: K. Ziack
: Die 13 Juwelen der Existenz Und das wahre Walhalla
: Books on Demand
: 9783695122103
: Die 13 Juwelen der Existenz
: 1
: CHF 8.70
:
: Fantasy
: German
: 500
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der dritte Band der epischen Fantasy-Saga führt tief in die alten Mythen des Nordens, dorthin, wo Götter herrschen, Krieger ewig kämpfen und das wahre Walhalla auf seine Bewahrer wartet. Die 13 Juwelen, magische Wesen mit Kräften aus Zeit, Elementen und Emotion, stehen erneut am Rand des Abgrunds. Die Nebel des Nordens steigen auf, Runen erwachen, und eine Reise beginnt, die das Schicksal der Welt verändern könnte. Ihr Ziel ist Gaia, die verborgene Quelle allen Lebens, ein Ort jenseits des Sichtbaren, geheim, geschützt, gefährlich. Nur einer kennt den Weg dorthin, Odin, der Allvater, Herr der Runen und Wächter uralter Weisheit. Sein Wort kann Welten bewegen, doch jedes seiner Geheimnisse fordert einen Preis, tief, unausweichlich und tödlich. Während die Juwelen durch die Reiche der Asen, Vanen und Riesen wandern, entfesselt sich ein zweiter, göttlicher Krieg. Hera, Königin des Olymps, verbirgt Gefühle für Odin, eine Wahrheit, die niemals hätte ans Licht kommen dürfen. Als Zeus davon erfährt, zerreißt sein Zorn das Firmament. Blitze jagen über den Himmel, Donner peitscht durch die Welten, und das Gleichgewicht zwischen den Pantheons beginnt zu kippen. Walhalla zeigt sein wahres Gesicht, kein Paradies, sondern eine Prüfung, erbarmungslos, fordernd, uralt. Uralte Bündnisse brechen, vergessene Feinde erwachen, und das letzte Spiel der Götter nimmt seinen Lauf. Die Juwelen geraten in einen Sturm aus Macht, Erinnerung und Entscheidung, gezwungen, ihr eigenes Wesen in Frage zu stellen. Welche Opfer sind sie bereit zu bringen, wie viel Wahrheit, wie viel Schmerz, wie viel Macht ist ein Herz wert, und können sie das Gleichgewicht zwischen Erde, Himmel und Herz bewahren, bevor alles, was je war, in Götterasche vergeht. Ein Band voller göttlicher Konflikte, Magie und Mythologie, für alle, die Geschichten suchen, die wie Götter klingen und Narben hinterlassen.

K. Ziack ist ein Autor, der Welten erschafft und gleichzeitig unsere eigene bewahren will. Mit seiner epischen Fantasy-Reihe (Die 13 Juwelen der Existenz) entführt er Leserinnen und Leser in ein Universum, das Magie, Mythologie und moderne Fragen miteinander verwebt. Seine Geschichten führen durch göttliche Konflikte, uralte Bündnisse und die Suche nach dem Gleichgewicht von Licht, Dunkelheit und allem dazwischen. Doch Ziack schreibt nicht nur über fantastische Welten, er stellt auch die reale Welt in Frage. In seinem apokalyptisch angehauchten Sachbuch (Sie sind weg) zeigt er eindrücklich, was geschehen könnte, wenn scheinbar unbedeutende Tiere wie Mücken, Fliegen oder Spinnen plötzlich verschwinden. Ein fiktiver, aber erschreckend realistischer Blick auf das empfindliche Gleichgewicht der Natur. Neben dem Schreiben widmet sich K. Ziack auch dem Arterhalt einheimischer Insekten. Er züchtet bedrohte Arten wie Schmetterlinge, Käfer oder Wildbienen und entlässt sie behutsam zurück in die Freiheit, als stilles Zeichen dafür, dass auch kleine Leben große Bedeutung haben. Seine Buchcharaktere leben nicht nur auf Papier. Jeder Figur schenkt er einen eigenen Song, der auf YouTube veröffentlicht wird, eine Verbindung aus Text, Klang und Gefühl, die sein Universum lebendig macht und seine Leserschaft auf eine neue Ebene mitnimmt. K. Ziack schreibt nicht nur Bücher. Er erschafft Erfahrungen, die berühren, aufrütteln und zum Nachdenken bringen.

Kapitel 2: Das Schiff der Göttin


„Beinahe, Irina!“ Sebastians Stimme hallte durch das Esszimmer, in dem die Juwelen versammelt waren.

„Da bisher weder ein Gott noch irgendein anderes magisches Wesen dieses Ding jemals gesehen hat, wird euch niemand genau sagen können, was es ist. Doch eins ist sicher: Ihr müsst äußerst vorsichtig sein!“ Seine ernste Miene verstärkte die Schwere seiner Worte.

Die Anwesenden lauschten gespannt, während er fortfuhr: „Um ehrlich zu sein, ist dieses Wesen nicht mehr als ein Mythos. Niemand weiß mit Sicherheit, ob es überhaupt existiert oder woher es stammt. Aber Anubis, der Schakalgott, und Hel, die Göttin der Toten, haben es beiläufig erwähnt. Laut ihnen soll Seltra, das Juwel der Toten und Seelen, davon gesprochen haben. Doch es ist unklar, ob Seltra oder ein anderes Juwel dieses Wesen erschuf – oder warum.“

Ein Schweigen legte sich über die Runde, das nur vom Rauschen des Windes draußen und dem leisen Knistern der Kerzen unterbrochen wurde.

Sebastians Stimme nahm einen entschlossenen Ton an, als er weitersprach: „Sobald ihr dieses Wesen gefunden und unter eure Kontrolle gebracht habt, lasst es euch zu Frigg führen. Sie ist die Einzige, die euch sagen kann, wo sie das letzte Mal mit der großen Mutter gesprochen hat.“

Ciaran lehnte sich zurück, seine Arme hinter dem Kopf verschränkt, und grinste trocken.

„Also gut.“, sagte er mit gespieltem Enthusiasmus. „Das klingt dieses Mal ja wirklich überhaupt nicht schwierig. Wir müssen ein Wesen finden, das nur in der Nacht herauskommt, von dem niemand genau weiß, ob es wirklich existiert. Dann sollen wir es besiegen, es dazu bringen, uns zu Frigg zu führen, und schließlich herausfinden, wo das letzte Gespräch mit der großen Mutter stattgefunden hat. Also, Leute – geben wir jetzt auf oder erst in England?“ Sein Sarkasmus brachte die Juwelen zum Lachen, obwohl die Herausforderung, die vor ihnen lag, alles andere als leicht war. Während das Lachen langsam verstummte, kehrte die nachdenkliche Stille in den Raum zurück. Die Schwere der Aufgabe lastete auf allen. Irina bemerkte die Unsicherheit, die sich auf den Gesichtern ihrer Freunde abzeichnete, und schlug mit ihrer Faust auf den Tisch. Das dumpfe Geräusch ließ alle zusammenzucken und zog die Aufmerksamkeit auf sie.

„Leute!“, rief sie mit fester Stimme. „Reißt euch zusammen! Wir haben in dieser kurzen Zeit so viel erlebt und überstanden. Es kann doch nicht sein, dass wir jetzt einfach aufgeben. Ein komisches Wesen in der Dunkelheit zu finden – das sollte doch für dich, Ciaran, wirklich kein Hindernis darstellen.“ Ciaran sah sie an, ein breites Grinsen auf seinem Gesicht.

„Da hast du absolut recht!“, stimmte er zu. Seine Stimme war voller Zuversicht, und seine Haltung strahlte neue Energie aus. „So schwierig dürfte das wirklich nicht sein. Außerdem finden wir Frigg so oder so – mit oder ohne die Hilfe dieses möglicherweise nichtexistierenden Wesens. Leute, lasst uns morgen aufbrechen und England unsicher machen!“

Die entschlossene Stimmung, die seine Worte h