: Jessica Clare
: Perfect Passion - Sündig
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751772440
: Perfect Passion - Billionaire Boys Club
: 1
: CHF 6.20
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 318
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Audrey war immer die brave, schüchterne und verantwortungsbewusste Tochter. Ganz im Gegensatz zu ihrer Zwillingsschwester Daphne, die sich immer wieder in Schwierigkeiten bringt und dann von Audrey gerettet werden muss. Zusammen mit Cade Archer, in den Audrey seit ihrer Kindheit verliebt ist, wollen die beiden Schwestern ein paar Tage in dessen Berghütte verbringen.

Der Playboy und Milliardär Reese Durham hat es sich gerade mit seiner neuesten Eroberung in der Berghütte seines Kumpels gemütlich gemacht - da platzen zwei Frauen herein und machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Reese will sich rächen. Und als er merkt, dass die etwas zugeknöpfte Audrey heimlich in seinen Freund Cade verliebt ist, nutzt er das gnadenlos aus.

Auch wenn Audrey weiß, was sie will, weckt Reese eine Seite in ihr, die sie schon lange unterdrückt hat und nur noch schwer zurückhalten kann. Und als Reese die temperamentvolle und wilde Audrey kennenlernt, beginnt er zu glauben, dass sie vielleicht genau das ist, was er braucht.

Unw derstehliche Romantik: Verlieb dich in die Liebesroman-Reihe »Billionaire Boys Club« der New York Times Bestseller-Autorin Jessica Clare. Der »Billionaire Boys Club« ist ein Geheimbund von sechs Männern, die zwar unglaublich reich sind - aber nicht immer so erfolgreich, wenn es um die große Liebe geht.

Die »Billionaire Boys Club«-Romane in chronologischer Reihenfolge:

P rfect Passion - Stürmisch
Perfect Passion - Verführerisch
Perfect Passion - Sündig
Perfect Passion - Feurig
Perfect Passion - Fesselnd
Perfect Passion - Berauschend

In dem Meer von Büchern über Milliardäre ist Jessica Clares Serie Perfect Passion ein echtes Juwel.« (freshfiction.com)

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<p>Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas. Ihre freie Zeit verbringt sie mit Schreiben, Lesen, Schreiben, Videospielen und noch mehr Schreiben. Sie veröffentlicht Bücher in den unterschiedlichsten Genres unter drei verschiedenen Namen. Als Jessica Clare schreibt sie erotische Liebesgeschichten. Ihre Serie Perfect Passion erschien auf den Bestseller-Listen der<em>New York Times</em>und der<em>USA Today</em>.<br />Mehr Information unter: www.jillmyles.com.</p>

2


Daphne war auch vierundzwanzig Stunden später, nachdem sie aufgewacht war und festgestellt hatte, dass Audrey ihre Sachen durchgesehen und sämtliche Drogen entsorgt hatte, stinksauer.

Das war Audrey nur recht. Es war ihr völlig egal, ob Daphne wütend war. Sie vermutete, dass Daphne sogar noch viel wütender werden würde, bevor sie aus ihrem Kurzurlaub zurückkehrten. Ein ganzer Monat im Ferienhaus ihrer Familie am See? Nur sie beide? Keine Drogen und kein Alkohol? Sie würden sich die Köpfe einschlagen, aber damit hatte Audrey kein Problem. Sie rechnete vielmehr damit, dass so etwas passieren würde.

Was sie jedoch nicht erwartet hatte, war, dass Daphne auf einen ihr unbekannten Highway abbog, als sie bereits mehrere Stunden unterwegs waren.

Audrey runzelte die Stirn und griff nach der Straßenkarte im Handschuhfach von Daphnes kleinem Roadster. »Ich glaube, du hast die Abfahrt verpasst.«

»Nein«, erwiderte Daphne und starrte entschlossen nach vorn.

»Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht der richtige Weg zur Hütte ist.«

»Da fahren wir ja auch nicht hin.«

Audreys Magen zog sich zusammen. Gab ihre Schwester jetzt schon auf? Das lief ja genauso wie jedes Mal. »Aber du hast es mir versprochen, Daphne!«

»Falsch. Ich habe dir versprochen, dass ich einen Monat mit dir wegfahre und noch mal neu anfange«, entgegnete Daphne, die eine riesige Sonnenbrille aufgesetzt hatte. Audrey konnte ihren Gesichtsausdruck nicht deuten. »Aber mein Manager rechnet damit, dass ich in unserem Haus am See sein werde, und die Plattenfirma wird ihn unter Druck setzen. Dir ist doch klar, was das bedeutet? Es heißt, dass irgendwann die Paparazzi da auftauchen werden, wenn ich so richtig fertig aussehe, und sie werden versuchen, die Bilder an die Klatschzeitungen zu verkaufen, um Publicity zu kriegen. Und das will ich nicht.«

Audrey konnte es ihrer Schwester nicht verdenken, doch die Planänderung ärgerte sie trotzdem. Es war immens wichtig, dass Daphne sich in einer kontrollierten Umgebung aufhielt. »Wo fahren wir dann hin?«

Daphne warf Audrey einen Blick zu und schenkte ihr ein durchtriebenes Grinsen, das diese nur zu gut kannte.

»Oh nein«, seufzte Audrey. »Was hast du vor?«

»Etwas, das dich sehr glücklich machen sollte, falls du noch immer etwas für jemand ganz Bestimmten empfindest.«

Audrey hätte sich am liebsten übergeben und Daphne gleichzeitig erdrosselt. »Bitte sag mir jetzt nicht, dass wir zu Cade Archers Haus fahren.«

»Nein, das tun wir nicht«, beruhigte sie Daphne.

Audrey war erleichtert.

»Wir fahren in seine Berghütte.«

Schon war es mit der Erleichterung wieder vorbei. »Im Ernst? Du hast Cade angerufen und das Ganze arrangiert?«

»Ja, das habe ich. Er hat gesagt, er wäre immer für mich da«, erklärte Daphne dickköpfig. »Darauf habe ich mich verlassen. Ich dachte, es wird bestimmt lustig, wenn wir beide und Cade ein paar Wochen lang zusammen sind. Er ist immer so beschäftigt und kann auch mal ein bisschen Urlaub gebrauchen. Außerdem dachte ich, dass du dich vielleicht besser entspannen kannst, wenn er ebenfalls da ist.«

Audrey legte den Kopf in die Hände und unterdrückte ein Stöhnen. »Daphne, wir machen das nicht, damit du mich mit einem Freund aus Kindertagen verkuppeln kannst. Wir tun das, damit du clean wirst und dein Leben wieder auf die Reihe kriegst.«

»Das weiß ich doch«, beharrte Daphne gereizt und griff nach der Zigarettenschachtel. Aber sie hatte sie längst geleert, daher warf sie die leere Schachtel seufzend aus dem Fenster. »Da ist noch eine Schachtel in der Handtasche. Könntest du mir die bitte geben?«

»Du solltest nicht rauchen.«

»Ach, du hast recht«, sagte Daphne übertrieben sarkastisch. »Lass uns an der nächsten Tankstelle halten, vielleicht verkauft mir ja jemand ein bisschen Crack. Lass mir doch wenigstens irgendwas, Audrey. Okay? Du kannst mir wegen all der anderen Sachen in den Ohren liegen, aber moser nicht auch noch, weil ich rauche.«

Ohne etwas zu sagen, reichte Audrey ihrer Schwester die Zigaretten. »Versprich mir einfach, dass es in diesem Urlaub vor allem um dich geht und darum, dass du dein Leben wieder in den Griff bekommst.«

»Das verspreche ich dir.« Daphne steckte sich eine Zigarette zwischen die Lippen und drückte den Zigarettenanzünder rein. »Weißt du, was dieses Mal anders ist? Ich will es wirklich. Dieses Mal meine ich es ernst.«

Das sagst du jedes Mal, dachte Audrey geknickt. Aber sie war wider Erwarten auch ein bisschen aufgeregt. Cade Archer würde die nächsten Wochen mit ihnen verbringen. Der süße, fürsorgliche Cade Archer. Er war vom rücksichtsvollen, nachdenklichen, gut aussehenden Teenager