: Hannah Sommer
: Notärztin Andrea Bergen 1522 Liebesbriefe auf Rezept
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751770385
: Notärztin Andrea Bergen
: 1
: CHF 1.80
:
: Erzählende Literatur
: German
: 64
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Gefangen im Patientenzimmer Nummer fünfzehn, halbseitig gelähmt und vom Rest der Welt abgeschnitten, droht Jonas Schuster den Lebensmut zu verlieren. Ein schwerer Schlaganfall hat den erfolgreichen und sportlichen jungen Mann plötzlich aus dem Leben gerissen. Sein persönlicher Traum, einmal die Welt zu bereisen, rückt in unerreichbare Ferne.
Doch da ist Schwester Carla, die ihn nicht aufgibt. Mit ihrer Wärme und Geduld steht sie ihm bei, während Jonas sich in seinem neuen, eingeschränkten Leben zurechtfinden muss.
Was Jonas nicht weiß: Carla ist nicht nur die Krankenschwester, die sich so aufopferungsvoll um ihn kümmert - sie ist auch die geheimnisvolle Briefschreiberin, die ihn mit ihren anonymen Botschaften immer wieder aufbaut. Für Jonas ist jeder dieser Briefe ein Hoffnungsschimmer.
Aber je tiefer ihre Gefühle füreinander werden, desto größer wird Carlas Angst: Was, wenn Jonas herausfindet, dass sie hinter den Briefen steckt? Wird er sich verraten fühlen und sie sein Vertrauen endgültig verlieren?

Liebesbriefe auf Rezept

Als wir Jonas Schuster fanden, war er kaum ansprechbar. Ein junger Mann, Mitte dreißig, mitten im Leben – und dann das. Die Symptome waren eindeutig: Schlaganfall. Mein Herz zog sich zusammen, als ich sah, wie hilflos er war, und ich wusste, dass jeder Moment zählte. Wir taten, was wir konnten, brachten ihn ins Krankenhaus, aber auf der Fahrt verlor er das Bewusstsein. Ich fragte mich, ob er das überleben würde, ob wir rechtzeitig sein würden.

Jetzt, Stunden später, liegt Jonas auf der Intensivstation, stabil, aber in einem ernsten Zustand. Wenn er aus dem künstlichen Koma erwacht, wird er merken, dass sein Leben nicht mehr dasselbe ist. Und doch hoffe ich, dass er nicht aufgibt.

Ich weiß, wie es ist, wenn das Leben unerwartet die Richtung ändert und man nichts tun kann, außer zu kämpfen. Damals hat mir das Schreiben von Briefen sehr geholfen, um meine Gefühle herauszulassen. Vielleicht könnte das für ihn auch eine Hilfe sein ...

»Einsatz in der Markwald-Straße!«

Dr. Andrea Bergen schreckte von ihrem Not-Bett auf, auf dem sie bis eben geruht hatte. Sie