Main Data
Author: Maria Dries
Title: Der Fluch von Blaye Bordeaux-Krimi
Publisher: Aufbau Verlag
ISBN/ISSN: 9783841226549
Edition: 1
Price: CHF 7.90
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Detective stories, thrillers, espionage
Language: German
Technical Data
Pages: 352
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Ça va, Madame le Commissaire? Jedes Jahr im August reist Pierre mit zwei Freunden nach Blaye, wo am Ufer der Gironde ein Theaterfestival stattfindet. Doch schon kurz nach der Ankunft kommt er unter mysteriösen Umständen ums Leben. War es tatsächlich ein Unfall? Madame le Commissaire Pauline Castelot soll die Ermittlungen übernehmen und findet rasch heraus: Jemand hat Pierre getötet. Pauline ahnt schon bald, dass sie in der Vergangenheit der drei Freunde nach Spuren suchen muss. Was zieht die Männer auch nach so vielen Jahren noch nach Blaye? Pauline bleibt nicht viel Zeit, denn auch sie gerät ins Visier eines Attentäters ... Ein Kriminalroman voller Spannung und echt französischem Flair

Maria Dries wurde in Erlangen geboren und hat Sozialpädagogik und Betriebswirtschaftslehre studiert. Heute lebt sie in der Fränkischen Schweiz. Schon seit vielen Jahren verbringt sie die Sommer in Frankreich.  

Im Aufbau Taschenbuch sind bisher erschienen: Der Kommissar von Barfleur, Die schöne Tote von Barfleur, Der Kommissar und der Orden von Mont-Saint-Michel, Der Kommissar und der Mörder vom Cap de la Hague, Der Kommissar und der Tote von Gonneville, Der Kommissar und die Morde von Verdon, Der Kommissar und die verschwundenen Frauen von Barneville, Der Kommissar und das Rätsel von Biscarrosse, Der Kommissar und das Biest von Marcouf, Der Kommissar und die Toten von der Loire, Der Kommissar und die Tote von Saint-Georges und Das Grab im Médoc.

Table of contents

28. August


Das Flüsschen Saugeron und die Eisenbahngleise trennten die Zitadelle vom eigentlichen Städtchen Blaye. Die »Auberge Aquitaine« mit ihren wasserblauen Fensterläden und der rot-weiß gestreiften Markise über der Eingangstür lag im Zentrum der Ortschaft in der Nähe des Rathauses. Auf der von Platanen beschatteten Terrasse saßen die ersten elegant gekleideten Gäste und nahmen einen Aperitif. Aufmerksam beobachteten sie die Geschehnisse auf dem Rondell vor dem Hotel. Ein Taxi fuhr vor, der Fahrer stieg aus und öffnete die hintere Tür des schwarzen Citroën. Nora Delavigne stieg aus. Die junge Frau mit den aparten Gesichtszügen und den schulterlangen blonden Haaren, die mit einem Band zurückgebunden waren, war der aufstrebende Star am französischen Filmhimmel. Sie wurde von ihren Fans geliebt und verehrt, manche sprachen bereits von einer zweiten Romy Schneider.

Vor der Auberge hatte sich eine Ansammlung von Menschen gebildet, die auf sie gewartet hatten und nun zu applaudieren und ihren Namen zu rufen begannen. »Nora! Nora!« Reporter, die für regionale und überregionale Zeitungen und Zeitschriften arbeiteten, richteten die Objektive auf sie. Sie wurde fotografiert und gefilmt. Dabei schenkte sie ihren Fans ein bezauberndes Lächeln, ihre blaugrauen Augen funkelten, dann stellte sie sich den Fragen der Journalisten.

»Wie fühlt es sich an, wieder zu Hause zu sein?«, fragte ein junger Mann mit einem Dreitagebart und einem Haarknoten.

»Wunderbar, ich freue mich, hier zu sein.«

»Sie spielen im Theater ›Le Chat Jaune‹ die Hauptrolle in dem StückLa Mission de Bernadette. Worum geht es, Madame Delavigne?«

»Ich spiele eine Pilgerin, die sich auf den Weg zu der Kapelle Sainte-Marie de Gironde macht, um Gott zu bitten, ihr ein Kind zu schenken.«

»Das hört sich ergreifend an.«

Sie lachte. »Das ist aufregend.«

Eine korpulente Frau, die eine Baskenmütze schief auf dem Kopf trug und Artikel für die Boulevardpresse schrieb, meldete sich zu Wort.

»Ihr neuer FilmUn Amour au Sénégal ist bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Auch die ausländische Presse hat begeistert darüber berichtet. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem großen Erfolg! Dennoch spielen Sie hier Theater?«

»Ja, im Theater liegen meine Wurzeln, dort habe ich mit der Schauspielerei angefangen. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und zu spielen. Dabei genieße ich den direkten Kontakt mit dem Publikum und die Nähe

 
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