolgreich alle Reize aus, die sein Nervensystem überlasten mochten.

»Sehen Sie«, sagte Icho Tolot.

Ein großformatiges Hologramm zeigte die Aufnahmen der Außenbeobachtung. Vor dem Asteroidenfeld, das Makko einhüllte, stand die DOLAN, getarnt und darauf wartend, dass der Weg frei wurde. Ihr Ziel war das Innere dieses von den Posbis künstlich geschaffenen Planeten – dort befand sich etwas, das Leticron unbedingt in seinen Besitz bringen wollte. Eine Waffe? Das wusste bis auf den MINSTREL und dessen Interpreter Sergé »Luzifer« Gogol niemand an Bord.

Aber die beiden hüllten sich wie gewohnt in Schweigen. Luzifer hielt sich zusammen mit dem MINSTREL stattdessen im Hintergrund. Kurz vor der Ankunft im Zielbereich hatten beide die Isolierkammer verlassen, in der Icho Tolot den CLAVIS aufbewahrte. Dieses fremdartige Gerät, das aus der Bulle und dem Energizer entstanden war, sollte angeblich der Schlüssel sein, der ihnen den Weg ins Innere von Makko öffnen würde. Das war zumindest der Plan.

Der NATHAN-Interpreter war ein recht normal aussehender Cyboraner, sein Spitzbart und sein kappenartiger Haarschnitt verliehen ihm aber das Aussehen eines Mephistopheles – daher rührte der Rufname. Luzifer und der MINSTREL wussten auch als Einzige auf der DOLAN, was der CLAVIS tatsächlich konnte.

Mentro Kosum war von dieser Maschine fasziniert. Während des Schleichflugs von Cybora nach Makko hatte er die Kammer einige Male aufgesucht und das Ding angestarrt. Neben der exotischen Technologie zog ihn noch etwas anderes an, das er nicht konkret spezifizieren konnte. Es schien, als rufe das Objekt nach ihm, so unsinnig das auch klang.

Als Ergebnis ihres Zwischenstopps auf Cybora verfügten der Haluter Icho Tolot, die Bestie Tro Khon und der Emotionaut Mentro Kosum mittlerweile über den Schlüssel, um ihre Mission fortsetzen zu können, mit der Perry Rhodan sie beauftragt hatte – der Weg aber war noch versperrt. Denn die Gon-Mekara hatten nach den Vorkommnissen auf Cybora den Alarmstatus ihrer Besatzungstruppen erhöht und die Wachflotte rings um Makko massiv verstärkt.

Nun jedoch gerieten die Dinge in Bewegung: Die Kampfschiffe der Vitalier hatten die Asteroidenballung in einem abgelegenen Raumsektor des Spicasystems, wo sie sich bislang verborgen gehalten hatten, verlassen und griffen an.

Tolot hatte Margret Steinfall, der Kapitänin des Vitalier-Kommandoschiffs MAGISTER WIGBOLD, ein halutisches Tarnaggregat zur Verfügung gestellt. Es war nicht ganz so leistungsfähig wie die Abschirminstallationen an Bord der DOLAN, aber es würde reichen müssen. Eine Tarnung war bei diesem Unternehmen vielleicht der entscheidende Vorteil, der zwischen Überleben und Tod entschied. Die anderen Vitalierschiffe hatten auf die Einweisung durch die MAGISTER WIGBOLD gewartet. Nun war es so weit.

Vier Vitalierraumer leiteten die erste Welle ein. Sie konnten sehr präzise transitieren und

 
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