Main Data
Author: Kerstin Garde
Title: Winterzauber im kleinen Katzen-Café Romantischer Weihnachts-Roman nicht nur für Katzen-Fans
Publisher: Piper Verlag
ISBN/ISSN: 9783492989046
Edition: 1
Price: CHF 4.50
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Contemporary literature (from 1945)
Language: German
Technical Data
Pages: 284
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Zauberhafte Katzen: Ein winterlicher und romantischer Wohlfühlroman, bei dem jedes Herz dahinschmilzt - auch bei Minusgraden! Was tun nach einem Liebes-Aus? Lilly hat von der Großstadt genug, und von Männern sowieso. Ihr Traum: ein eigenes Café auf dem Land! Selbstgebackener Kuchen, frischer Kaffee - was gibt es Schöneres? Aber dann taucht Mr. Maunz auf und bringt ihre Welt völlig durcheinander. Mit viel Charme verwandelt der rote Kater ihren Laden in ein Katzencafé, das schnell zu einer Sensation wird. Sehr zum Ärger von Baptiste Armault, dessen französisches Bistro seitdem leersteht. Baptiste sieht nur einen Ausweg, er muss Lilly und ihre Katzen so schnell wie möglich loswerden!  Doch er unterschätzt den Zauber des kleinen Katzencafés, in dem Winterwunder wahr werden ... Erschien bereits 2018 unter dem Titel »Frühstück bei KittyCat« »Schöner weihnachtlicher Wohlfühlroman zum Einkuscheln und Lesen! Leseempfehlung!« ((Leserstimme auf Netgalley)) »Absolut perfekt. Am Anfang schien es wie eine seichte Liebesgeschichte, aber dann wurde es immer besser. Spannend geschrieben und Taschentücher sind auf jeden Fall zu empfehlen.« ((Leserstimme auf Netgalley))  »Eine entzückende Geschichte rund um ein liebenswertes Café und seine Gäste!« ((Leserstimme auf Netgalley))  

Kerstin Garde, 1977 geboren, schreibt über liebenswerte Heldinnen mit kleinen Schwächen und gefühlvolle Helden, die ihr Herz nicht verstecken. Wichtig ist ihr ein Augenzwinkern zwischen den Zeilen. Die Autorin lebt mit Freund und Katzen in Berlin. Sie hat studiert und eine kaufmännische Ausbildung absolviert.
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Prolog


Es war der perfekte Abend gewesen: Zuerst waren sie in ein schickes Restaurant gegangen. Klassische Musik. Kerzenlicht. Champagner – von der teuren Sorte. Dieses Prickeln, herrlich. Beim Anblick der Menüpreise hatten Lilly ganz schön die Ohren geschlackert. Sterneküche war eben nicht alltäglich. Aber Alex hatte darauf bestanden, sie ins beste Lokal der Hauptstadt zu entführen, um ihren Jahrestag zu feiern.

Lilly hatte eigentlich einen Tisch in ihrer kleinen Wohnung für sie gedeckt. Eine schlichte Tischdecke. Ein großer Strauß Margeriten in einem Tonkrug. An der Wand hing eine kleine Kette gefilzter Herzen, die sie gebastelt hatte. Und für das romantische Licht sorgten viele, viele Teelichter in unbenutzten Teegläsern, Trinkbechern … Ein Arrangement ganz nach Lillys Geschmack. Alex hatte bei dem Anblick gelächelt und gesagt, dass sie heute etwas Besseres vorhätten.

So waren sie in diesem noblen Etablissement am Pariser Platz gelandet, das Lilly sonst nur aus der Ferne kannte und wo Politiker und VIPs den Tag ausklingen ließen. Alex konnte es sich leisten, sein Vater war schließlichder Promi-Zahnarzt! Und Lilly musste zugeben, die Wachtel in Weißweinsauce war ein Hochgenuss gewesen!

Nun saßen sie, zwei Stunden später, auf der Designercouch in seinem Loft, mit Ausblick auf das nächtliche Berlin, und Lillys Knie fühlten sich so weich wie am Tag ihres ersten Dates an. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie seit einem Jahr zusammen waren, denn Lillys Gefühle waren noch so frisch wie am Anfang. Dabei hatte es zunächst gar nicht danach ausgesehen, als würden sie sich finden. Alex war ein Traummann. Groß, adrett, gebräunt. Wie ein männliches Model. Sie hingegen entsprach dem Typ graues Mäuschen. Und die hatten ihrer Erfahrung nach selten Glück bei männlichen Models. Lilly war hübsch, aber eben unauffällig. Man brauchte einen zweiten Blick, um sie zu bemerken.

Während der Vorlesung hatte sie ihn oft – hoffentlich nicht zu auffällig – angestarrt, dabei kaum mitbekommen, was der Dozent in Stochastik erklärte, und sich nie getraut, den ewig lächelnden Sunnyboy anzusprechen. Anfangs hatte er nie zurück geschaut, sondern viel eher durch sie hindurch, wie es die meisten taten. Aber dann hatte er sie eines Tages eben doch bemerkt und angelächelt. Es war der Beginn eines wunderbaren Traums gewesen.

»Ein Jahr«, sagte Alex und sah sie zärtlich an.

Ein ganzes Jahr, dachte Lilly. Zwölf wundervolle Monate, 365 aufregende Tage. Lilly wollte gern den nächsten Schritt gehen. Zu ihm ziehen. Gemeinsam leben. Ihren Alltag noch intensiver werden lassen. Abends neben ihm einschlafen, morgens an seiner Seite aufwachen. Das kam einfach viel zu selten vor, weil Alex so viel lernen und arbeiten musste. Lilly wollte Nägel mit Köpfen und keine nächtlichen U-Bahn-Heimfahrten mehr.

»Ich bin froh, dass wir uns gefunden haben.« Jetzt legte er seine Hand auf ihr Knie. Lilly schaute zu ihm auf. Sein Lächeln ließ sie seufzen.

Sie war auch froh. Ein Teil von ihr konnte immer noch nicht glauben, dass sie solch einen attraktiven jungen Mann als Freund hatte. Alex hätte schließlich jede haben können. Aber er hatte sich für sie entschieden, die unscheinbare Lilly.

»Auf uns.« Er hielt ihr sein Glas hin. Lillys Herz klopfte wie wild und sie stieß mit ihm an. »Auf uns«, stimmte sie zu, dann nahm sie einen großen Schluck.

»Es ist ganz schön heiß, oder? Ich muss endlich die Klimaanlage reparieren lassen«, meinte er plötzlich und öffnete sein Seidenhemd. Lilly musterte verstohlen die muskulöse Brust, die sich unter dem feinen Stoff abzeichnete und bei jedem Atemzug hervorblitzte. Die Haut wirkte so angenehm samtig. Rasch nahm sie noch einen Schluck.

»Ja, es ist wirklich heiß!«, bestätigte sie, denn sein Anblick ließ einfach keinen anderen Rückschluss zu.

Er lächelte frech. Jetzt fühlten sich nicht mehr nur ihre Knie wie Butter an, Lilly schmolz dahin. Sie war versucht, die Hand auszustrecken und über seine Brust zu fahren, die Muskeln zu erspüren, um so herauszufinden, ob sie diesen Traum vielleicht nicht doch nur träumte.

 
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