Main Data
Author: Michael Fallik
Title: Evolution 2.0 Die stille Rückkehr der Erde. Ein Science-Fiction Roman
Publisher: Books on Demand
ISBN/ISSN: 9783695146376
Edition: 1
Price: CHF 4.30
Publication date: 11/20/2025
Content
Category: Science fiction
Language: German
Technical Data
Pages: 350
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Cut! 2025. Die Klimakatastrophe schreitet voran. Die Tierwelt stirbt langsam, aber sicher aus. Raubbau an der Erde und Wohlstandsmüll nehmen überhand. Cut! 2050. Eine Welle schwarzer Materie rast über die Erde, ausgelöst durch das Überschreiten kritischer Grenzwerte und getriggert von einer außerirdischen Macht. Jeder Mensch verfolgt nur ein Ziel: den drohenden Kollaps des Planeten zu verhindern und die Erde zurück in ein grünes Paradies zu verwandeln. Nachdem dies gelungen ist, beginnt die nächste Stufe der Evolution. Cut! 2070. Die Erde ist weitgehend von Umweltverschmutzung befreit. Die Weltmeere sind wieder sauber und die Klimakatastrophe abgewendet. Die Artenvielfalt wurde aufwendig rekonstruiert. Die Menschheit jedoch degeneriert, zieht sich in riesige Habitate zurück und stellt ihre Fortpflanzung ein. Cut! 2079. Die Schicksale von sechs Menschen kreuzen sich; jeder von ihnen erfüllt eine besondere Rolle, um der Menschheit eine zweite Chance zu geben. Cut! In seinem ersten Roman wirft Michael Fallik einen fesselnden Blick auf die Schattenseiten einer unmöglichen Zukunft. Vor dem Hintergrund der drohenden ökologischen Katastrophe und ergebnislosen Klimakonferenzen entstand die Idee, den Umschwung von Außen geschehen zu lassen. Eine Utopie, die genauso absurd erscheint wie der Gedanke, dass sich ungebremstes Wachstum an ökologischen Maßstäben orientieren wird.

Michael Fallik, geboren 1960 in Schwelm, ehemaliger Ultra Langläufer, Musiker, Katzenliebhaber, widmet sich seit vielen Jahren dem Schreiben von Kurzgeschichten. Dies ist sein erster Roman. Seine Storys sind oft im Bereich Sci Fi und Fantasy angesiedelt. Lebensmüde Roboter und eifersüchtige künstliche Intelligenzen finden sich in seinen Texten ebenso wie sprechende Hunde oder ein philosophisch angehauchter Kleiderschrank. Er lebt in der Nähe von Köln.
Table of contents

Eon


Offener Strafvollzug. Da war es. Er hatte es endlich gefunden.

Eon rieb sich mit den Handballen über die Augen, als könnte er so seine Verwirrung vertreiben.

Er las weiter: Unbekannte Wörter folgten – alle schienen sie ihn verhöhnen zu wollen.Freiheiten, Arbeitsprogramme, Resozialisierung; es nahm kein Ende und er wischte die gläserne Fläche vor sich in den Tisch zurück. Der Bildschirm zog sich lautlos ein.

Sein Wohnmodul verwandelte sich wieder in eine dunkele Höhle und erinnerte ihn an das, was er tun wollte … bevor ergelernt hatte.

»Licht.«

Die Wölbung der Zimmerdecke begann zu schimmern. Der Datenträger seines Vaters lag wie ein kleiner Eindringling auf der Schnittstelle des Tischs. Ein neuer Gedanke regte sich in ihm: Offener Strafvollzug – suggerierte das nicht, dass es ein Draußen gab, in dem man frei war?

Erst allmählich war ihm klar geworden: Mit seinem draußen stimmte etwas nicht. Sein Studium war eine Farce; dafür verließ er nicht einmal den Wohnturm. Sein Blick fiel auf das blinde Fenster. Morgen früh, exakt um sieben Uhr, würde dort seine ganz persönliche Aussicht erscheinen. Seine geometrische Vorstellungskraft war ausgezeichnet – er machte sich nichts vor: Sein Wohnmodul lag tief verborgen in dem riesigen Kegel des Wohnturms.

»Projektor 1!«

Aus der gläsernen Linse des Tischs erhob sich ein leuchtender Schleier aus Laserstrahlen und breitete sich zu einem Bild aus. Übergangslos überlagerte sich das Foto: Es zeigte nun einen Schädel, der ihn aus leeren Augenhöhlen anzustarren schien.

Eon ließ sich in den Suspensorstuhl sinken, der sanft in die Mitte des Raums glitt und sich in eine bequemere Position neigte. Während er nachdenklich auf die Fotos starrte, die er vor Wochen aufgenommen hatte, wurde ihm bewusst, wie unwirklich seine Reise von zwanzigtausend Kilometer gewesen war – ein Verstoß gegen sämtliche Regeln.

Die Bilder zeigten uralte Wandmalereien, mit Oxid und Kohle aufgetragen vor über drei

 
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