Die Hitze der Schmiede schlug mir glühend durch die geöffnete Tür entgegen und löste irgend eine Blockade in meinem Kopf. Es war, als würde sich ein feiner Schleier von meinen Augen befreien und die Sicht auf eine Begebenheit lenken, der ich nie beigewohnt hatte. Ich sah Fjölnir und Ove gemeinsam in der Schmiede, wie sie mit verschwitzten, nackten Oberkörpern ein Stück Metall bearbeiteten. Bald schon konnte ich erkennen, dass sie das Schwert schmiedeten, das Fjölnir
zur Hochzeit von mir bekommen hatte. Mein Mann hatte kein Wort darüber verlauten lassen, dass er es selbst für mich gemacht hatte. Ove brachte es mir rechtzeitig vor dem großen Fest, so wie ich es von ihm erbeten hatte. Konnte es möglich sein, dass ich in der Zeit zurücksehen konnte?
Immer wieder musste Fjölnir sich mit einem Lappen über das Gesicht wischen, so sehr rann ihm der Schweiß über die Wangen, um anschließend zischend auf der rotglühenden Klinge des Schwertes zu verdampfen. Mein Mund wurde ganz trocken, bei all der heißen Luft und dabei war ich mir gar nicht sicher, ob das nur an der Hitze lag. Ove betätigte gerade einen riesigen Blasebalg, um das Feuer im Ofen stärker zu entfach