: Anne Pulkkinen
: PEKiP Babys spielerisch begleiten
: GRÄFE UND UNZER
: 9783833899140
: GU Baby
: 1
: CHF 12.60
:
: Schwangerschaft, Geburt, Säuglinge
: German
: 160
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
PEKiP - bequem für zu Hause: Im ersten Lebensjahr wächst und lernt dein Kind so schnell wie nie zuvor. Mit PEKiP, dem Prager-Eltern-Kind-Programm, könnt ihr als Eltern diese besondere Zeit aktiv begleiten, die Entwicklung eures Babys fördern und eine enge, vertrauensvolle Bindung aufbauen. Weil das Programm nach wie vor so beliebt ist, sind die Kurse schnell voll und die Wartlisten immer länger. 'PEKiP' bietet über 100 kreative Spielideen, die nach Altersstufen geordnet und mit Fotos anschaulich erklärt sind. So wird es kinderleicht, zu Hause spielerisch aktiv zu werden - ob begleitend zum Kurs oder ganz unabhängig. Zusätzlich gibt es tolle Ideen für selbstgemachtes, sinnvolles Spielzeug, das noch mehr Freude an gemeinsamen Entdeckungen bringt!

Anne Pulkkinen ist in Finnland geboren, lebt seit 1978 in Deutschland und ist Mutter von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern. In Finnland studierte sie Kindergartenlehrerin, in Deutschland Diplom-Pädagogik. Anne Pulkkinen war 30 Jahre als PEKiP-Gruppenleiterin, Ausbilderin und Supervisorin im deutschsprachigen Raum tätig und leitete über viele Jahre die Familienbildungsstätte 'Haus der Familie' bei Augsburg. Derzeit bietet sie Fort- und Weiterbildungen im Krippenbereich an. www.anne.pulkkinen.de

Babys und Eltern: Ein perfektes Team


Endlich ist es so weit: Dein Kind ist geboren! Eines ist ganz sicher – dieser aufregende Moment wird dein gesamtes Leben total verändern. Ihr werdet in den nächsten Jahren viele schöne Erlebnisse miteinander teilen, aber auch anstrengende Zeiten gemeinsam durchstehen und daran wachsen.

Die Natur hat dir und deinem kleinen Neugeborenen erstaunliche Fähigkeiten mitgegeben, die dir den ersten Kontakt erleichtern und dir dabei helfen, eine tiefe und enge Bindung entstehen zu lassen. Vertraue also ruhig öfter auf deine innere Stimme! Dann wirst du meist das Richtige für dein Kind tun.

Dein Baby ist da!


Eine spannende Zeit der Vorfreude und die unvergessliche Geburt liegen hinter dir. Schon während der Schwangerschaft erleben viele werdende Mütter rasante Stimmungsumschwünge: Nicht wenige sind oft überglücklich und können kaum den Moment abwarten, in dem sie das kleine Wesen endlich im Arm halten dürfen.

Einen kurzen Augenblick später wird dieses Hochgefühl jedoch von einer wahren Welle aus Angst und Unsicherheit weggespült: Wie werden wir das Leben mit Kind bewältigen? Werden wir gute Eltern sein und dabei auch selbst noch etwas vom Leben haben? Viele dieser wechselnden Stimmungen bekommt das Kind schon im Mutterleib mit.

Auch dein Partner erlebt beim Übergang in die Elternschaft häufig ambivalente Gefühle – denn mit dem Kind verändert sich nicht nur der Alltag, sondern auch die Dynamik eurer Partnerschaft.

DIE GEBURT – EIN UNVERGESSLICHER AUGENBLICK

Die Wehen setzen ein, das Baby kündigt sein Kommen an. Jede Geburt verläuft anders. Aber immer gilt: Wenn während der Geburt keine Komplikationen auftreten, die eine rasche medizinische Versorgung der Mutter oder des Babys nötig machen, solltest du die ersten Lebensstunden möglichst mit deinem Baby verbringen. Schon in diesen Augenblicken beginnt ihr, einander kennenzulernen, zu fühlen und zu beobachten. Der Name des kleinen Erdenbürgers steht vielleicht schon lange fest. Jetzt aber ist die kleine Sophia oder der winzige Felix endlich Realität geworden. Es gibt kein Zurück: Die gemeinsame, unbekannte Zukunft als Familie mit Kind hat bereits begonnen.

 

 

HAND IN HAND DURCH DIE ERSTE GEMEINSAME ZEIT

Schon im Mutterleib hat dein Baby mit seinen kleinen Händchen gespielt und am Daumen gelutscht. Im gesamten ersten Lebensjahr bleiben die Hände als Spielzeug interessant. Anfangs landen sie eher zufällig im Mund, aber schon mit einem Vierteljahr kann dein Baby die Hände bewusst zum Mund führen.

Auch deine Hände oder die deines Partners sind für dein Baby ein wunderbares Spielzeug, das du deinem Kind ruhig oft »leihen« darfst, etwa um eine kalte Babyhand warm zu streicheln.

Deine warmen Hände zu spüren, gibt deinem Baby Sicherheit und Vertrauen. Halte es mit sicherem Griff im Arm, auch das gibt Halt und beruhigt. Und wenn es weint, kann eine sanfte Massage helfen: Sie lindert Bauchschmerzen und streichelt gleichzeitig die kleine Seele.

 

 

EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG: EINE FAMILIE WERDEN

Wie auch immer du dir als werdender Elternteil das Leben mit deinem Baby ausgemalt hast: In der Realität wird vieles ganz anders sein, als du es erwartet hast. Manches von dem, was du dir einfach ausgemalt hattest, wird dir schwerfallen. Und umgekehrt werden Dinge, vor denen du insgeheim Angst hattest, völlig unproblematisch laufen. Das ist völlig normal. Das erste Lebensjahr