: Caroline Thanneck
: Notärztin Andrea Bergen 1520 Die bittere Diagnose
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751770361
: Notärztin Andrea Bergen
: 1
: CHF 1.80
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: Erzählende Literatur
: German
: 64
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Dieses Bild wird die Notärztin nie vergessen: ihr ehemaliger Kollege Rudolf Birkner versucht, dem Rettungsteam bei einer Massenkarambolage zu helfen und ein Kind aus einem brennenden Auto zu retten. Aber der Wagen explodiert und reißt den mutigen Helden mit in den Tod!
Daran, und an die kuriose Beerdigung, auf der sich seine beiden hinterbliebenen Neffen prügelten, muss Andrea Bergen denken, als sie Monate später auf das ehemalige Weingut von Rudolf Birkner gerufen wird. Sein Neffe Jakob Birkner, der das Weingut nun führt, ist schwer krank! Nur eine Leberteilspende kann ihn noch retten! Andreas erster Gedanke gilt Jakobs Zwillingsbruder Erik - er wäre der perfekte Spender! Und er ist auch bereit dazu. Aber Jakob würde lieber sterben, als die Hilfe seines verhassten Bruders anzunehmen. Mit dieser Einstellung stürzt er auch die hübsche Sophie, die ihn innig liebt, in große Verzweiflung ...

Die bittere Diagnose

Seit Monaten verfolgt mich das Bild des grauenvollen Tods eines Kollegen. Rudolf Birkner hatte versucht, ein Kind aus einem brennenden Auto zu retten. Aber der Wagen explodierte und riss ihn mit in den Tod! Bis heute habe ich Albträume von diesem Rettungseinsatz.

Die Erinneungen wurden jetzt wieder lebendig, als ich zu seinem ehemaligen Weingut gerufen wurde. Jakob, einer seiner beiden Neffen führt das Weingut inzwischen, ist aber schwer krank. Nur eine Leberteilspende kann ihn noch retten! Sein Zwillingsbruder Erik wäre der perfekte Spender! Aber Jakob würde lieber sterben, als die Hilfe seines verhassten Bruders anzunehmen. Mir muss gelingen, ihr Zerwürfnis aus der Welt zu schaffen, wenn Jakob eine Zukunft haben soll. Ich habe das Gefühl, das bin ich seinem Onkel schuldig ...

»... bin in einer halben Stunde zu Hause.«

Dr. Andrea Bergen winkte dem Pförtner am Empfang des Elisabeth-Krankenhauses zum Abschied zu, während sie ihr Handy fester ans Ohr presste. Die Notärztin hatte ihren Mann angerufen, um ihm Bescheid zu sagen, dass sie an diesem Abend pünktlich heimkommen würde.

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