Martin Erbacher hatte auf der Gemeindeversammlung des kleinen Gebirgsdorfes schließlich das Wort ergriffen, und wie üblich wandte sich ihm die allgemeine Aufmerksamkeit zu.
Der Bachmoser erwachte aus seinem geräuschvollen Nickerchen und schob verlegen die Brille gerade, und sogar der spitzfindige Ketterer, der schon aus Prinzip immer dazwischen quengelte, hielt sich zurück.
Wortgewandt äußerte sich Erbacher zu den Problemen des Fremdenverkehrs, die die Gemüter allgemein erhitzten.
»Wir sollten net nur an unseren Profit denken, sondern auch an die Natur!«, rief er am Schluss seines Vortrags aus, in dem er sich heftig gegen den Bau eines neuen Skilifts ausgesprochen hatte.
Nicht alle der anwesenden Dörfler waren damit einverstanden, besonders der Schwanenwirt, der sich vom Zustrom von Wintersportlern großen Gewinn erhofft hatte, war sehr aufgebracht.
Doch er wurde von den anderen überstimmt, zudem der alte Krainer nicht willens war, das dafür infrage kommende Gelände zu verkaufen. Er hielt es noch ganz mit der alten Bauerntradition, nichts von seinem Land herzugeben, was auch immer er dafür geboten bekam.
»Ich mag auch keine narrischen Skifahrer auf meinen Feldern herumsteigen haben! Städter, die von nichts eine Ahnung haben und alles verwüsten!«, grummelte er wütend und hieb mit seiner harten, schwieligen Faust auf den Tisch, dass die Gläser klirrten.
Martin Erbacher schlug vor, stattdessen das Gasthaus zu vergrößern, um mehr Sommerfrischlern mit ihren Familien Unterkunft bieten zu können.
»Immer mehr überarbeitete Städter suchen net den Sportbetrieb, sondern sie wollen auch ein Stück unberührte Natur genießen. Und dafür sollten wir uns einsetzen«, sagte der junge Bauer mit Nachdruck.
Der Schwanenwirt vergaß seinen Unmut, seine Schweinsäuglein glitzerten, als er seine Ausbaupläne unterbreitete, die bislang noch nicht genehmigt worden waren.
Zu guter Letzt war man sich einig, der Schwanenwirt hatte die Aussicht, sein Gasthaus ausbauen zu können, und der Krainer wurde von niem