: Chloe Walsh
: Redeeming 6 Ausgabe ebook
: Adrian& Wimmelbuchverlag
: 9783985853014
: Boys of Tommen
: 1
: CHF 8.90
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 976
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Joeys Leben gerät aus den Fugen. Joey ist besessen davon, sich der einzigen Person zu beweisen, der er jemals wirklich vertraut hat. Er kämpft darum, sich von einer Welt fernzuhalten, die sein Leben zerstören könnte. Die Chancen stehen schlecht. Kann er sich über Wasser halten? Aoife ist absolut nicht bereit, den Jungen, den sie liebt, aufzugeben. Also ist sie entschlossen, ihn vor der Selbstzerstörung zu bewahren. Sie ist in einer Welt gefangen, die sie nicht versteht, aber ihr Herz ist stärker als das, was sie herunterziehen will. Aoife wird Joey niemals aufgeben, egal was gegen ihn spricht. Herzschmerz und Fassungslosigkeit haben Aoife und Joey entzweit, dieses Mal ist es nicht anders. Ist ihre Liebe stärker als die dunkelsten Seiten des Lebens?

TEIL EINS


IMMER NOCH DABEI


JOEY

»DU BIST VERDAMMT RUHIG, JOEY JUNGE.«

»Mir gehts gut, Tony.«

»Bist du sicher? Du bist blass wie ein Gespenst und hast die ganze Woche kaum was gesagt.«

»Alles bestens.«

»Du und Aoife habt nicht etwa …« Er ließ den Satz unvollendet, sah mich aber besorgt an, wartend auf eine Erklärung.

»Bei uns ist alles in Ordnung, Tony«, fütterte ich ihn mit der Lüge, die er hören wollte, bevor ich meine Aufmerksamkeit wieder auf die Ratsche in meiner Hand richtete. »Alles ist in Ordnung.«

»Gott sei Dank.« Erleichterung blitzte in seinen Augen auf. »Dann hast du wohl auch keine Ahnung, was in sie gefahren ist? Sie läuft mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter durchs Haus.«

»Keine Ahnung.«Lügner.

»Wirklich?« Er kratzte sich verwirrt am Kinn. »Normalerweise bist du der Erste, der von einem Drama Wind bekommt.«

»Ich glaube, sie hatte über Weihnachten Streit mit Casey.«

»Ach wirklich?«

Ich konnte nicht erklären, warum sich die Worte ›wir haben uns getrennt‹ weigerten, aus meinem Mund zu kommen. Oder schlimmer, warum ich log und stattdessen ihrer besten Freundin die Schuld gab, aber ich tat es. »Ja.« Ich nickte und fuhr mit meinem Bullshit fort. »Ich glaube, ich habe so etwas gehört.«

»Herrgott, das muss ja ein Höllenstreit gewesen sein«, stellte er fest und beobachtete mich von der anderen Seite des Autos, an dem wir arbeiteten. »Sie ist seit Tagen völlig aufgelöst. Weint sich die meisten Nächte in den Schlaf.«

Fuck. »Tut sie das?«

Ihr Vater nickte.

Mein Herz sank mir in die Hose. »Jesus.«

»Du solltest mal mit ihr reden«, fügte er hinzu und wandte sich wieder seiner Aufgabe zu. »Auf dich hört sie. Bring sie dazu, sich mit Casey zu versöhnen, bevor sie das