: K. Ziack
: Die 13 Juwelen der Existenz Und die Wahrheit des Tartaros
: Books on Demand
: 9783695723409
: Die 13 Juwelen der Existenz
: 1
: CHF 8.70
:
: Fantasy
: German
: 310
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Band 5 der epischen Fantasy-Saga Ein Streit auf dem Olymp entfesselt eine Macht, die das Gefüge aller Welten zerreißen kann. Um das drohende Chaos aufzuhalten, folgen die Juwelen einer Spur bis nach Area 51 - an jenen Ort, an dem die Menschheit ihr gefährlichstes Geheimnis verbirgt: den Tartaros, ein lebendiges Tor, das seit Äonen die Titanen und Giganten in Finsternis hält. Doch ihre Befreiung ruft Kräfte zurück, die selbst die Sterne erzittern lassen. Sonne und Mond steigen erneut ins Licht, während sich im hohen Norden die wahre Entscheidung formt: in Walhalla, wo Kronos, rasend vor Zeit und Zorn, der einzigen Liebe gegenübersteht, die ihn jemals berührte - ein Kampf, der den Himmel spaltet und das Herz des Götterreichs zum Beben zwingt. Und als finstere Kristalle die Hallen zerreißen, Dämonen durch die Welt brechen und Walhalla im eigenen Licht kollabiert, bleibt nur eine Wahrheit bestehen: Nichts wurde beendet. Etwas Unaufhaltsames wurde entfesselt. Empfohlen ab 12 Jahren

K. Ziack ist Autor, Tiermensch durch und durch und der Kopf hinter dem Naturschutzprojekt Gaias Arche, in dem er jedes Jahr hunderte heimische Schmetterlinge aufzieht, rettet und auswildert. Wenn er nicht gerade Raupen füttert oder seine Agaven vor Frost beschützt, erschafft er mit Die 13 Juwelen der Existenz ein Fantasy-Universum, das Mythologien, kosmische Kräfte und gnadenlos epische Plot-Twists miteinander verwebt. Neben seinen Fantasywerken schreibt K. Ziack auch die schonungslos ehrliche Buchreihe (Sie sind weg), in der er Missstände des Arbeitslebens aus seiner ganz persönlichen Sicht beleuchtet - direkt, bissig, humorvoll und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Auf Social Media ist K. Ziack dafür bekannt, mit viel Witz, Sarkasmus und einer ordentlichen Portion Reality-Check über Natur, Tiere, Gesellschaft und chaotische Lebensfragen aufzuklären. Sein Markenzeichen: Wahrheit mit Humor - und Fantasie mit Herz.

Kapitel 5 – Das Geheimnis der Moiren


Die Juwelen materialisierten sich am Rande des majestätischen Grand Canyon, ihre Ankunft begleitet von einem leichten Flimmern der Luft, als ob die Welt selbst auf ihre Präsenz reagierte. Der Canyon erstreckte sich in alle Richtungen, seine mächtigen Felswände wirkten wie uralte Wächter, die die Geschichten der Zeit bewahrten. Doch es war nicht die atemberaubende Landschaft, die ihre Aufmerksamkeit fesselte, sondern die düstere, drückende Aura, die den Ort durchzog.

„Es fühlt sich genauso an wie damals.“, flüsterte Melanie leise, ihre Stimme von einer unheimlichen Mischung aus Ehrfurcht und Unbehagen getragen. „Der Hass, der hier zurückblieb… es ist, als ob er in die Steine selbst eingraviert wurde.“

Die anderen Juwelen nickten schweigend, ihre Blicke wanderten über die zerklüfteten Klippen. Die Energie dieses Ortes war intensiv, eine Mischung aus Zorn, Verlust und unaussprechlicher Macht. Sie wussten, dass dies der Ort war, an dem ihre früheren Seelen ihre letzte Schlacht geschlagen hatten, bevor sie diese Welt verließen. Die Erinnerungen an diesen Kampf mochten verschwunden sein, doch die Wut und der Hass, die hier entfesselt wurden, hatten sich tief in das Land eingebrannt.

„Es ist, als ob die Zeit hier stillsteht.“, murmelte Ciaran, seine Augen auf den Canyon gerichtet.

Die Gruppe machte sich langsam auf den Weg zur Höhle, die tief in den Fels gehauen war. Sie klaffte wie ein uralter Riss im roten Fels, ein schwarzer Schlund, der jedes Licht zu verschlucken schien. Die Wände außen waren vom Wind glatt geschliffen, doch der Eingang wirkte, als hätte etwas Gewaltiges ihn mit bloßen Klauen aufgerissen. Ihre Schritte hallten in der Stille, während sie tiefer in die Schlucht hinabstiegen.

Im Inneren fiel das Tageslicht nur noch als fahle, zerbrochene Streifen auf den Boden. Überall ragten gezackte Felsnadeln aus dem Boden, wie versteinerte Zähne, die bereit waren zu beißen. Die Wände schim