: Kate Stewart
: One Last Rainy Day Roman - Das heiß ersehnte Spin-Off der »The Ravenhood«-Reihe endlich auf Deutsch!
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641322182
: Ravenhood Legacy
: 1
: CHF 11.70
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: German
: 528
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
»Meine Regentage gehören dir, Dominic. Wenn du sie willst.«

Dominic King – düster, gut aussehend und unnahbar – führt ein geheimes Doppelleben. Einerseits ist er der stille Automechaniker, andererseits ist er ein gefürchtetes Mitglied in der kriminellen Bruderschaft der Raben. Niemand weiß, was wirklich hinter Dominics steinernen Fassade steckt – bis Cecelia in sein Leben tritt. Cecelia, die neuste Eroberung seines besten Freundes Sean. Cecelia, die Tochter seines Erzfeindes. Eigentlich sollte sie für Dominic absolut tabu sein und doch geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Aber in der Bruderschaft gibt es keinen Platz für Ablenkungen, und Dominics Feinde schrecken vor nichts zurück …

Heiße Leidenschaft und eiskalte Spielchen – und nun endlich auf Deutsch! Die knisternden Ereignisse aus »The Ravenhood« aus Dominics Sicht erzählt.

Diese Forbidden-Love-Romance mit moralisch grauen Bad Boys und spicy Love Triangle ist nichts für sanfte Gemüter.

Kate Stewart ist mehrfache »USA Today«-Bestsellerautorin, und das nicht ohne Grund: Ihre Romane rauben ihren Fans den Atem! Insbesondere ihre »The Ravenhood«-Trilogie traf mitten in das Herz ihrer Leser*innen und wurde zu einer weltweiten TikTok-Sensation.
Die gebürtige Texanerin lebt mit ihrem Mann inmitten der Blue Ridge Mountains in North Carolina. Wenn sie nicht gerade am Schreibtisch sitzt und knisternde Geschichten zu Papier bringt, vertreibt sie sich gern die Zeit mit Fotografie, mit der Musik der 1980er- und 1990er-Jahre oder mit einem Glas gutem Whiskey.

ZWEI


Die Bässe hämmern im Lautsprecher auf meiner Fensterbank und schallen bis in den Garten hinter unserem neuen Haus, wo sich ungefähr zwanzig von unseren engsten Vertrauten versammelt haben. Ich gebe mein Passwort ein und hoffe, dass ich mich ihnen noch eine weitere Stunde entziehen kann, bevor ich gerufen werde. Meine Stimmung eignet sich überhaupt nicht, um den Gastgeber zu spielen. Mein Wegwerfhandy vibriert, als die Antwort auf eine Nachricht eingeht, die ich vor Stunden aus der Werkstatt abgesendet habe. Mit jedem Tag, der vergeht, lässt er sich mehr Zeit mit seinen Antworten.

Alles gut?

B:Definiere gut.

Seine Nachricht bringt mich zum Grinsen, was sich ungewohnt anfühlt, doch es verschwindet ebenso schnell, wie es gekommen ist.

Ich sag dir Bescheid, wenn ich die Antwort darauf gefunden habe, Big B.

B:Kann’s kaum erwarten.

Wann können wir reden?

B:Bleib, wo du bist.

Übersetzung: Ich halte dich weiterhin an der Leine.

Wie gesagt, wir müssen verdammt noch mal reden. Eine Unterhaltung führen. Es ist wichtig.

B:Geduld.

Die habe ich nicht. Nicht mehr.

B:Die hattest du noch nie. Ich kann gerade nicht weg.

Kannst oder willst nicht?

B:Warte auf mich.

Du weißt nicht, worum du mich da bittest.

B:Es ist keine Bitte.

»Arschloch«, presse ich hervor und werfe das Handy auf meinen Schreibtisch. Obwohl mein Bildschirm blinkt, weil er auf eine Eingabe wartet, beschließe ich, meine Arbeit abzubrechen und nicht noch tiefer in die Sache einzutauchen. Gerade als ich eine weniger komplexe Aufgabe gefunden habe, ruft Tyler meinen Namen und öffnet die Tür zu meinem Zimmer.

»Klar, komm nur rein«, versetze ich und ärgere mich über die Tatsache, dass wir uns für eine gemeinsame Bleibe entschieden haben, da wir in den nächsten Monaten große Pläne haben. Ein Beschluss, den ich bereue, da Sean ständig Leute einlädt und mich beide ständig bei irgendetwas stören.

»Bin mir ziemlich sicher, dass du das hören willst«, sagt Tyler. »Wir haben Besuch.«

»Das hab ich auch schon mitbekommen.« Ich deute mit dem Kinn zum Lautsprecher, aus dem meine Playlist zu hören ist, weil ich damit die Gäste zu übertönen versuche.

»Nicht diese Art von Besuch.« Er lehnt sich gegen den Türrahmen.

Ich rolle auf meinem Schreibtischstuhl zurück, greife nach meiner Vorratskiste und entnehme ein paar Utensilien. »Ach ja?«

Tyler betritt nun mein Zimmer, sodass er vor mir steht. Sein Zögern, als er beginnt, mir die Neuigkeit zu unterbreiten, spricht Bände. »Pass auf, Mann, was auch immer gerade bei dir los ist …«

»Diese Ansprache musste ich mir heute schon mal anhören«, unterbreche ich ihn und greife nach einem Zigarettenblättchen.

»Ich glaube nicht, dass du in der richtigen Verfassung bist, um das ertragen zu können.«

»Warum machst du dir dann die Mühe, anzuklopfen?« In einem Versuch, geduldig zu sein, rolle ich das Papier auf. »Raus damit. Mir geht es gut.«

»Dir geht es verdammt noch mal nicht gut, und wir können dir nicht helfen, wenn du nicht mit der Sprache rausrückst.«

»Ich hab schon Kontakt mit Frankreich aufgenommen«, erwähne ich,