: Kay Ganahl
: Neue Essays Die Durchdringung
: Books on Demand
: 9783758389849
: 1
: CHF 8.50
:
: Philosophie
: German
: 314
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Aus dem philosophischen, theoretischen und wissenschaftlichen Blickwinkel wird betrachtet. Die in diesem Buch veröffentlichten Essays sind Versuche, das moderne Leben zu sehen und zu verstehen, alsdann eben auch im Text darzustellen. Sie dienen besonders dazu, auf die schrägen, absurd-abstrakten Aspekte hinzuweisen. Es geht unter anderem um das Weltall, die Gegenwartsgesellschaft, die Philosophen Ernst Bloch und Friedrich Wilhelm Nietzsche, um das Außenseitertum, die soziale Ausgrenzung, das Mobbing und um die Geheimdienste, das politische Denken und Handeln, ja Macht und Herrschaft, zumal um Esoterisches.

Geboren in Hilden/NRW, wohnhaft in Solingen/NRW. Er ist von Beruf Diplom-Sozialwissenschaftler und Schriftsteller. Kay Ganahl begann sich in jungen Jahren mit Literatur, Politik und Philosophie auseinanderzusetzen. In den 80er Jahren studierte er in Wuppertal und Duisburg Sozialwissenschaften (Studienrichtung Politische Wissenschaft; schwerpunktmäßig politische Theorie und Philosophie, Ideengeschichte sowie Sozialphilosophie). Ganahl schreibt Werke der Lyrik und Kurzprosa, aber auch Kurzgeschichten, Erzählungen, Stücke, Hörspiele und Romane. Dazu kommen wissenschaftliche Studien. (Buch und Ebook). Gestalterische Arbeiten in Buch und Ebook, z. B. Illustrationen und Cover. Teilnahme an Kunstausstellungen. Tätig als Internet-Literat auf Literaturseiten im WWW. Organisation und Moderation von literarischen Veranstaltungen. Herausgeberschaften von Buch und Ebook. Veröffentlichungen im Selbstverlag. Zahlreiche Buch- und Ebook-Veröffentlichungen, Veröffentlichungen Anthologien u.a. Kommunikationsbeauftragter im Landesvorstand des Fr. Dt. Autorenverbandes, NRW; als Vorstandsmitglied im Freundeskreis Düsseldorfer Buch `75 e. V. Schriftführer, zudem Redakteur der Vereinszeitschrift Der Gießerjunge. Solinger Autorenrunde, Gründungsmitglied. Solinger Autorenrunde und Freunde, Gründungsmitglied.

Mikro-Philosophie des Mit-Mitt


Da macht man sich Gedanken, nicht zum ersten Mal – glaube doch, es sei sogar schon öfter so gewesen. In diesen bescheidenen Augenblicken des Gedankenflusses ein Gedanke nach dem anderen: die Freude am Denken, ja Nachdenken, wird nicht so schnell enden! Dies sei zu hoffen, sagte Freund Lutter und guckte höchlichst erfreut. Sein Spiegelbild sah ich im Dielenspiegel zwischen den an Haken befindlichen, teuer gerahmten Porträtbildern Goethens und Schillernds. Es war wunderbar! … ja und die Hoffnung endet bekanntlich zuletzt!

Wer die Großen nicht liebt, liebt sich selbst nicht, wurde vernommen. Kopfschütteln meinerseits. Aber: Freund Lutter lachte berstend und gab mir, aus seinem Spiegelbild getreten, seine Hand. Er hörte gar nicht mehr auf – mit dem Lachen – Dieses Gelächter bleibt für immer unvergessen! Gott sei Dank, - er sei mir hold, die Erinnerungsflut wird um Un-wertvolles bereichert … Es werden des Herrn Lutter, meines lieben Freundes – aus meinem Ego hinausgesprungenen - Gedanken nicht in einem der