Main Data
Author: Samantha Young, Kristen Callihan
Title: Forever and ever
Publisher: MIRA Taschenbuch
ISBN/ISSN: 9783745752571
Edition: 1
Price: CHF 9.80
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Contemporary literature (from 1945)
Language: German
Technical Data
Pages: 400
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents

Doppelt heißer Lesegenuss– zwei SPIEGEL-Bestsellerautorinnen bringen die Seiten zum Glühen
Der ersehnte Job ist für Parker zum Greifen nah. Das Einzige, was sie von ihrem Traum trennt, ist ihr Single-Dasein. Denn Parkers Chef hat die verstaubte Vorstellung, nur ein fest liierter Mitarbeiter mit Eigenheim sei ein guter Angestellter. Also engagiert sie für ein Firmenessen jemanden, der ihren Freund spielt. Doch dieser taucht zu dem ersten Fake-Date nicht auf, sondern sein Bruder Rhys. Und aus dessen sexy Mund kann sie sich so einiges anhören. Dann nimmt der Abend eine seltsame Wendung: Ihr Boss ist begeistert von dem Ex-Boxchampion, und Rhys ist plötzlich der Mann an ihrer Seite. Je besser Parker ihn kennenlernt, desto stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch von Leidenschaft stand nichts in den Geschäftsbedingungen&hel ip;
Der erste gemeinsame Roman der Erfolgsautorin von»Dublin Street« und der Bestsellerautorin der»Idol«-Serie»Forever and ever hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Roman ist die perfekte Mischung aus frechen Wortgefechten, sexy und berührenden emotionalen Szenen. Kristen Callihan und Samantha Young zählen zu meinen Lieblingsautorinnenduos und ich hoffe, dass sie bald wieder zusammenschreiben.«
New-York-Times-Bestsellerau orin Emma Chase
»Selten habe ich einen Roman gelesen, der mich so unterhalten hat.[…] Eine absolute Leseempfehlung!«
New-York-Times-Bestselllera torin Mia Sheridan
»[Youngs] Romane haben einfach alles– umwerfend geschrieben, sexy Charaktere, Herzschmerz– ich bin süchtig danach.«
SPIEGEL-Bestsellerautorin Vi Keelandüber»Boston Nights– Wahres Verlangen«



Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Samantha Young lebt in Schottland und hat in Edinburgh Geschichte studiert - viele gute Romanideen hatte sie während der Vorlesungen. Ihre Romane werden in 30 Ländern veröffentlicht. Wenn Samantha Young mal nicht schreibt, kauft sie Schuhe, die sie eigentlich nicht braucht.
Table of contents

1. Kapitel

Rhys

Mein Dad sagte einmal zu mir, dass die meisten Leute gar nicht die Absicht hätten, sich das Leben zu versauen; sie träfen nur eine Reihe von dummen Entscheidungen. Damals hatte er in seinem zerschlissenen Ledersessel gesessen, die breiten Schultern über seinen Chefschreibtisch aus Rosenholz gebeugt, der der Stolz seines Büros gewesen war. Es war derselbe Sessel, in den ich mich nun hatte hineinfallen lassen, hinter eben jenem riesigen Schreibtisch.

Müßig strich ich mit dem Finger über die Kante. Das ehemals schimmernde Holz war nun stumpf und mit Kerben übersät. Als Kind war es mir merkwürdig vorgekommen, dass Dad einen solch kunstvoll verzierten Tisch hatte haben wollen, der eher in eine Rechtsanwaltskanzlei gepasst hätte, jedoch für ihn das Herzstück eines simplen Fitness-Studios gewesen war, in dem Boxstunden und Kampfsport angeboten wurden. Als ich ihn darauf angesprochen hatte, hatte er auf seine typisch verhaltene Weise nur gelächelt.

»Lights Out ist mein ganzer Stolz und meine Freude, Junge.« Er hatte seine großen vernarbten Hände auf die schimmernde Tischplatte gelegt. »Und dies ist der Ort, an dem ich es repräsentiere. Ob es dir gefällt oder nicht, das äußere Erscheinungsbild ist immer entscheidend.«

In seiner Welt zählten Taten genauso viel wie Worte. Geh entschlossen vor, vertritt ehrlich deine Meinung und triff immer die richtigen Entscheidungen.

Was er wohl von meinen Entscheidungen gehalten hätte?

»Nicht viel«, murmelte ich und presste die Fingerkuppen auf meine schmerzenden Augen. Im Moment war ich allerdings auch nicht allzu froh über die Aktionen meines Dads.

Er war seit vier Jahren tot. Der Schmerz hatte ein wenig nachgelassen, aber das hohle Gefühl blieb. Es war die ständig vorhandene glühende Wut auf ihn, die mich in den Wahnsinn trieb. Dad war nicht perfekt gewesen. Das hatte ich schon früh mitbekommen. Nach Moms Tod war er in ein dunkles Loch gefallen, das er sich selbst geschaufelt hatte. Doch dieser Schlamassel, den er mir hinterlassen hatte, war eine ganz andere Geschichte, das machte es mir nicht gerade leicht, zu vergeben und zu vergessen.

Shit, ichkonnte auch gar nicht vergessen. Dafür würde die Bank schon sorgen.

Ich hatte keine Ahnung gehabt, dass meine Finanzen und das Studio so tief in der Tinte steckten, bis zu jenem Tag, als ich meinen Dad über seinen Schreibtisch gebeugt vorgefunden hatte. Der Tag, an dem er mir hatte gestehen müssen, dass er alles heruntergewirtschaftet hatte – eine fatale Kette von Fehlinvestitionen und Glücksspiel – und dass sein Fitness-Studio nun mit einer Hypothek belastet war, weil er versucht hatte, damit die Kosten zu decken.

Einen Monat später war Dad tot gewesen. Herzinfarkt. Der Stress und die Scham über seine Machenschaften hatten ihn auf die schlimmstmögliche Weise eingeholt. Und so wurde ich der neue Besitzer von Lights Out und einem Haufen Schulden.

Ich biss die Zähne zusammen, da mich der Zorn wieder übermannte. Am liebsten wäre ich aufgestanden und hätte alles hier stehen und liegen gelassen, ohne mich noch einmal umzusehen. Aus der Halle draußen drang das Gelächter von Jugendlichen zu mir herein. Die Teenager trainierten Capoeira, ein neues Angebot unseres Studios. Die Kurse waren alle ausgebucht, doch nur die Hälfte der Jungen konnte es sich leisten, dafür zu bezahlen. Natürlich hätte ich sie wegschicken können, was ich aber nie über mich gebracht hätte. Dieses Studio war ihr Rettungsanker in einer Welt, die ihnen jede Freude nehmen und sie von innen völlig aushöhlen konnte.

»Du machst aber ein ganz schön verkniffenes Gesicht.« Carlos stand an der Tür, die ich versehentlich offen gelassen hatte. Er grinste. »Hast du gerade irgendwo einen fiesen Ausschlag oder so was entdeckt?«

»Ja, direkt unter meinen Eiern«, konterte ich ruhig. »Willst du mal sehen?«

»Das überlasse ich lieber deinen Freundinnen.«

Carlos wusste, dass ich schon eine ganze Weile keineFreundinnen

 
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