: Liz Tomforde
: Mile High Roman - TikTok made me buy it: Sports Romance trifft auf Forbidden Love und Enemies to Lovers – endlich auf Deutsch!
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641316549
: Windy City-Reihe
: 1
: CHF 9.90
:
:
: German
: 624
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als der Hockey-Playboy Zanders der taffen Flugbegleiterin Stevie begegnet, fliegen die Funken – doch mit der Affäre riskieren sie nicht nur ihre Jobs, sondern auch ihre Herzen! Der TikTok-Hype endlich auf Deutsch!

Frauenheld und Badboy Zanders lebt seinen Traum: Er spielt in der National Hockey League für Chicago, reist mit seinem Team durchs Land und nimmt fast jeden Abend eine andere Frau mit ins Bett. Für die neue Saison gibt es erstmals eine feste Crew für den Privatjet und damit eine goldene Regel: Finger weg von den Flugbegleiterinnen! Doch das ist hart: Crewmitglied Stevie ist schlagfertig, anders, ihre Art zieht Zanders an und vor allem ihre Kurven bekommt er nicht mehr aus dem Kopf …

Schon bald kann auch Stevie sich nicht mehr gegen die Anziehung wehren, doch sie weiß, dass sie nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Herz riskiert, wenn sie sich auf Zanders einlässt …

Sports Romance trifft auf Forbidden Love und Enemies to Lovers!

Die »Windy City«-Reihe bei Blanvalet:
Band 1: Mile High
Band 2: The Right Move
Band 3: Caught Up
Band 4: Play Along
Alle Bände sind unabhängig voneinander lesbar.

Liz Tomforde ist es wichtig, in ihren Romanen gesunde Beziehungen zu zeigen und Männer zu erschaffen, in die man sich einfach verlieben muss. Sie war Flugbegleiterin für ein NHL-Team und konnte so ihre beiden Leidenschaften verbinden, das Reisen und Eishockey. Während der Pandemie nutzte sie die Inspiration aus ihrem Job und schrieb ihren ersten Roman. Schon bald entstand die ganze »Windy City«-Reihe, die einen regelrechten TikTok-Hype auslöste. Die ersten vier Bände stiegen direkt in die Top 20 und Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste ein – »Play Along« sogar auf Platz 1. Liz Tomforde lebt und schreibt in Kalifornien.

Kapitel 1


Zanders

»Ich liebe Auswärtsspiele.«

»Ich hasse Auswärtsspiele.« Maddison zieht seinen Koffer aus dem Kofferraum des Mercedes-Geländewagen, meiner neuesten Anschaffung, und zuckt unter der Anzugjacke mit den Schultern.

»Du hasst sie genau aus demselben Grund, aus dem ich sie so sehr liebe.« Ich schließe den Wagen ab, stopfe die Schlüssel in die Tasche und atme die frische Herbstluft Chicagos tief ein. Die Eishockeysaison ist die beste Zeit des Jahres, und diese Woche beginnen die Auswärtsspiele.

»Und warum? Weil die Frauen in sämtlichen Städten Schlange stehen, um dich zu sehen? Die einzige Frau, die mich interessiert, ist meine eigene, und die ist hier in Chicago, mit meiner Tochter und meinem neugeborenen Sohn.«

»Ganz genau.« Ich klopfe Maddison auf die Schulter. Wir betreten den O’Hare International Airport durch einen privaten Eingang, zeigen dem Sicherheitspersonal unsere Ausweise und werden aufs Rollfeld gelassen. »Haben wir ein neues Flugzeug bekommen?« Ich bleibe stehen und mustere den neuen Vogel mit unserem Teamlogo auf dem Heck.

»Scheint so«, brummt Maddison geistesabwesend, den Blick auf sein Handy gerichtet.

»Wie geht’s Logan?«, frage ich, denn ich weiß, dass er gerade mit seiner Frau schreibt. Er ist völlig besessen von ihr und schreibt ihr praktisch ununterbrochen.

»Sie ist knallhart, Mann.« Maddisons Stimme trieft nur so vor Stolz. »MJ ist erst eine Woche alt, und sie hat seinen Tagesablauf schon voll im Griff.«

Das ist keine Überraschung. Ich bin eng mit Maddisons Frau Logan befreundet, und sie ist der kompetenteste Mensch, den ich kenne. Die beiden sind die Einzigen in meinem Freundeskreis, die Kinder haben, und sie haben mich voll in ihre vierköpfige Familie aufgenommen. Ihre Tochter nennt mich Onkel Zee, und ich spreche von ihren Kindern als meiner Nichte und meinem Neffen, auch wenn wir nicht blutsverwandt sind. Ihr Vater ist mein bester Freund und für mich inzwischen wie ein Bruder.

Das war nicht immer so.

In unserer Jugend war Eli Maddison mein verhasstester Rivale. Wir sind in Indiana aufgewachsen und haben für gegnerische Teams Eishockey gespielt. Er war der Goldjunge, dem alles auf dem Silbertablett serviert wurde, und das ärgerte mich zu Tode. Sein Leben war perfekt. Seine Familie war perfekt. Ganz im Gegensatz zu meinem Leben und meiner Familie.

Dann spielte er für die Universität von Minnesota, während ich für die Ohio State aufs Feld ging, und aus unserer Jugendstreitigkeit wurden fünf hitzige Jahre College-Rivalität. Ich hatte damals familiäre Probleme und ließ meine ganze Wut auf dem Eis raus. Kurz vor Beginn des zweiten Collegejahrs bekam Maddison das voll ab … durch ein Foul von mir knallte er so hart gegen die Bande, dass er sich schwer am Knöchel verletzte. Er verpasste die ganze Saison und obendrein dieNHL-Draft.

Ironischerweise musste ich im zweiten Studienjahr ebenfalls aussetzen, weil ich einige Kurse nicht bestanden hatte.

Er hasste mich dafür, und ich hasste mich selbst … aus einer ganzen Reihe von Gründen.

Dann fing ich eine Therapie an, mit fast religiösem Eifer. Ich arbeitete mit vollem Einsatz an meinem Scheiß, und in unserem letzten Collegejahr waren Maddison und ich die besten Freunde. Wir spielten zwar immer noch für gegnerische Mannschaften, aber wir respektierten einander und fanden durch unsere psychischen Probleme eine gemeinsame Basis. Er hatte mit Angstzuständen und Panikattacken zu kämpfen, und ich hatte einen so tiefsitzenden bitteren Zorn in mir, dass ich ebenfalls manchmal Panikattacken bekam, weil mir war, als würde diese Wut mich auffressen. Manchmal wurde es so schlimm, dass die Realität dagegen in den Hintergrund trat.

Wie es das Schicksal wollte, landeten Eli Maddison und ich in Chicago im selben