Zweiter Teil
Mein Leben jetzt 16.11.09
Es schien sich alles zum Guten zu wenden. Ich hatte ein super entspanntes Jahr, meine Stimmung schien durchaus stabil und normal zu sein, ich hatte nichts zu beklagen, bis ich mich Februar dieses Jahres verliebt hatte.
Ich war mal wieder aus und da sah ich ihn, einen gut aussehenden blonden, großen Mann. Ich unterhielt mich mit ihm und fand heraus, dass wir auf die gleiche Schule gegangen waren und auch sonst sehr viele gemeinsame Bekannte hatten. Der Kuss war wild und leidenschaftlich, es war die pure Lust. Wir gingen zu ihm und der Sex war einfach nur purer Sex, Lust pur. Ich war auch sehr angetrunken an diesem Abend gewesen und dachte eher, es wäre nur ein One-Night-Stand gewesen, weshalb ich davon ausging, dass ich nach Hause gehen würde, und damit wäre es einfach nur ein heißer Abend gewesen, aber wir trafen uns wieder und landeten natürlich wieder im Bett. Es wurde eine Sexgeschichte daraus, was für mich ganz praktisch war, da ich doch körperliche Nähe spüren wollte, aber ohne zu viel Nähe dabei zu empfinden. Es schien perfekt zu sein, aber dann fiel mir auf, dass er sehr gerne kuschelt und streichelt und bis dahin wusste ich nicht, wie einsam ich mich doch fühlte, da ich alle stets auf Distanz hielt. Ich genoss diese Zweisamkeit und das wurde mir zum Verhängnis, denn es machte mir Angst, dass ich mich an diese neue Art der Nähe gewöhnen würde, und dann wäre es aus und ich würde mich viel einsamer fühlen als je zuvor. Durch meine Geschichte wusste ich, dass ich sehr anfällig dafür war, wieder in den alten Trott zu verfallen und depressiv zu werden, und ich wollte nicht wieder traurig sein und trotzdem genau in dem Moment, in dem ich mich in ihn verliebte, gestand er mir, dass er eine feste Freundin in Australien hätte, die in ein paar Wochen wieder zurück wäre.
Meine Welt brach mal wieder zusammen, aber ich tat so, als wäre das okay. Es sei sowieso nur eine Aff