: Gudrun Kaiser
: Bauen für ältere Menschen - E-Book (PDF) Wohnformen - Planung - Gestaltung - Beispiele
: RM Rudolf Müller Medien GmbH& Co. KG
: 9783481039882
: 2
: CHF 86.80
:
: Bau- und Umwelttechnik
: German
: 297
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Die demografische Entwicklung ist eine Herausforderung für alle Akteure, denn es muss sich auf neue Anforderungen und Bauaufgaben eingestellt werden. Benötigt werden innovative, bedarfsgerechte und nachhaltige Wohnformen und Quartierskonzepte. Denn die bisherigen Standardangebote entsprechen nicht mehr den Wohnwünschen einer selbstbewussteren, in ihren Bedürfnissen sehr unterschiedlichen Generation von Älteren. Bei der Konzeption, Planung und Gestaltung sind besondere Anforderungen zu berücksichtigen, die der Titel Ihnen anschaulich erläutert. Ihre Vorteile:• Sie erhalten einen Überblick über die verschiedenen Wohn- und Betreuungsformen mit ihren baulichen Besonderheiten.• Ihnen werden die komplexen Anforderungen aus Normen und Vorschriften leicht verständlich erläutert.• Konkrete Empfehlungen helfen Ihnen bei der Planung und baulichen Ausführung.• Praktische Tipps zur Abstimmung aller Beteiligten (Bauherren, Betreiber, Genehmigungsbehörden, Brandschutzsachverständige etc.) erleichtern Ihnen ihren Arbeitsalltag.• Die besonderen Anforderungen älterer Menschen sowie die demografischen, medizinischen und wahrnehmungspsychologischen Hintergründe werden übersichtlich zusammengefasst. Aus dem Inhalt:• Aktuelle Rahmenbedingungen für das Leben im Alter• Planungsgrundlagen: Sozialrecht, Heimrecht, Baurecht, Brandschutz, Barrierefreiheit, Förderung• Wohnformen: Individuelles oder gemeinschaftliches Wohnen, ambulant betreute Wohnformen, stationäre Pflegeeinrichtungen, Hausgemeinschaften, Konzepte für Menschen mit Demenz• Bauteile und Räume: Eingangsbereiche, Flure, Türen, Treppen, Rampen, Aufzüge, Fenster, Bodenbeläge, Schalter und Bedienelemente, Leitsysteme und orientierungsstiftende Maßnahmen, Bäder, Bewohnerzimmer, Wohnküchen und Gemeinschaftsräume, Außenräume Neu in der 2. Auflage:• Aktuelle bau- und heimrechtliche Vorgaben sowie Erkenntnisse zum Wohnen im demografischen Wandel werden berücksichtigt.• Das Kapitel zu Pflegeeinrichtungen und Wohnformen wurde komplett überarbeitet und erweitert, inkl. Sonderformen wie Tagespflege-Einrichtungen, Betreutes Wohnen, Servicewohnen etc.• Auf das Thema Brandschutz wird vertiefend eingegangen.• Sie erhalten Einblick in neue Projektbeispiele, die nah an Ihrer alltäglichen Praxis liegen.
Titel1
Impressum4
Vorwort5
Inhalt7
Übersicht Projektbeispiele11
Übersicht Brandschutztipps12
1Leben und Wohnen im demografischen Wandel13
1.1Demografische Entwicklung13
1.1.1Fakten und Prognosen14
1.1.2Seniorenhaushalte und Wohnwünsche15
1.1.3Barrierefreier Wohnungsmarkt18
1.1.3.1Neubau18
1.1.3.2Bestand18
1.1.3.3Bedarf und Prognosen19
1.1.4Pflegebedürftigkeit und Versorgungssituation20
1.2Diversität des Alters21
1.2.1Ansprüche älterer Menschen und ihrer Angehörigen23
1.2.2Neue Pflegebedarfe und Zielgruppen24
1.2.2.1Ältere Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen24
1.2.2.2Ältere Menschen mit Suchterkrankungen25
1.2.2.3Menschen mit Palliativ- und Intensivpflegebedarf25
1.2.2.4Stark übergewichtige Pflegebedürftige25
1.2.2.5Ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte26
1.2.2.6Ältere Straffällige26
1.3Integration oder Segregation26
1.4Herausforderung Demenz27
1.4.1Verlauf und Symptome der Demenz28
1.4.2Wohnen mit Demenz29
1.5Herausforderung Klimawandel30
1.5.1Hitzeereignisse30
1.5.2Starkregen- und Hochwasserereignisse31
1.5.3Bauliche Schutzmaßnahmen32
1.5.4Reduzierung der Treibhausgasemissionen34
2Planungsgrundlagen35
2.1Sozialrecht und pflegepolitische Ziele35
2.1.1Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI)36
2.1.1.1Pflegebedürftigkeitsbegriff36
2.1.1.2Versorgungsarten37
2.1.1.3Leistungsansprüche38
2.1.1.4Förderung aus dem SGB XI38
2.1.2Ambulant vor stationär39
2.1.2.1Ambulante Versorgung39
2.1.2.2Stationäre Versorgung39
2.1.2.3Ambulantisierung der Pflege40
2.1.3Landespflegegesetze40
2.2Heimrecht und Landesheimgesetze41
2.2.1Bauliche Rechtsverordnungen47
2.2.2Strukturelle Abhängigkeit47
2.2.3Heimaufsicht48
2.3Barrierefreiheit48
2.3.1Normen und Regelwerke50
2.3.2Normenreihe DIN 18040 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen“51
2.3.2.1Zielgruppen und Maßnahmen52
2.3.2.2Normenstruktur: Schutzziele und Lösungsbeispiele52
2.3.2.3Wichtig: Öffnungsklauseln53
2.3.2.4Barrierefrei-Konzepte53
2.3.2.5Kontext Landesbauordnungen53
2.3.3DIN 18040 – Anwendungskonflikte54
2.3.3.1Konflikt: Barrierefreiheit für Pflegebedürftige55
2.3.3.2Konflikt: Demenz versus Zwei-Sinne-Prinzip56
2.3.3.3Konflikt: R-Standard versus B-Standard57
2.3.4Barrieren reduzieren59
2.3.4.1Begriff „barrierearm“60
2.3.4.2Strukturelle und individuelle Wohnungsanpassung62
2.3.4.3Förderung66
2.4Infektionsschutz67
2.4.1Vermeidung von Kontaktinfektionen69
2.4.2Lebensmittelhygiene in Groß- und Wohnküchen69
2.4.3Trinkwasserhygiene70
2.4.4Lufthygiene70
2.4.5Bauliche Anpassungsmaßnahmen und Grundrisslösungen71
2.4.5.1Kohortierung71
2.4.5.2Kleingruppige Wohnkonzepte72
2.5Brandschutz73
2.5.1Grundlagen73
2.5.2Schutzziele80
2.5.3Brandschutz im Bestand83
3 Wohnformen und Pflegeeinrichtungen87
3.1Wohnen in der eigenen Häuslichkeit89
3.1.1Individuelle Wohnung89
3.1.2Gemeinschaftliche Wohnformen91
3.1.3Betreutes Wohnen101
3.1.3.1Konzeption102
3.1.3.2Planungsgrundlagen und räumliche Anforderungen106
3.2Ambulant betreute Wohngemeinschaften (abWG)106
3.2.1Einzelzimmer- oder Appartementvariante107
3.2.2Selbstbestimmte Wohngemeinschaften109
Gastbeitrag: Warum engagiert sich die GAG Immobilien AG mit selbstverantworteten Demenzwohngruppen in ihren Quartieren?112
3.2.3Anbieterverantwortete Wohngemeinschaften114
3.2.4Wohngemeinschaften für außerklinische Intensivpflege116
3.2.5Planungsgrundlagen und räumliche Anforderungen116
3.3Stationäre Pflegeeinrichtungen118
3.3.1Teilstationäre Tagespflegeeinrichtungen118
3.3.1.1Konzeption120
3.3.1.2Planungsgrundlagen und räumliche Anforderungen126
3.3.1.3Raumprogramm und räumliche Anforderungen128
3.3.2Vollstationäre Pflegeheime130
3.3.2.1Klassisches Wohnbereichskonzept132
3.3.2.2Stationäres Hausgemeinschaftskonzept134
3.3.2.3Planungsgrundlagen und räumliche Anforderungen142
3.3.3Wohn- und Hausgemeinschaften als ordnungsrechtlich flexible Bautypologie144
3.4Wohn- und Pflegekonzepte für Menschen mit Demenz145
3.4.1Hausgemeinschaften und ambulante Wohngruppen146
Gastbeitrag: Frau Becker geht auf Wanderschaft – vom Leben in einer Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz148
3.4.2Pflegeoasen148
3.4.3Dörfer für Menschen mit Demenz151
3.4.4Demenz im Krankenhaus151
3.5Wohnen im Quartier156
3.5.1Kooperationen von Wohnungswirtschaft und Pflegebranche158
Gastbeitrag: Motivation und Chancen der Kooperation zwischen Wohnungswirtschaft und Pflegebranche158
3.5.2Hybridprojekte versus Komplexeinrichtungen