: René H. Bartl
: Der Vagabund in mir! Lebensbericht
: R.G. Fischer Verlag
: 9783830119425
: 1
: CHF 22.60
:
: Biographien, Autobiographien
: German
: 492
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Vagabund und Geschichtenerzähler René H. Bartl ist zeitlebens ein Suchender geblieben. Er wurde in eine Familie geboren, in der er vergeblich nach Bestätigung und Zuwendung gesucht hat. Diese Suche hat ihn auf seiner Lebensreise begleitet und ihn sein Leben in die eigenen Hände nehmen und eigene Entscheidungen treffen lassen. Er hat «viele Leben» gelebt, bevor er insgesamt 48 Jahre seiner wahren Berufung gefolgt und als Philanthrop Sozialpädagoge, Heimleiter, Supervisor und Berater in eigener Praxis geworden ist. René H. Bartl möchte mit seinen Geschichten Menschen zum Nachdenken über ihr eigenes Leben anregen und den Lesenden so den Zugang zu den eigenen Geschichten und Fähigkeiten erleichtern. Das Schreiben dieser schonungslos ehrlichen Autobiografie ist dem Autor nicht immer leichtgefallen, aber er sieht hierin die Voraussetzung für ein ebenso ehrliches und selbstkritisches Lesen und Reflektieren.

Die Geschichte von René H. Bartl beginnt 1949 im Basler Rheinhafen, einem Quartier, das für seine Armut bekannt war. In seinem Leben hat er viele Hüte getragen - er war Pfadfinder, Ausläufer, Schreiner, Aushilfe, Musikant, Handballer, Schiedsrichter, Trainer, Schauspieler, Autor, Turniertänzer, Grenadier, Taxifahrer, Sozialpädagoge, Supervisor, Heimleiter, Privatbeistand. Reaktanz war häufig sein Antrieb. «Wenn mir jemand sagte: ?Das schaffst du nicht!?, war das die beste Motivation.» (René H. Bartl)

Prolog von René H. Bartl


Es lebt nicht nur ein Vagabund in mir, ich bin auch ein Geschichtenerzähler. Darum ist es seit langem mein Ziel ein «Autobiographisches Sachbuch» (so nenne ich es) zu schreiben, in dem ich (soweit mir bekannt) sowohl die Geschichten meiner Vorfahren, meiner Familie, als auch aus meinem sehr facettenreichen Vagabundenleben erzähle. Das Schreiben dieses Buches hat mich zunehmend ruhiger und gelassener werden lassen. Je mehr ich mich mit mir auseinandersetzte, über mich nachdachte und darüber schrieb, desto mehr begann ich mich und den Sinn meines Lebens zu verstehen.

Imponiert hat mir Verena Stefan*. Sie schrieb unter anderen das Buch «Häutungen» (1975). Ihre Bücher sind stets sehr persönlich, aber gerade deshalb können viele Menschen an die erzählten Erfahrungen und Gedanken anknüpfen. Es gab auch