Main Data
Author: Claire Douglas
Title: Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du Thriller.Der Spiegel-Bestseller von Englands Thrillerkönigin
Publisher: Penguin Verlag
ISBN/ISSN: 9783641250348
Edition: 1
Price: CHF 9.80
Publication date: 01/01/2021
Content
Category: Detective stories, thrillers, espionage
Language: German
Technical Data
Pages: 496
Copy protection: Wasserzeichen
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents
Mit ihren Thrillern stürmt sie regelmäßig die Bestsellerlisten. Unfassbar atmosphärisch, unvergleichlich spannend - Erfolgsautorin Claire Douglas ist ein Garant für Pageturner erster Güte.
Sie war deine beste Freundin. Jetzt ist sie eine Mörderin.

Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte ...

Der sensationelle neue Thriller von Bestsellerautorin Claire Douglas


Claire Douglas arbeitete 15 Jahre lang als Journalistin, bevor sich ihr Kindheitstraum, Schriftstellerin zu werden, erfüllte. Ihr Thriller »Missing« wurde in England zum Bestseller. Claire Douglas lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Bath, England.

Table of contents

1
Jess

BRISTOL& SOMMERSET HERALD

Dienstag, 13. März 2012

DOPPELMORD ERSCHÜTTERT VERSCHLAFENEN KÜSTENORT

von Jessica Fox

Mordermittlungen nach dem Fund zweier Leichen in einem Cottage in Tilby, Somerset.

Gestern früh um kurz nach sieben Uhr wurde die Polizei zu einem Strandhaus in der Shackleton Road gerufen. Beim Betreten fanden die Beamten zwei Tote vor, bei denen es sich um den Geschäftsmann Clive Wilson (58) sowie seine Mutter, Deirdre Wilson (76), handelte. Beide wurden augenscheinlich erschossen. Das Anwesen wurde umgehend abgeriegelt. Polizei wie Forensiker brachten den gesamten Tag am Tatort zu.

Eine dritte Person, die 32-jährige Heather Underwood, wurde kaum eine halbe Meile entfernt bewusstlos auf dem Gelände eines Wohnmobilparks aufgefunden. Sie hatte sich selbst eine Schusswunde in die Brust zugefügt und befindet sich zurzeit in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Detective Chief Inspector Gary Ruthgow, leitender Ermittler der Avon& Sommerset Police, teilte mit, die Beamten seien von Rettungssanitätern zu dem Strandhaus gerufen worden. Er bestätigte, dass die Polizei bezüglich der Todesfälle nach keiner weiteren Person suche. »Dies hier ist eine kleine Stadt«, sagte er, »und ich möchte jeden, der über zweckdienliche Informationen verfügt, die uns bei den Ermittlungen weiterhelfen könnten, dringend darum bitten, sich bei uns zu melden.«

Die Anwohner des gut situierten Straßenzugs, der aus einem exklusiven Boutique-Hotel, festen Wohnsitzen sowie Feriendomizilen besteht, zeigen sich schockiert und betrübt ob der schrecklichen Morde.

Ich lehne mich in meinem Sessel zurück und lese den Artikel noch einmal durch. Redaktionsschluss ist in zwanzig Minuten. Ich habe beinahe eine Stunde gebraucht, um nur fünf Absätze zu schreiben. Wenn ich den Text nicht bald abschicke, wird er es nicht auf die morgige Titelseite schaffen, und mein Nachrichtenredakteur Ted wird mir »eigenhändig die Rübe abreißen« (einer seiner Lieblingssprüche und immer nur im Spaß geäußert).

Ich blicke aus dem Fenster auf die Dächer von Bristol. Von hier oben kann ich sowohl die Turmspitze der Kathedrale als auch die herrschaftlichen Gebäude sehen, die sich um die weitläufige Rasenfläche des College Green gruppieren. Das Meer aus bunten Schirmen, welche die Bürgersteige bedecken und sich wie ein großes Ganzes zu bewegen scheinen, zeigt mir unmissverständlich, dass es regnet. Der Verkehr schiebt sich stockend über die Park Street, und ein Doppeldeckerbus stößt eine dichte Qualmwolke aus, während er sich wie ein unfitter Läufer den Hügel hochquält.

Seit ich mich heute Vormittag mit DCI Ruthgow unterhalten habe, kriege ich das Interview nicht mehr aus dem Kopf. Seine Worte nagen unentwegt an mir. Ich lechze förmlich nach einer Zigarette, aber ich traue mich nicht, den Schreibtisch zu verlassen, bevor ich diese Story nicht abgegeben habe. Ich blicke zu Jack, meinem Rauchkumpanen, rüber. Er ist über seinen Computer gebeugt und hackt auf seine Tastatur ein, den Telefonhörer zwischen Schulter und Kinn geklemmt. Als er meinen Blick spürt, hebt er den Kopf und zieht eine alberne Grimasse, während er in beschwichtigendem Tonfall in den Hörer sagt: »Ja, doch, das verstehe ich durchaus, Madam. Nein, mir war nicht bewusst, dass sie dieses Foto Ihres Katers benutzen würde … Da stimme ich Ihnen zu, äußerst unangemessen angesichts seines viel zu frühen Ablebens … Mhmm, ja, zugegebenermaßen nicht unbedingt Fluf

 
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