: Jessica Clare
: Perfect Passion - Fesselnd
: beHEARTBEAT
: 9783751772464
: Perfect Passion - Billionaire Boys Club
: 1
: CHF 6.20
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 351
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Jonathan Lyons ist ein Playboy, Milliardär und Abenteurer. Und er kocht vor Wut: Sein Mentor und Leiter einer von ihm finanzierten Ausgrabung hat vor seinem Tod ein legendäres Artefakt gestohlen. In seinem Nachlass findet sich zwar ein Tagebuch mit verschlüsselten Hinweisen, doch der erste Hinweis führt ausgerechnet zu Jonathans Jugendliebe Violet.

Doch Violet ist Jonathans größte Schwäche. Sie hat ihm nie verziehen, dass er ihr damals das Herz gebrochen hat. Lieber würde sie im Bikini in die Arktis reisen, als ihn auf der Jagd nach dem Artefakt rund um die Welt zu begleiten. Zumindest dachte sie das. Doch als Jonathan sich ihr wieder verführerisch nähert, läuft sie Gefahr, sich erneut in ihn zu verlieben. Und alte Flammen lodern bekanntlich heißer. Aber will er sie wirklich zurück - oder verbirgt er etwas vor ihr?

Unwider tehliche Romantik: Verlieb dich in die Liebesroman-Reihe »Billionaire Boys Club« der New York Times Bestseller-Autorin Jessica Clare. Der »Billionaire Boys Club« ist ein Geheimbund von sechs Männern, die zwar unglaublich reich sind - aber nicht immer so erfolgreich, wenn es um die große Liebe geht.

Die »Billionaire Boys Club«-Romane in chronologischer Reihenfolge:

P rfect Passion - Stürmisch
Perfect Passion - Verführerisch
Perfect Passion - Sündig
Perfect Passion - Feurig
Perfect Passion - Fesselnd
Perfect Passion - Berauschend

In dem Meer von Büchern über Milliardäre ist Jessica Clares Serie Perfect Passion ein echtes Juwel.« (freshfiction.com)

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p><span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; background-color: #ffffff;">Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas. Ihre freie Zeit verbringt sie mit Schreiben, Lesen, Schreiben, Videospielen und noch mehr Schreiben. Sie veröffentlicht Bücher in den unterschiedlichsten Genres unter drei verschiedenen Namen. Als Jessica Clare schreibt sie erotische Liebesgeschichten. Ihre Serie Perfect Passion erschien auf den Bestseller-Listen der</span><em style="box-sizing: border-box; font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; background-color: #ffffff;">New York Times</em><span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; background-color: #ffffff;">und der</span><em style="box-sizing: border-box; font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; background-color: #ffffff;">USA Today</em><span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; background-color: #ffffff;">.</span& t;<br /><span style="font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 15px; background-color: #ffffff;">Mehr Information unter: www.jillmyles.com.</span&g ;</p>

2


Am nächsten Morgen wachte Violet schon fünf Minuten vor dem Weckerklingeln mit aufgequollenen Augen und schlechter Laune auf. Sie starrte ihr Handy an, das auf ihrem Nachttisch lag und vibrierte, weil sie eine SMS bekommen hatte, und nahm es in die Hand.

Mitarbeiterbesprechung um 7 in der Cafeteria. Anwesenheitspflicht!

Stöhnend ließ sich Violet wieder aufs Kissen fallen. Wer in aller Welt ordnete denn eine spontane Mitarbeiterbesprechung um sieben Uhr morgens an? Das würde ja ein hundsmiserabler Tag werden, da sie gerade mal zwei Stunden geschlafen hatte. Arg! Sie stand notgedrungen auf, duschte schnell und machte sich bereit für die Arbeit.

Vierzig Minuten später fuhr sie auf den Parkplatz der Schule – mit einem riesigen Kaffeebecher in der Hand und höllischen Kopfschmerzen. Der Parkplatz war bereits fast voll, was bedeutete, dass alle Angestellten an dieser frühmorgendlichen Besprechung teilnehmen mussten. Na, großartig. Sie hastete in die Schule und bemerkte auf dem Weg in die Cafeteria, dass ein Lyons-Cabrio vor dem Notausgang parkte.

Das konnte doch nur Zufall sein, oder? Sehr viele reiche Menschen fuhren einen Lyons. Seit ein paar Jahren waren die auffälligen Roadster als Statussymbol verbreitet, weil sie in einem Hollywoodfilm zu sehen gewesen waren. Von diesem Zeitpunkt an war Lyons Motors von einem Witz zu einer erfolgreichen und ernst zu nehmenden Automobilfirma aufgestiegen. Nicht, dass sie die Firma genauer im Auge behalten hätte, aber es waren immer mehr Lyons’ auf den Straßen zu sehen. Das bedeutete doch nicht etwa, dass dieser Mistkerl auch bei der Besprechung dabei sein würde, oder?

Violet kniff die Augen zusammen, umklammerte ihren Kaffeebecher und betrat die Cafeteria.

Trotz der frühen Stunde waren die Tische schon ausgeklappt, und die Lehrer besetzten zahlreiche Plätze. Im vorderen Teil des Raumes stand Esparzas tragbares kleines Podium, und hinter ihr stand eine Reihe aus Stühlen.

Auf einem der Stühle saß Jonathan.

Violet drückte unwillkürlich so fest zu, dass ihr Kaffee aus dem Pappbecher spritzte und ihre Hand, ihren weißen Ärmel und den Boden bekleckerte.

Mit lautem Zischen ließ sie den Becher fallen und wedelte mit der Hand, um die heiße Flüssigkeit loszuwerden, während ihre Freundin Kirsten losrannte, um ein paar Papiertücher zu holen. »Hast du dich verbrannt?«

»Alles bestens«, erwiderte Violet, hockte sich hin und versuchte, das Schlimmste wegzuwischen. »Was ist denn los? Warum diese Besprechung?«

»Es geht um die Finanzierung«, murmelte Kirsten und half Violet, den Kaffee aufzutupfen. »Du weißt ja, dass der Schulbezirk seit einiger Zeit rote Zahlen schreibt.«

Oh nein. Wäre der schicke Wagen draußen nicht gewesen, dann hätte Violet vermutet, dass es um Entlassungen ginge oder darum, einige Angebote abzuschaffen. Aber die Tatsache, dass Jonathan – Krösus höchstpersönlich – da vorne saß und einen seiner besten Anzüge trug, ließ nichts Gutes vermuten.

Sie hatte ein ganz schlechtes Gefühl.

Als sie sich auf einen der hintersten Plätze setzte, bemerkte sie, dass Jonathan in ihre Richtung sah. Verdammt. Seine blauen Augen waren genau auf sie gerichtet. Vermutlich hatte er beobachtet, wie sie ihren Kaffee verschüttet hatte. Dabei wollte sie in seiner Gegenwart doch cool und unbeeindruckt wirken. Dafür war es jetzt wohl zu spät. Das ließ sich nicht mehr ändern. Er wollte sie also aus der Ferne anstarren? Violet beugte sich zu dem Sportlehrer hinüber, der neben ihr saß. »Weißt du, worum es hier geht?«

Coach Trammel schüttelte den Kopf. Er sah gut aus, hatte aber längst einen Freund, und Violet war schon seit Jahren mit ihm befreundet. »Keine Ahnung. Weißt du was?«

»Nein, gar nichts«, erwiderte sie und achtete darauf, ihn anzulächeln. Als sie erneut zu Jonathan hinübersah, zeichnete sich Wut auf seinem Gesicht ab, während er sie besitzergreifend anstarrte.Gut. Ich werde dir zeigen, wie sich das anfühlt, Johnny-Boy. Du hast deine Ansprüche vor zehn Jahren aufgegeben.

»Sind alle da?«, erkundigte sich Esparza über das Mikrofon und strahlte die versammelten Lehrer dann an. »Es wird nicht lange dauern, aber ich wollte Sie alle hier haben, wenn ich die gute Nachricht verkünde.«

Oh nein. Oh nein!

Esparza klatschte in die Hände und tanzte auf ihrem kleinen Podium fast schon vor Aufregung. »Wie Sie alle wissen, hatte der Neptune-Schulbezirk in den letzten Jahren einige Probleme mit der Finanzierung. Sie haben alle mitbekommen, dass die Reparatur der Turnhalle nicht gerade billig wird, und wir haben schon befürchtet, dass wir einige Förderprogramme streichen müssen, um alle Lehrkräfte behalten zu können, und noch ein oder zwei weitere Jahre mit veralteten Lehrbüchern arbeiten müssen.« Ihr Lächeln wurde noch breiter. »Aber ich kann Ihnen voller Freude mitteilen, dass Mr Jonathan Lyons von Lyons Motors sich für den Neptune-Schulbezirk interessiert und uns das äußerst großzügige Angebot gemacht hat, uns wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen und sogar iPads für bedürftige Schüler zu kaufen.«

Im Publikum keuchten einige erstaunt auf, und andere Lehrer klatschten vor Begeisterung. Neptune gehörte zu den ärmsten Schulbezirken der Gegend, in der