: Maren Vivien Haase
: Hamptons Prestige - Sparks& Scandals Roman - Eine junge Frau, zwei Männer und ein skandalöser Sommer in den Hamptons!
: Blanvalet Verlag
: 9783641318246
: The Hamptons
: 1
: CHF 11.70
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: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
b>Zwischen Anziehung und Abgrund liegt manchmal nur ein einziger Kuss …

Als June von ihrer Freundin Ashley eingeladen wird, die Semesterferien bei deren Familie in den Hamptons zu verbringen, ahnt sie nicht, dass diese Wochen ihr Leben verändern werden. Denn die Thornburys sind nicht nur Teil der High Society, ihnen gehört auch das Hamptons Prestige, der exklusivste Members’ Club der Insel. Bei einer Party lernt June Cameron kennen, der ihr den Kopf verdreht. Und dann ist da auch noch Ashleys Bruder Weston. Obwohl June ihn nicht ausstehen kann, lassen dessen Blicke ihr Herz ungewollt höherschlagen. Doch in den Hamptons, wo sich Lügen und Liebeleien die Hand reichen, ist es ausgerechnet die Wahrheit, die niemals schläft …


Mit Playlist im Buch!

Spicy New Adult Romance trifft auf Geheimnisse und High Society – mit den beliebten Tropes Love Triangle, Best Friend’s Brother, Broken Hero und Bad Boy vs. Good Guy.

Maren Vivien Haase wurde 1992 in Freiburg im Breisgau geboren und absolvierte dort ihr Germanistikstudium. Schon als Kind stand für sie fest, dass sie all die Geschichten zu Papier bringen muss, die ihr im Kopf herumspuken. Sport wie auch das Hip-Hop-Tanzen gehören genauso zu ihr wie stundenlange Serien- und Filme-Abende. Ihre New-Adult-Romane eroberten auf Anhieb die Spitzenplätze der SPIEGEL-Bestsellerliste – die »Belladaire Academy of Athletes«-Trilogie sogar Rang 1 – und begeisterten zahlreiche Leser*innen. Auf Instagram und TikTok nimmt die Autorin ihre Follower*innen täglich mit hinter die Kulissen ihres Schreiballtags.

Kapitel 1

Juniper

»Das hier wird ein Sommer, den wir niemals vergessen werden.«

»Klingt verdächtig nach den letzten Worten, bevor eine Katastrophe eintritt, wenn du mich fragst.« Ich spielte unruhig am rosafarbenen Lack meines Daumennagels herum, der bereits angefangen hatte, leicht abzublättern, während mein Blick zu meiner besten Freundin Ashley hinüberglitt, die uns in ihrem Mercedes Cabrio geradewegs über den Long Island Expressway in Richtung Hamptons chauffierte. Die elegante Sonnenbrille mit den goldenen Details hatte sie lässig in ihren voluminösen Afro geschoben. Sie war eine der energiegeladensten – okay,die energiegeladenste – und zugleich disziplinierteste Person, die ich kannte, und sie erinnerte mich viel zu oft an einen meiner Lieblingscharaktere aus all den Serien, die ich in meinen zweiundzwanzig Jahren schon gebinged hatte: Donna ausSuits. Als würde nichts und niemand sie jemals aus dem Konzept bringen.

»Ich kann immer noch nicht fassen, dass du es geschafft hast, mich zu überreden. Wäre ich den Sommer über in New York geblieben, hätte ich vermutlich jeden einzelnen Tag mit einem Buch im Central Park verbracht. Tagein, tagaus.« Ich drehte den Song von Gracie Abrams etwas leiser, der uns um die Ohren wirbelte. Mein Sommer wäre ziemlich unspektakulär und eintönig geworden ohne meine beste Freundin. Ein Glück, dass ich für einige Wochen raus aus der Stadt war. »Du bist dir ganz sicher, dass es klargeht, wenn ich deiner Familie den Sommer über auf die Nerven gehe? Auch wenn wir jetzt schon seit einem Jahr befreundet sind, habe ich deine Familie ja noch gar nicht kennengelernt. Könnte ja sein, dass sie es komisch finden, wenn ich dabei bin.«

Ashley winkte schnaubend ab. »Ganz im Gegenteil. Meine Familie wird, wenn, danndir auf die Nerven gehen. Mom wird alle Hebel in Bewegung setzen, damit du dich wohlfühlst und viel von ihr hältst, glaub mir. Das ist das oberste Gebot der Thornbury-Familie.« Als sie leise seufzte, überkam mich das Gefühl, dass es eher Ashley nervte, dass ihre Familie anscheinend so auf ihre Außenwirkung bedacht war. Zwar hatte ich Ash in New York mit ihrem gepflegten Äußeren und dem tollen Apartment Nähe des Central Parks als wohlhabend kennengelernt, doch ihre Herzlichkeit, ihr Humor und ihre Hilfsbereitschaft machten sie zu einer sehr bodenständigen Person. Auch wenn ich am Anfang noch zurückhaltend gewesen war, hatte ich sie sehr schnell in mein Herz geschlossen.

Mit jedem weiteren Sonnenstrahl, der durchs offene Verdeck meine nackte Haut kitzelte, brachten wir immer mehr Meilen zwischen uns und New York City, wo wir die letzten Monate zwischen Buchdeckeln und den Vorlesungssälen der Columbia University gefangen gewesen waren. Der nächste Song, diesmal einer vonSZA, scholl durch den Lautsprecher, und ich spürte, wie ein Gefühl von Freiheit und Verheißung alles in mir in Beschlag nahm. Ich atmete tief durch, sog die sanfte Brise ein, während wir über den Expressway brausten. Eigentlich hatte ich Ashleys Einladung, den Sommer über im Anwesen ihrer Familie in den Hamptons zu verbringen, ablehnen wollen. Okay, zuerst hatte ich das auch wirklich getan, doch wer Ashley kannte, wusste auch, wie hartnäckig sie sein konnte, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte. Da sie meine beste Freundin war, konnte ich ihr sowieso so gut wie nichts ausschlagen, obwohl mich dieser Sommer eine riesige Überwindung gekostet hatte. Ich wollte mich niemandem aufdrängen. Schon gar nicht einer wildfremden, reichen Familie. Da passte ich mit meinen hundert Dollar auf dem Konto perfekt rein und würde sicher überhaupt nicht herausstechen, wenn ich dort meine Klamotten von American Eagle trug. Und das auch noch den ganzen restlichen Sommer über. Acht Wochen. Doch konnte ich nicht leugnen, dass in mir eine gewisse Vorfreude brodelte. Immerhin hatten sich Ashleys Erzählungen nach sehr viel Spaß angehört, und ich konnte es kaum erwarten, eine