Main Data
Author: Jonas Saul
Title: Tod Durch Ertrinken
Publisher: Tektime
ISBN/ISSN: 9781998357529
Edition: 1
Price: CHF 4.40
Publication date: 08/31/2026
Content
Category: Detective stories, thrillers, espionage
Language: German
Technical Data
Pages: 537
Copy protection: DRM
Devices: PC/MAC/eReader/Tablet
Formate: ePUB
Table of contents

Etwas tötet sie. Und es ist noch nicht vorbei. Shadow Bay ist nie besonders bekannt gewesen bis die ersten Leichen auftauchten. Willkommen in Shadow Bay! Wo Ertrinken auch ohne Wasser möglich ist. Tod durch Ertrinken gibt einen irrsinnigen Einblick in die Stadt Shadow Bay über einen Zeitraum von vierundzwanzig Stunden als die Hölle zu Besuch kam.

Irgendwas tötete sie. Und es ist noch nicht vorbei. Shadow Bay hat nie in irgendeiner Weise im Rampenlicht gestanden - bis die Leichen auftauchten. Darius Shaw, ein Wachmann für die Nachtstunden, stößt zufällig auf zwei Leichen, die im Swimming-Pool des örtlichen Freizeitzentrums treiben. Aber die Vermittlung in der Notrufzentrale, die er anruft, ist schon überlastet - überall in der Stadt gibt es Ertrunkene. Innerhalb weniger Stunden sind über ein Dutzend Menschen tot. Aus Swimming-Pools gefischt. Aus Badewannen gezogen. Aus dem See geborgen. Alle weisen die gleichen Anzeichen von Gewalt auf... von etwas Widernatürlichem: Bisswunden, blaue Flecke, Verletzungen, die nicht vom Wasser stammen konnten. Während sich Panik in der Stadt ausbreitet, entdeckt Darius ein Tagebuch, das von einem der Opfer stammt - und verstörende Einzelheiten darüber enthält, die die jüngsten Todesfälle mit einem ungelösten Fall von vor zehn Jahren verbinden. Dann fangen Menschen an, auf eigene Faust ins Wasser zu gehen. In einem verzweifelten Vorstoß ruft der Polizeichef das FBI zu Hilfe, das Shadow Bay unverzüglich absperrt. Niemand kann rein. Niemand kann raus. Und dennoch taucht eine Leiche nach der anderen auf. Als die Zeit abläuft und Antworten zur Neige gehen, muss Darius die Wahrheit, die unter der Oberfläche lauert, ans Tageslicht bringen, bevor die ganze Stadt unter Wasser gezogen wird. Willkommen in Shadow Bay! Wo Ertrinken auch ohne Wasser möglich ist. Tod durch Ertrinken gewährt über einen Zeitraum von vierundzwanzig Stunden einen flüchtigen Blick auf die Stadt Shadow Bay - als die Hölle zu Besuch kam.

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Kapitel 2


JOHN SKYLARZERDRÜCKTE seine Bierdose und schmiss sie in eine Ecke.

»Hey, Babe, könntest du mir eine weitere Dose besorgen?»

John wartete einen Moment und als er keine Antwort bekam, drehte er sich auf seinem Stuhl um und blickte in die leere Küche.

»Babe?», sagte er und flüsterte dann: »Wo zum Teufel steckst du gerade?»

Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück, um auf die Werbepause zu warten. Vielleicht war Lisa schon ins Bett gegangen. Aber das sah ihr nicht ähnlich. Sie hätte es ihm gesagt. Vielleicht war sie auf dem Klo. Aber das konnte auch nicht stimmen, denn Lisa ging immer morgens nach dem Frühstück. Die Frau war wie ein Uhrwerk. Alles fand pünktlich statt. Selbst ihre beschissene Periode kam jeden Monat pünktlich. Sie war eine regelmäßige Blutungsmaschine.

John lächelte in sich hinein. Das störte ihn überhaupt nicht. Sie hatte dadurch nur mehr Wäsche. Sie hasste es, die Laken zu wechseln, und er sah zu, sie extra zu beschmutzen, damit sie sie regelmäßig wechseln musste, manchmal täglich. Sie waren jetzt befleckt, ruiniert, aber das war auch in Ordnung. Eine Erinnerung daran, was für eine armselige Dienstmagd sie war. Außerdem war es ihr Blut, das überall in den Laken saß. Sie könnte ihnen mit dem dreckigen Geld, das sie auf dem Flohmarkt als Hilfskraft für diesen Mistkerl, Fred Wall, verdiente, neue kaufen.

Ein Werbespot wurde eingespielt.

John drückte mit der Fernbedienung auf stumm und wälzte sich aus seinem Sessel. In der Küche öffnete er den Kühlschrank, fand ihn leer und erinnerte sich, dass das gerade ausgetrunkene Bier sein letztes war.

»Shit.»

Was sollte er jetzt trinken?

»Hey», rief er in den hinteren Teil des Wohnwagens hinein. »Lisa, kannst du mir mehr Bier besorgen?»

Er wartete kurz, bekam keine Antwort und machte sich dann auf den Weg den Flur herunter.

»Lisa? Was zum Teufel? Antworte, wenn ich dich rufe!»

Er öffnete die Schlafzimmertür.

Lisa saß auf dem Bettrand, mit dem Telefon am Ohr. Es schien, als hätte sie geweint.

»Was zum Teufel ist los?», fragte er.

Er war an einen bestimmten Ausdruck in ihren Augen gewöhnt, die Angst, die Scham. Er mochte das ? nein, stimmt nicht ? er liebte es. Eine Frau sollte wissen, wo ihr Platz war. Und zum Teufel mit ihr, wenn ihr das nicht passte. Wenn sie zur Tür hinausspazierte, würde er schon eine andere Schlampe finden, die tat, was man ihr sagte.

»Mit wem hast du gesprochen?», fragte er, mit leiser, provokanter Stimme.

Sie hatte das Telefon etwas gesenkt und brachte es dann wieder ans Ohr. »Hör zu, ich muss auflegen.» Sie drückte einen Knopf am Telefon und ließ es aufs Bett fallen.

»Wer war das?», fragte er, jetzt deutlich kräftiger, wobei Wut in ihm hochstieg und seine Wangen erhitzte. Wie konnte sie es wagen, ihm nicht sofort zu antworten? Und dann einfach aufzulegen ? er würde ihre Anrufliste prüfen müssen, denjenigen anrufen, der gerade angerufen hatte, und herausfinden, worüber sie gesprochen haben.

»Das war Maggie», sagte Lisa, mit angemessen zitternder Stimme.

Sie war in Schwierigkeiten, versteckte sich hinter ihrem Telefon, wo er nicht überwachen konnte, was sie sagte. Aber so lief es nicht zwischen ihnen, so funktionierte es nicht!

»Wieso willst du ständig neue Lektionen?»

»Was» ? sie schluckte, sah runter auf ihre unruhige

 
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