BILLE
Ein Dorf südöstlich von Berlin mit typischem Sandboden, Wiesen und ringsum herrlichem Wald. Ein kleiner See machte die Idylle perfekt. Logisch dass die Berliner sich das als Naherholungsgebiet nicht entgehen liessen. In zahlreichen Bungalows und auf Wassergrundstücken mit gut gepflegten Häusschen suchte auch so mancher Partei- und Stasifunktionär mit seiner Familie und natürlich auch Parteifreunden Entspannung am Wochenende und in den Ferien. Der See bot genügend Möglichkeiten für Wassersport, wobei Schwimmer und Angler natürlich auch auf ihre Kosten kamen.
Es wurde aber auch an die Allgemeinheit gedacht. Der einfache Berliner hatte die Wahl zwischen Campingplatz direkt am See oder kleinem Bungalow mitten im Ort in der Nähe des Waldrandes.
Beides wurde zahlreich angenommen und so kam es vor dass sich die Anzahl der 500 Bewohner des Dorfes an Wochenenden und fast die komplette Sommersaison von Mai bis September zeitweise verdreifachte.
Die einheimischen Dorfbewohner sahen das unterschiedlich. Der mittleren Generation war es egal, sie hatten keine Zeit sich darum Gedanken zu machen und fuhren täglich mit Bus und SBahn nach Berlin um zu arbeiten. Spät nach Feierabend und an den Wochenenden waren sie froh in ihren, m