: Lauren Asher
: Throttled Roman - Spicy Formel-1-Romance der SPIEGEL-Bestsellerautorin
: Heyne Verlag
: 9783641328566
: Die Dirty Air-Reihe
: 1
: CHF 4.50
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: German
: 400
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ihre Liebe ist verboten. Und gefährlich. Doch sie können nicht ohneeinander.

Noah Slade ist für Maya Alatorre tabu, denn er ist der neue Teamkollege – und größte Konkurrent – ihres Bruders. Zudem gilt die angehende Formel-1-Legende als unnahbar, egozentrisch und gnadenlos. Als Maya einen Blick hinter seine Fassade erhascht, will sie unbedingt herausfinden, wer Noah abseits der Rennstrecke ist, und beweisen, dass eine andere Seite in ihm schlummert. Je näher Maya ihm kommt, desto weniger kann Noah sich auf seinen Job konzentrieren, was bei der Formel 1 lebensgefährlich enden kann. Er sollte sie meiden, doch Maya weckt Gefühle in ihm, die er tief in seinem Inneren begraben hat. Kann Noah die Rennstrecke und Mayas Herz erobern? Doch selbst dann ist ihre Liebe verboten ...

Lauren Asher hat eine überbordende Fantasie und verbringt ihre Freizeit mit Lesen und Schreiben. Ihr Traum ist es, an all die Orte zu reisen, über die sie schreibt. Sie genießt es, Figuren mit Ecken und Kanten zu erschaffen, die man einfach lieben muss. Wenn sie nicht gerade schreibt, durchforstet Lauren YouTube, schaut alte Episoden von »Parks& Recreation« und sucht nach neuen Restaurants auf Yelp. Sie arbeitet am liebsten direkt nach ihrem Morgenkaffee und würde nie ein Nickerchen verweigern.

PROLOG


Noah

ZWEI JAHRE ZUVOR


Ich atme tief ein und genieße den Geruch von Gummi und Abgasen, bevor ich das Visier an meinem Helm hinunterschiebe. Dann lege ich die Hände ans Steuer meines Bandini-Rennwagens. Meine Finger in den Handschuhen beben von den Vibrationen des Motors, und die Karosserie scheppert. Das Publikum beim Großen Preis von Abu Dhabi jubelt, als die Crew meine Reifenwärmer abzieht.

Nach dem erfolgreichen Qualifying gestern stehe ich auf dem ersten Platz im Starterfeld, und wenn ich jetzt keinen Mist baue, gehört der Weltmeistertitel mir.

Ein rotes Licht nach dem anderen leuchtet über mir auf und spiegelt sich im glänzend roten Lack der Karosserie. Die Fans warten still. Dann gehen die Lichter aus und signalisieren damit den Start des Grand Prix. Ich trete aufs Gas, und mein Wagen schießt die Gerade entlang, bis ich die erste Kurve erreiche. Die Reifen schlittern über die Fahrbahn, hinter mir ertönt das Quietschen der anderen Fahrzeuge. Aber im Rennen habe ich einen Tunnelblick. Es gibt nur noch mich und die Strecke.

»Noah, kurze Info: Liam Zander ist hinter dir, gefolgt von Jax Kingston und Santiago Alatorre. Behalte dein Tempo bei und konzentrier dich auf die Kurven«, höre ich die Stimme des Teamchefs über Funk in meinem Helm.

Ich verteidige meine Position und mache es den anderen schwer, meinen Wagen in den Kurven zu überholen. Das Brummen des Motors stimmt mich euphorisch, während ich einen weiteren geraden Abschnitt mit über dreihundertzwanzig Stundenkilometern entlangfahre, vorbei an ausrastenden Fans. Sekunden vor der nächsten Kurve trete ich auf die Bremse, und die weichen Reifen kreischen auf dem Asphalt. Musik in meinen Ohren.

Die ersten paar Runden des Rennens verlaufen ohne Zwischenfälle. Adrenalin schießt durch meinen Körper, als Liams Fahrzeug in einer Kurve neben meinem auftaucht. Der unverkennbare stahlgraue Lack glitzert unter der Wüstensonne. Sein Motor heult auf. Ich wage ein riskantes Manöver und bremse einen kleinen Moment später als für Curbs empfohlen. Das Metall bebt, als die Räder auf der rechten Seite vom Boden abheben und dann wieder runterkrachen. Liam fällt zurück, er kommt nicht an mir vorbei, während mein Wagen vorwärtsrast.

Über Funk meldet sich ein Mechaniker. »Das war eine gefährliche Kurve. Entspann dich, du hast noch zweiundfünfzig Runden vor dir. Es gibt keinen Grund, unvorsichtig zu fahren.«

Sein Rat lässt mich schmunzeln. Nachdem ich mich in einer nervenaufreibenden Saison gegen Liam, Santiago und Jax durchgesetzt habe, steht nur noch ein letzter Großer Preis zwischen mir und dem Sieg bei der Weltmeisterschaft.

»Santiago hat sich in der letzten Kurve vor Liam geschoben. Unterschätze ihn nicht, er will den Titel«, höre ich weiter über Funk.

Wenn man vom Teufel spricht … Santiagos royalblauer Wagen erscheint in meinem Seitenspiegel. Kopfschüttelnd nehme ich die nächste Kurve. Der kleine Scheißer will ein bisschen zu sehr angeben, um sich bei seinem Team und auf der Formel-1-Rennstrecke einen Namen zu machen. Für einen Neuen fährt er nicht schlecht, aber nach zu vielen Beinaheunfällen in dieser Rennsaison will ich ihn nicht näher als notwendig an mich herankommen lassen.

Der Dreckskerl fährt bis an meinen Heckflügel und schließt damit die Lücke zwischen unseren Fahrze