Main Data
Author: Philip Kerr
Title: Die Scott Manson Trilogie Wintertransfer, Die Hand Gottes, Die falsche Neun. EM-EDITION
Publisher: Tropen
ISBN/ISSN: 9783608117189
Edition: 1
Price: CHF 9.80
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Detective stories, thrillers, espionage
Language: German
Technical Data
Pages: 1189
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
In dieser Tropen EM-Edition befinden sich alle drei Thriller um den Fußballtrainer Scott Manson. Auf über 1100 Seiten ermittelt Manson im grausamen Geschäft des Spitzensports, das Philip Kerr stimmig beschreibt. Die Limited Edition ist nur begrenzte Zeit verfügbar. Für Scott Manson ist Weihnachten die stressigste Zeit im Jahr: Er muss die Spielpläne und Spieler des Erstligisten London City organisieren. Doch als sein Boss ermordet wird, muss Scott den Täter finden - schneller als Polizei und Presse. Dabei taucht er immer tiefer in Hinterzimmerdeals und Bestechungen ein und kommt der Russenmafia gefährlich nahe. Ein Mordfall hätte Scott absolut gereicht- doch als bei einem Champions League Spiel der Topstürmer tot zusammenbricht, weiß Scott, dass er den Schuldigen selbst suchen muss. Nach einem Skandal steht Scott's Karriere vor dem Aus. Deshalb kommt der Hilferuf des FC Barcelona wie gerufen für Scott und er heftet sich an die Fersen des verschwunden Spielers. Der mörderische Kampf um junge Talente scheint eine entscheidende Rolle zu spielen. Dieses E-Book enthält: - Der Wintertransfer - Die Hand Gottes - Die falsche Neun

Philip Kerr, geboren 1956 in Edinburgh, war New-York-Times-Bestsellerauto . Für seine Bestseller »Game over« und »Das Wittgensteinprogramm« wurde er u. a. mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Kerr war begeisterter Anhänger von Arsenal London. Er ist im März 2018 verstorben.
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KAPITEL 2


Crown of Thorns, Dornenkrone, so nennen die Einheimischen das Stadion von London City am Silvertown Dock im Londoner East End. Maggi Hambling, Künstlerin und Beraterin der verantwortlichen Architekten Bellew& Hammerstein, hat den Namen erfunden. Ich mag ihre Arbeiten sehr und habe ein paar ihrer fantastischen Gemälde vom Meer. Ja, vom Meer. Das klingt bescheuert, ich weiß, aber wenn man sie sieht, kapiert man schon, dass sie etwas Besonderes sind.

Das Stadion ähnelt dem Vogelnest von Peking: Zwei unabhängige Strukturen, die in orangefarbenem Beton gehaltene Schale für die Tribünen (Orange ist unsere Farbe) und ein äußeres Stahlgerüst, das irgendwie an eine Dornenkrone erinnert. Es ist jedenfalls das markanteste Gebäude im Londoner Osten. Der Bau hat fünfhundert Millionen Pfund verschlungen, aber das spielt keine Rolle, weil der Club einem ukrainischen Milliardär gehört, der anscheinend Geld scheißt.

DasForbes Magazine schätzt, dass Viktor Jewegenowitsch Sokolnikow zwanzig Milliarden Dollar schwer ist. Platz fünfzig der reichsten Menschen der Welt.

Fragen Sie mich nicht, wie dieser Sokolnikow seinen matterhorngroßen Haufen Geld gemacht hat. Ich will es gar nicht wissen. Ich weiß nur, was Sokolnikow mir erzählt hat: Sein Vater arbeitete in einer kleinen ukrainischen Stadt namens Schostka in einer Fabrik, in der fotografischer Film hergestellt wurde. Sokolnikow machte seine erste Million mit dem Handel von Holz und Kohle, und die steckte er wiederum in riskante Geschäfte, die sich ausgezahlt haben.

Keine Ahnung, wie er die Football Association und den Bürgermeister von London überzeugt hat, ihn die Schulden eines Quartetts alter, insolventer Fußballclubs aus dem East End übernehmen zu lassen, um alle vier als London City in der Second Division neu zu starten. Aber Geld, ganze Wagenladungen voll, könnte was damit zu tun gehabt haben.

Sokolnikow hat ein Vermögen ausgegeben, um die Silvertown Docks und die Region Thames Gateway aufzuwerten. Der Club – der nach nur fünf Jahren in die Premier League aufgestiegen ist – ernährt heute mehr als vierhundert Menschen. Ganz zu schweigen von dem Geld, das London City in einen Teil Londons spült, in dem »Investition« früher ein Schimpfwort war.

Außerdem hat Sokolnikow versprochen, dass seine Firma Shostka Solutions AG die neue Thames Gateway Bridge bauen wird. Boris Johnson hatte das Projekt 2008 gekippt, weil die Brücke zu teuer geworden wäre. Sokolnikow muss nur warten, bis die Flaschen von der Labour Party im Planungsausschuss aufwachen und den Kaffee riechen, den er kocht. Wie die Dinge stehen, ruht das Projekt derzeit.

Als ich aus dem Krankenhaus in meine Wohnung in der Manr

 
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