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Adam und Eva
Der erste Mensch, der sich durch Gott entwickelt hat, war Adam. Das war der erste Mann. Zu derZeit gab es noch überhaupt keine Frauen, nur Männer, wie bei den Wiederholungen vonHave I Got News? mit Dave.
Das war ein Problem, weil die einzige Möglichkeit für Adam, andere Adams zu machen, darin bestand, Sex mit der einzigen anderen Person zu haben, die es gab: Gott. Doch ich kann mir vorstellen, dass sich Gott nicht mit Adam zusammentun wollte, weil er ihn ja nach seinem Bild geschaffen hatte. Also wäre das so, als hätte man Sex mit sich selbst, was einfach seltsam ist. Außerdem kann man ja sowieso Sex mit sich selbst haben, indem man sich einen runterholt, und danach kann man einfach einnicken, ganz ohne schwierige Gespräche, also hatte Gott überhaupt kein Interesse daran. Warum sollte er auch? Er ist Gott. Wahrscheinlich kann er auf tausend geheimnisvolle Arten Sex mit sich selbst haben, ohne Hilfe zu brauchen. Wenn es um Sex mit Menschen geht, dann ist das aus irgendeinem Grund eher eine Angelegenheit für den Heiligen Geist. Er ist unfassbar und glatt, wie ein frisch gewaschenes Laken über einer Daunendecke, also ist es wahrscheinlich eine eher »harte« Angelegenheit. Darüber will ich nicht wirklich nachdenken.
In jedem Fall hat Gott, damit es Sex geben kann, Eva gemacht, eine Frau, die aus Adam entstanden ist. Eva kam an zweiter Stelle, wie das bei Frauen meistens so ist, aber sie war weiter entwickelt. Anders als Adam – bei dem das Blatt nur Show war –, konnte Eva Babys aus ihrem Blatt kriegen, und so wurde die ganze Bevölkerung der Erde erfunden.
Eva hat sofort Schwierigkeiten bekommen, weil sie einen Apfel gegessen hat, der Gott gehörte. Wenn ihm der so wichtig war, hätte er ein Post-it darauf kleben sollen, wie man es in einem Bürokühlschrank schließlich auch macht. Dummkopf.
Albträume
Unser Gehirn ähnelt stark einem Fernseher. Untertags sehen wir einen Haufen von Sachen, die im Großen und Ganzen Sinn ergeben, auch wenn vieles davon langweilig ist: Straßenschilder, Gras, die Nachrichten. Doch dann, genau wie imFernsehen, kommt nachts das ganze abgefahrene Zeug:Überleben in Alaska, Bundestag live, Nachtcafé. Das nennt man träumen. Und wenn es schrecklich ist oder etwas mit Untertiteln, dann nennt man es einen Albtraum.
Ein typischer Albtraum ist das Ausgehen von Chips. Darin sind alle drei wichtigen Komponenten enthalten: eine Urangst, die Möglichkeit zu verhungern und Monster. Ein komplizierterer Albtraum könnte so aussehen, dass du denkst, du würdest von einer sechsköpfigen Giraffe durch ein gruseliges, altes Haus gejagt, weil sie wissen will, was 13 mal 12 ist. Oder dass du das letzte Sandwich aus einer Packung mit Fertigsandwiches bist und in den Sandwichgrill sollst, doch der hat das Gesicht von Peter Lustig ausLöwenzahn, der ein netter Typ sein sollte, jetzt aber ein riesiger Schiffscontainer mit Gebiss ist, der dich fressen will, und überhaupt bist du eine armselige Kombination aus Thunfisch und Gurkenscheiben, sieh dir nur einmal an, wie enttäuschend du für einen der nettesten Menschen bist, aus dem du eine Killermaschine gemacht hast.
Einige Therapeut:innen analysieren gerne Träume. Als könnten sie jemals irgendetwas bedeuten.
Alexander der Große
Alexander der Große wurde 356 vor Christus im antiken Griechenland geboren und starb als einer der besten Käm