: Anna-Maria Aurel
: Die Marseille-Morde - Dunkle Geheimnisse in La Ciotat Frankreich-Krimi
: beTHRILLED
: 9783751768047
: Mörderisches Südfrankreich
: 1
: CHF 6.20
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 375
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Ei grausiger Fund an einem sonnigen Frühlingstag ...

Selbst Lieutenant Nadia Aubertin und Capitaine Rachid Fandouli von der Kriminalpolizei Marseille sind erschüttert: In der Nähe des Meeresfelsens Cap Canaille wird im Kofferraum eines verbrannten Autos eine verkohlte Leiche gefunden. Alles deutet auf einen Mord im Drogenmilieu hin.
Wer ist der Tote? Bald finden Nadia und Rachid heraus, dass es sich um den Adjutanten Francis Gormet handelt - einen hochrangingen Gendarmen aus der Brigade von La Ciotat. Hat sich der Mann etwa mit Dealern eingelassen und versucht, sie zu betrügen?
Je mehr sich die Polizisten mit dem Leben des Adjutanten befassen, desto größer wird der Abgrund, der sich vor ihnen auftut. Denn Francis Gormet war Zeit seines Lebens nicht jener, der er zu sein vorgab ...

Düster, hochspannend, abgründig:Der vierte Fall für die toughe Ermittlerin Nadia Aubertin von der Kriminalpolizei Marseille.

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!



<p><strong>Anna Maria Aurel</strong> lebt als gebürtige Österreicherin seit mehr als 25 Jahren in Frankreich. Sie erfüllte sich ihren Traum vom Leben im Süden, als sie sich mit ihrer Familie in der provenzalischen Kleinstadt Saint Rémy de Provence niederließ. Dort ist sie heute als freiberufliche Fremdenführerin, Reiseleiterin, Übersetzerin und Schriftstellerin tätig. Das Schreiben und das Erzählen gehören seit jeher zu ihren Leidenschaften.</p>

Ein sonniger Frühlingstag


Sie wusste nicht, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. Es war wahrscheinlich ein Fehler gewesen, dass sie zugestimmt hatte, mit Mike in dessen Auto in den Wald zu fahren. Ihr war klar, was er wollte. Aber sie war noch nicht bereit dafür. Zoé ärgerte sich über sich selbst, weil sie es nie schaffte, Nein zu sagen, und sich dadurch in die unmöglichsten Situationen brachte.

»Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen«, sagte Mike und nahm einen Schotterweg, der vom Hafenstädtchen La Ciotat zum Cap Canaille führte. »Einen Ort, wo wir ganz sicher ungestört sind.«

Zoé schluckte. Er war zwanzig. Vier Jahre älter als sie. Und sie selbst hattees noch nie gemacht. Er ahnte es, obwohl sie es ihm nicht gesagt hatte. Aber jetzt saß sie in seinem Auto und musste ihm erklären, dass sie zwar Zeit mit ihm verbringen, aber keinen Sex mit ihm haben wollte. Er würde sie blöd finden. Blöd und kindisch.

Zoé mochte Mike, zugleich schüchterte er sie aber auch ein. Er war so viel erfahrener und älter als alle anderen Leute, die sie kannte. Er arbeitete bereits als Elektriker und besaß ein Auto. Zoés Freundinnen fanden es einerseits cool, dass sie mit so einem Typen ging, andererseits würden sie selbst so etwas nicht wagen.

Das Auto holperte über den Schotterweg, entfernte sich immer weiter von der Stadt und der Zivilisation. Hätte sie doch nur darauf bestanden, am Hafen ein Eis zu essen und dann an den Strand zu gehen, wie anfangs ausgemacht!

»Glaubst du nicht ... dass die für das Auto schlecht sind, diese Schotterwege?«, fragte sie Mike. Dabei bemühte sie sich, ihre Stimme ni