: Emily Rose
: Das Leben ist Magisch Veränderung
: Books on Demand
: 9783819257841
: Das Leben ist Magisch
: 1
: CHF 6.20
:
: Fantasy
: German
: 382
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
"Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen." In einer Welt voller Intrigen und unerwarteter Wendungen hat Maria endlich erreicht, was sie begehrte - Victoria an ihrer Seite. Doch als Victoria die Seiten wechselt, setzen Dan und ihre unerschrockenen Freunde alles daran, sie zurückzugewinnen. Zwischen gefährlichen Hürden und unvorhersehbaren Bedrohungen wird ihre Reise zu einem atemlosen Wettlauf gegen die Zeit. Die Frage hängt in der Luft: Werden sie es schaffen, Victoria zurückzugewinnen, wenn das eigene Herz eine unvorhersehbare Rolle spielt? Tauche ein in ein fesselndes Abenteuer, in dem Liebe, Loyalität und die Macht der Freundschaft auf eine harte Probe gestellt werden.

Emily Rose, geboren 2002, lebt in einer Kleinstadt nahe Köln und arbeitet als zahnmedizinische Fachangestellte, ein Beruf, in dem sie Menschen täglich ein Lächeln schenkt. Mit ebenso viel Hingabe widmet sie sich dem Schreiben. Seit über einem halben Jahrzehnt entstehen so Geschichten für Jugendliche und junge Erwachsene, geprägt von düsteren Motiven, emotionaler Tiefe und vielschichtigen Beziehungen. Im Januar 2025 veröffentlichte sie im Selfpublishing ihren Debütroman Das Leben ist magisch, den Auftakt ihrer Darkromantasy-Reihe. Die Fortsetzung soll im Sommer erscheinen. Emily fühlt sich im Genre Dark Romantasy besonders wohl, bleibt aber offen für neue kreative Abenteuer, stets mit dem Ziel, ihre Leserinnen mit einzigartigen Welten und Charakteren zu fesseln.

Kapitel 01


-Victoria-


Ich stand an einem Baum in einem dunklen, nebligen Wald und wartete genervt auf den Mann, der uns etwas bringen sollte. Die dichten Bäume um mich herum schirmten das schwache Licht des späten Nachmittags ab und tauchten die Umgebung in ein geheimnisvolles Dämmerlicht.

Meine Cousine Blair stand an einem anderen Baum und beobachtete mich aufmerksam aus der Ferne. Sie hatte den Auftrag erhalten, mich zu beschatten, nachdem sie von ihren eigentlichen Aufgaben entbunden worden war, um mir zur Seite zu stehen. Als ob ich verschwinden würde, jetzt, wo ich endlich frei war. Frei von meiner nie endenden Qual, dank meiner Mutter, die mich aus meinem Leid erlöst hatte.

Ich erinnerte mich an die unzähligen Nächte, in denen ich wach lag, während die Dunkelheit draußen den Raum durchdrang. Es war, als wäre ich in einem endlosen Tunnel gefangen gewesen, ohne Aussicht auf Licht oder Erlösung.

Jetzt konnte ich endlich meiner wahren Natur nachgehen, ohne mir Gedanken darüber machen zu müssen, was andere dachten. Die Last meiner Vergangenheit war von mir genommen worden, und ich atmete tief durch, während ich an meine neue Freiheit dachte. Meine Erinnerungen waren wie ein schwaches, verschwommenes Bild, das nur noch gelegentlich durch meine Gedanken schimmerte. Es war besser, mich nicht zurückzuerinnern, denn sie hatte gesagt, es würde mich nur wieder verletzen. Noch einmal konnte sie mich nicht retten. Warum sollte ich mich an etwas erinnern wollen, das so schmerzhaft war, dass ich mich umbringen wollte?

Die schneidende Kälte der Brücke, der beängstigende Abgrund darunter, all das kam mir wieder in den Sinn. In einem letzten Moment, als ich schon das kalte, eisige Geländer losgelassen hatte, hatte sie meine Hand ergriffen und mich vor dem Tod bewahrt. Diese Erinnerung brannte sich tief in mein Gedächtnis ein, wie ein flüchtiger, aber lebendiger Lichtstrahl in der Dunkelheit. Das war eine der wenigen klaren Erinnerungen, die ich an die Vergangenheit habe. Im R