: Andreas Holzhausen
: Einmal Mars und zurück Ein inter-planetarischer Reisebericht
: Books on Demand
: 9783695756599
: 1
: CHF 6.20
:
: Science Fiction
: German
: 188
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eine Raumschiff-Besatzung von 10 Astronauten macht sich auf den Weg zum ersten bemannten Raumflug, ihr Ziel ist der Mars. Sie sollen dort verschiedene Forschungsaufgaben durchführen. Sie erwarten dort anstrengende und gefährliche Arbeiten auf einem toten, lebensfeindlichen Planeten. Nach einem endlos langen Flug durch den leeren Weltraum mit einigen Abenteuern und viel langweiliger Routine erleben sie die Überraschung ihres Lebens: Sie sind nicht die ersten Lebewesen auf dem roten Planeten. So wird aus ihrer Forschungsarbeit in einer steinernen Wüste eine Entdeckungsreise in die erstaunliche Welt der Marsbewohner. Klingt nach Science-Fiction? Ist es auch, aber nicht im Sinne der üblichen intergalaktischen Kämpfe gegen böse Außerirdische mit Lichtschwertern und Laser-Kanonen. Lassen Sie sich mitnehmen in ein interplanetarisches Abenteuer der anderen Art.

Andreas Holzhausen, Jahrgang 1940, war viele Jahre lang Mitarbeiter bei den Wycliff Bibelübersetzern, zunächst im Ausland, dann auch im Heimatbüro. Er lebt heute im Ruhestand in Burbach bei Siegen.

Es geht los


Ilias, you are cleared for takeoff!” Endlich das Kommando von der Kontrollstation, auf das ich und meine Mannschaft von 9 Astronauten so lange gewartet hatten. Seit über 5 Monaten hatten wir von der Internationalen Raumstation aus geholfen, unser Raumschiff ‚Ilias’ für den Flug zum Mars auszurüsten. Genau genommen war es nicht nur ein Raumschiff, sondern drei zusammengekoppelte Module. Jedes war etwa so groß wie die Kabine eines Mittelstreckenflugzeugs und konnte im Ernstfall auch einzeln die Reise fortsetzen. Im vordersten Modul waren der Steuerstand sowie die Kontrollräume, Computeranlagen und Maschinen, die unser Schiff in Fahrt und uns Menschen am Leben hielten. Im mittleren Modul war der Wohn- und Lebensbereich für uns Astronauten. Jeder von uns hatte eine kleine Kabine für sich, daneben gab es Küche, Wohn- und Essbereich, Sanitäranlagen, Klinik und den Trainingsraum. Das letzte Modul war vollgepackt mit den Vorräten an Treibstoff, Wasser, Sauerstoff und all den tausend Dingen, die für unser alltägliches Überleben notwendig waren. Wir hatten natürlich unendlich mehr Platz und Komfort zur Verfügung als die Astronauten von Apollo 11, die vor fast hundert Jahren die ersten Mondlandungen unternommen hatten. Allerdings gab es auch einen größeren Bedarf an Ausrüstung und Versorgungsgütern, sollte unsere Reise doch, wenn al