: Sophia Cronberg, Julia Kröhn
: Das Efeuhaus
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751774994
: Familiengeheimnisse und große Gefühle von Sophia Cronberg
: 1
: CHF 6.20
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 515
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

strong>Zwei Schicksale, ein dunkles Geheimnis und ein mystisches Schloss.

Auf dem Weg in die Berge gerät die junge Schauspielerin Helena in einen heftigen Schneesturm und kommt mit ihrem Auto von der Straße ab. Sie findet Zuflucht in einem alten, verlassenen Jagdschloss. In der Nacht wird Helena von unheimlichen Träumen geplagt. Beim Durchstöbern des Hauses stößt sie auf das Tagebuch der Marietta von Ahrensberg. Die Geschichte der jungen Frau fasziniert Helena. Warum starb die Baronin 1922 so jung - am selben Tag wie ihr kleiner Sohn? Zusammen mit dem attraktiven Nachfahren der Familie, Moritz von Ahrensberg, kommt Helena einem erschreckenden Geheimnis auf die Spur ...

Spannung pur! Julia Kröhn schreibt als Sophia Cronberg und entführt ihre Leserinnen und Leser in eine Welt voller großer Gefühle und dunkler Geheimnisse.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p>Sophia Cronberg wurde 1975 in Linz geboren. Seit einigen Jahren ist sie hauptberuflich Schriftstellerin. Sie spielt gern Klavier und liebt das Reisen. Sophia Cronberg ist Mutter einer kleinen Tochter und lebt abwechselnd in Frankfurt am Main und in Österreich.</p>

2


Wien 1907

»Verdammt, kannst du nicht aufpassen, du Trampel?«

Veruschka heulte auf, ergriff eine der spitzen Nadeln und stach in Mariettas Richtung. Diese wich in letzter Sekunde aus und musste sich auf die Zunge beißen, um sich eine wütende Entgegnung zu verkneifen. Nicht sie war achtlos gewesen, sondern Veruschka selbst. Anstatt bei der Kleiderprobe ruhig zu halten, tänzelte sie ständig herum, als wollte sie aller Welt beweisen, wie unzumutbar es für eine ehrgeizige Ballerina war, auch nur für wenige Minuten stillzustehen.

»Nun mach schon! Wie lange soll ich denn noch warten?«

Vorsichtig näherte sich Marietta wieder der russischen Tänzerin. Anstatt sie wütend anzufunkeln, wie es ihre erste Regung war, hielt sie ihre Augen gesenkt und konzentrierte sich auf den Saum des kurzen Kleides.

»Gott, ich verstehe nicht, wie man solche wie dich hier Kostüme nähen lässt.«

Veruschka sprach wie immer mit starkem Akzent und rollendem »R«. Wenn man sie nur hörte und nicht sah, hätte man sie für die behäbige Wirtin e