: Jessica Clare
: Perfect Passion - Stürmisch
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751772426
: Perfect Passion - Billionaire Boys Club
: 1
: CHF 0.90
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 334
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Der Milliardär Logan Hawkings braucht dringend eine Auszeit. Der Tod seines Vaters und der Verrat seiner Verlobten haben ihn fast zerstört. Ein Urlaub auf den Bahamas - in einem seiner privaten Inselresorts - soll sein gebrochenes Herz heilen.

Die Kellnerin Bronte kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat eine Reise auf die Bahamas gewonnen. Doch als ein Hurrikan aufzieht, verpasst Bronte die Evakuierung, weil sie im Fahrstuhl stecken bleibt - zusammen mit Logan.

Was kann ein kleiner Flirt schon schaden, wenn man allein mit diesem attraktiven Mann im Paradies gestrandet ist? Doch als Bronte herausfindet, dass hinter Logan mehr steckt, als er ihr erzählt hat ... eine Milliarde Mal mehr - ist sie ihm längst verfallen und in eine rasante Affäre mit einem der reichsten und mächtigsten Männer der Welt verstrickt. Aber ist ihre Liebe stark genug, um die Kluft zwischen ihren Welten zu überbrücken?

Die »Billionaire Boys Club«-Romane in chronologischer Reihenfolge:

P rfect Passion - Stürmisch
Perfect Passion - Verführerisch
Perfect Passion - Sündig
Perfect Passion - Feurig
Perfect Passion - Fesselnd
Perfect Passion - Berauschend

In dem Meer von Büchern über Milliardäre ist Jessica Clares Serie Perfect Passion ein echtes Juwel.« (freshfiction.com)

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Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas. Ihre freie Zeit verbringt sie mit Schreiben, Lesen, Schreiben, Videospielen und noch mehr Schreiben. Sie veröffentlicht Bücher in den unterschiedlichsten Genres unter drei verschiedenen Namen. Als Jessica Clare schreibt sie erotische Liebesgeschichten. Ihre Serie Perfect Passion erschien auf den Bestseller-Listen der<em>New York Times</em>und der<em>USA Today</em>.<br />Mehr Information unter: www.jillmyles.com.<br />

1


Obwohl laute Musik durch die Bar hallte und die Menschen dicht an dicht standen, sprach niemand Logan Hawkings an. Er war allein, eine Insel im tosenden Meer der Körper. Möglicherweise lag es an seiner abweisenden Miene oder den scharfen Bügelfalten seiner teuren, maßgeschneiderten Kleidung, dass die Leute fanden, er passe nicht hierher. Vielleicht lag es daran, dass sein Gang eine gewisse Arroganz ausstrahlte, woraufhin ihm die Männer aus dem Weg gingen und die Frauen ihre Freundinnen interessiert anstupsten.

Er war nicht hier, um jemanden kennenzulernen.

Er ging an der Bar vorbei und durch einen schmalen Gang in ein Hinterzimmer. Ein Mann, groß und glatzköpfig, stand vor der Tür. Der Wachmann trug eine Sonnenbrille, obwohl es hier drinnen dämmrig war, einen Anzug und ein Securityheadset mit einem schwarzen Kabel, das hinter seinem Ohr über den Nacken führte. Er richtete sich auf und musterte Logan, als dieser näher kam.

Mit einer geübten Bewegung strich Logan mit dem Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand über seine Schulter und ließ sie dann genau an der Stelle, an der sich sein Tattoo unter der Kleidung verbarg, liegen.

Der Mann nickte und trat einen Schritt zur Seite.

Logan stieß die Tür auf und ging die Treppe hinunter ins Untergeschoss. Über dem grünen achteckigen Tisch in der Mitte des Raumes hing schon jetzt eine dicke Wolke aus Zigarrenrauch. Auf einer Seite war ein Buffet aufgebaut, das jedoch größtenteils ignoriert wurde. Auf dem Tisch waren Bierflaschen und Pokerchips zu sehen. Endlich Bruderschaftsabend. Den mochte er am liebsten. Rasch sah sich Logan um. Es waren bereits alle da, er war der Letzte, der noch gefehlt hatte. Das war keine Überraschung. Die Männer am Tisch hatten alle in etwa dasselbe Alter. Sie waren adrett, fit und trugen teuer aussehende Kleidung. Außerdem legten alle diese Selbstsicherheit an den Tag, die der Erfolg mit sich brachte, auch wenn diese bei einigen sehr großspurig daherkam.

Neben dem leeren Stuhl, der für ihn reserviert war, saß Hunter Buchanan. Der schweigsame Immobilienmogul mit den vielen Narben war Logans engster Freund. Den Stuhl daneben belegte Reese Durham, ein junger, übermütiger Mann, der kurz davor stand, seine erste Milliarde zu machen. Neben ihm saß Griffin Verdi, ein europäischer Aristokrat und der ›Professor‹ ihrer kleinen Gruppe. Dann kam Jonathan Lyons, der Besitzer von Lyons Automotives, der immer auf der Suche nach Action und Abenteuer war. An seiner Seite hatte Cade Archer Platz genommen, der Philanthrop ihrer Gruppe.

Die fünf Männer sahen kaum von den Karten auf, als er eintrat.

»Du bist spät dran«, meinte Reese Durham, der eine Zigarre im Mundwinkel hatte. Er sah sich mit unbewegter Miene seine Karten an.

Logan zog seine Jacke aus und warf sie in eine Ecke. Dann ging er zu dem einzigen freien Stuhl am Tisch. Cade hob zum Gruß eine Hand. Logan nahm sie und schlug dann Hunter Buchanan auf den Rücken. Im schwachen Licht sahen die Narben des Mannes schaurig aus.

»Wurde auch Zeit, dass du kommst«, sagte Cade mit seiner angenehmen Stimme. »Reese hat gerade nach Gloria gefragt.«

Logan runzelte die Stirn und setzte sich kopfschüttelnd zwischen die beiden Männer. »Welche Gloria?«

Reese grinste ihn über den Tisch hinweg an. »Du weißt schon. Die dralle Gloria mit den schönen blonden Haaren. Dann gehst du nicht mehr mit ihr aus? Sie war mal deine Begleitung, vor ein paar Monaten bei der Wohltätigkeitsveranstaltung von Stewart.«

Wirklich? Logan konnte sich nicht daran erinnern. Er war schon seit einer Ewigkeit kein zweites Mal mit derselben Frau ausgegangen, nicht seit … Nun ja, seit Danica. Keine hatte ihn derart interessiert, dass er sich die Zeit genommen hatte. »Ich erinnere mich an keine Gloria.«

»Dann würde es dir nichts ausmachen, wenn ich mit ihr ausgehe? Ich bin ihr neulich auf einer Party begegnet und würde sie gern wiedersehen.«

»Ob es mir etwas ausmacht?« Logan schnaubte. »Ich weiß nicht mal mehr, wie sie aussieht. Sie gehört ganz dir.«

»Wusstest du, dass sie mit Danica befreundet ist?«, erkundigte sich Reese.

»Dann kannst du sie umso lieber haben«, erwiderte Logan mit kalter Stimme. »Wenn sie eine Freundin von Danica ist, dann kann sie von mir aus in der Hölle schmoren.«

»Ich dachte mir schon, dass du so denken würdest«, meinte Reese fröhlich.

»Tu mir einen Gefallen und erwähnte Danica nie wieder«, bat ihn Logan mit freundlichem Tonfall, der allerdings ein wenig wie eine Warnung klang. Das Letzte, was er jetzt wollte, war, über diese geldgie