: Harper L. Woods
: Coven of Bones - Mein Verrat ist dein Schicksal Roman - Das Finale der spicy Enemies-to-Lovers-Saga mit Hexen
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641321246
: Die Coven-Reihe
: 1
: CHF 11.70
:
: Fantasy
: German
: 368
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Mein Verrat ist dein Schicksal – wagst du es, mir zu vertrauen?

Willow Madizzas Rachepläne sind gescheitert. Der Hexenzirkel von Hollow’s Grove ist angeschlagen, seine Mitglieder dezimiert, und Willow selbst hat, ohne es zu wollen, Lucifer Morningstar und seine Dämonenfürsten aus der Hölle befreit. Sie wurde ausgenutzt, manipuliert und betrogen – von dem Mann, den sie zu lieben glaubte. War sie für ihn lediglich ein Mittel zum Zweck? Willow weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann, doch sie ist zum Handeln gezwungen. Sie muss den Rest ihres Zirkels vor dem Zorn desjenigen beschützen, an den sie nun gebunden ist. Koste es, was es wolle. Denn Willow ist die Einzige, die dem Teufel – ihrem Ehemann – die Stirn bieten kann …

Enemies-to-Lovers, Forbidden Romance und herrlich undurchschaubare Charaktere – die spicy Romantasy von Harper L. Woods bei Blanvalet.

Harper L. Woods ist das Alter Ego der »USA Today«-Bestsellerautorin Adelaide Forrest. Ihre Liebe zum Lesen wurde in ihrer kleinen Heimatstadt in Vermont geboren, wo sie die langen Winternächte tief vergraben zwischen Buchseiten verbrachte. Als Zeitvertreib begann sie mit dem Schreiben. Mittlerweile hat sie sich mit ihren knisternden Fantasyromanen auf die Bestsellerlisten und in die Herzen tausender Leser*innen geschrieben: Insbesondere die düstere und romantische Dilogie »Coven of Bones« eroberte die Top-Plätze der SPIEGEL- wie auch der »New York Times«-Bestsellerliste. Wenn Harper einmal nicht schreibt, verbringt sie am liebsten Zeit mit ihren zwei kleinen Kindern und ihrem Hund, träumt vom Bereisen ferner Länder oder entwirft Buchcover.

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Willow

Ich schnappte nach Luft, kaum dass diese seltsamen gold glühenden Augen sich auf mich richteten; Sein Blick durchbohrte mich, fixierte mich. Zitternd lag meine Hand an Seiner Brust und ich blinzelte die angsterfüllten Tränen zurück.

Was hatte ich getan?

Ich schluckte, riss den Blick von Ihm los und spähte zu den Erzdämonen, die unseren Austausch mit weitaus mehr Interesse beäugten, als mir lieb war. Ich versuchte meine Hand von Seiner Brust zu lösen, Seine Haut knisterte und schälte sich dort ab, wo sie gegen meine gebrannt hatte. Als ich erneut meine Hand wegreißen wollte und darunter rohes rotes Fleisch zum Vorschein kam, ließ der Geruch Übelkeit in meiner Kehle aufsteigen.

Der Handabdruck hob sich leuchtend rot von dem Gold Seiner Haut ab. Mein Atem ging zitternd, als ich mich zu befreien versuchte, mich aber nicht traute, es zu schnell zu tun. Er beobachtete mich, Sein unheimlicher, goldener Blick taxierte jede meiner Bewegungen, während ich versuchte, die Panik in meinem Körper zu unterdrücken.

Seine Hand schoss vor, gerade als ich meine fortzog und mehr von der verbrannten, verkohlten Haut von Ihm wegriss. Er packte mich am Handgelenk, Sein Griff unerbittlich, als ich versuchte, mich zu befreien. Langsam setzte Er sich auf, Seine geschmeidigen Bewegungen gaben nicht preis, wie lange Sein Körper unbesetzt und vernachlässigt gewesen war. Er ließ mir keine andere Wahl, als mich mit Ihm zu bewegen. Gemächlich schwang Er Seine Beine über die Seite der Trage; die Erzdämonen hatten sie auf die Armlehnen des Tethys-Throns gelegt, sodass er auf gleicher Höhe mit mir war, wenn ich vor ihm stand.

Die Trage rutschte nicht weg, trotz der unsicheren Position, und Seine Bewegungen waren so kontrolliert, dass sie schon beinah unnatürlich wirkten. Sein hitziger Blick verharrte auf meinem Gesicht. Er ignorierte die anderen im Raum, während Er seine andere Hand unter meinen freien Arm gleiten ließ und meine Taille umfasste. Er grub die Finger in den Stoff meines Oberteils und drückte ihn gegen meine Haut, während Er mich mit einem Ruck nach vorne zog und zwischen Seinen gespreizten Beinen platzierte.

Er fixierte mich und ignorierte das Zittern meiner Hand und meiner Unterlippe, dann beugte er sich nach vorn und presste seine Stirn an meine. Ein tiefer Seufzer entfuhr ihm, als sich unsere Haut berührte, und Seine Finger, die Er um mein Handgelenk gelegt hatte, zuckten, als Seine Augen schließlich zufielen.

Ich schluckte und lehnte mich zurück, um zu Ihm aufzublicken. Er knirschte mit den Backenzähnen, als Er die Hand von meiner Taille nahm und sie unter mein Haar schob und meinen Kiefer umfasste. Schweiß benetzte meine Haut, denn Sein Körper strahlte so viel Hitze ab, dass ich meinte, Er würde mich verbrennen. Es war ein eklatanter Unterschied dazu, wie sich Seine Hülle angefühlt hatte, zu der ausgeprägten Kälte, die dann immer die Luft um ihn herum durchdrungen hatte.

»Sieh mich nicht so an, kleine Hexe«, murmelte Er leise und Sein Griff um meinen Hinterkopf wurde fester, als ich versuchte, vor Seiner Berührung zurückzuzucken.

Ich nutzte den Moment der Ablenkung, um meine Hand von Seiner Brust zu reißen; der Blick in Seinen übernatürlichen Augen wurde hart und glitzerte wie geschmolzenes Gold. Ich bemühte mich, nicht auf den perfekten Handabdruck zu schauen, der Seine Haut brandmarkte, zu ignorieren, dass er nicht so zu heilen schien, wie ich gehofft hatte.

Er neigte den Kopf, um das Mal zu betrachten, und Seine Lippen verzogen sich zu einem grausamen Grinsen. »Du hast mich gezeichnet«, sagte Er und schaute mich an. Weiße Zähne blitzten hinter den geöffneten Lippen hervor. Es war ein Blick voll selbstgefälliger Zufriedenheit, voll Dominanz – ein Raubtier, das Seine Beute geschnappt hatte.

»Ich habe alles getan, was du verlangt hast«, sagte ich und schüttelte den Kopf, als ich versuchte, mich Seiner Be