: Caroline Thanneck
: Familie mit Herz 207 Licht in meiner Welt
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751781527
: Familie mit Herz
: 1
: CHF 1.80
:
: Erzählende Literatur
: German
: 64
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Friederike ist blind. Und Mutter. Für viele Menschen scheint das ein Widerspruch zu sein - ein Leben, das allein kaum zu bewältigen ist. Doch Friederike kämpft. Gegen Vorurteile, gegen mitleidige Blicke und gegen das hartnäckige Bild, dass eine blinde Frau kein Kind großziehen und kein selbstbestimmtes Leben führen kann. Mit feinem Gespür, unerschütterlicher Liebe zu ihrer Tochter Leni und der Hilfe ihrer Hündin Suki meistert sie den Alltag und stößt doch immer wieder an Grenzen, die andere ihr setzen. Wenn Nachbarn an ihren Fähigkeiten zweifeln, andere Mütter hinter vorgehaltener Hand tuscheln oder Unterstützung mit Bevormundung verwechselt wird. Gerade als sie glaubt, dass niemand wirklich sieht, wer sie ist, begegnet sie einem Mann, hinter dessen Hilfsbereitschaft vielleicht mehr steckt, als sie zunächst vermutet ...

Licht in meiner Welt

Über die außergewöhnliche Stärke einer blinden Mutter

Von Caroline Thanneck

Friederike ist blind. Und Mutter. Für viele Menschen scheint das ein Widerspruch zu sein – ein Leben, das allein kaum zu bewältigen ist. Doch Friederike kämpft. Gegen Vorurteile, gegen mitleidige Blicke und gegen das hartnäckige Bild, dass eine blinde Frau kein Kind großziehen und kein selbstbestimmtes Leben führen kann.

Mit feinem Gespür, unerschütterlicher Liebe zu ihrer Tochter Leni und der Hilfe ihrer Hündin Suki meistert sie den Alltag und stößt doch immer wieder an Grenzen, die andere ihr setzen. Wenn Nachbarn an ihren Fähigkeiten zweifeln, andere Mütter hinter vorgehaltener Hand tuscheln oder Unterstützung mit Bevormundung verwechselt wird.

Gerade als sie glaubt, dass niemand wirklich sieht, wer sie ist, begegnet sie einem Mann, hinter dessen Hilfsbereitschaft vielleicht doch mehr steckt, als sie zunächst vermutet ...

»Was um alles in der Welt ist denn das?«

Friederike hob den Kopf und schnupperte. Ein beißender Geruch stieg ihr in die Nase. Vertraut und