Jan van Aelst hatte sich Schuhe und Socken ausgezogen. Seine Füße juckten. Sie brannten. Als ob er durch einen Ameisenhaufen gelaufen wäre. Manchmal kribbelten auch die Handgelenke oder die Wirbelsäule. Dann wieder die gesamte Kopfhaut oder ein Ellbogen. Gerade eben hatte er sich bei einem Schweißausbruch Jacke, Pullover und Hose vom Leib gerissen, obwohl es kalt und feucht in der Zelle war. Kaum saß er aber nur noch in Hemd und Unterhose auf der Pritsche, begann er zu frieren. Also zog er sich langsam wieder an. Er wusste nicht, wie lange er es noch aushalten würde. Ohne Zigaretten, Schnaps und Morphium war jeder Tag die Hölle. Aber er musste durchhalten. Sie konnten ihm nichts beweisen. Als er wieder in die Jacke schlüpfte, entdeckte er ein Loch in der rechten Tasche. Er bohrte mit einem Finger darin herum und entdeckte einen Bleistiftstummel. Schnell kramte er ihn hervor. Jetzt müsste er nur noch Papier auftreiben. Aber das war aussichtslos. Sie würden ihm keines geben. Van Aelsts kurze Freude verwandelte sich wieder in Tr