Da macht man sich Gedanken, nicht zum ersten Mal – glaube doch, es sei sogar schon öfter so gewesen. In diesen bescheidenen Augenblicken des Gedankenflusses ein Gedanke nach dem anderen: die Freude am Denken, ja Nachdenken, wird nicht so schnell enden! Dies sei zu hoffen, sagte Freund Lutter und guckte höchlichst erfreut. Sein Spiegelbild sah ich im Dielenspiegel zwischen den an Haken befindlichen, teuer gerahmten Porträtbildern Goethens und Schillernds. Es war wunderbar! … ja und die Hoffnung endet bekanntlich zuletzt!
Wer die Großen nicht liebt, liebt sich selbst nicht, wurde vernommen. Kopfschütteln meinerseits. Aber: Freund Lutter lachte berstend und gab mir, aus seinem Spiegelbild getreten, seine Hand. Er hörte gar nicht mehr auf – mit dem Lachen – Dieses Gelächter bleibt für immer unvergessen! Gott sei Dank, - er sei mir hold, die Erinnerungsflut wird um Un-wertvolles bereichert … Es werden des Herrn Lutter, meines lieben Freundes – aus meinem Ego hinausgesprungenen - Gedanken nicht in einem der