: Diana P. Lawrence
: Echt sein - echt fühlen Dein Weg zur Selbstakzeptanz und Anerkennung
: epubli
: 9783758401145
: 1
: CHF 8.90
:
: Familie
: German
: 126
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Erleben Sie die Freiheit, die mit der Ehrlichkeit gegenüber sich selbst einhergeht. Dieses Buch ist mehr als ein Ratgeber; es ist ein Werkzeugkasten für ein authentischeres Leben. Entdecken Sie, wie Sie Ihre verborgenen Ängste und Begrenzungen überwinden können, um ein erfüllteres, zufriedeneres Leben zu führen. Dabei erhalten Sie nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxiserprobte Strategien, die Sie sofort umsetzen können.

Diana unterstützt als Coach und Berater Menschen im Kontext von Selbstwertgefühl und Persönlichkeitsentwicklung

Warum es unmöglich ist, von jedem gemocht zu werden


 

Die Sehnsucht, von allen gemocht zu werden, ist in vielen von uns tief verwurzelt. Sie zeigt sich in den sorgfältig ausgewählten Fotos, die wir in sozialen Medien posten, in der Art und Weise, wie wir uns in Gesprächen präsentieren, und sogar in den Jobs, die wir annehmen oder den Beziehungen, die wir eingehen. Doch während dieses Verlangen nach universeller Beliebtheit auf den ersten Blick harmlos erscheinen mag, ist es ein Ziel, das sich nicht nur als unerreichbar, sondern auch als potenziell schädlich erweist.

 

Beginnen wir mit den grundlegenden menschlichen Eigenschaften und Bedürfnissen. Wir alle haben individuelle Vorlieben, Abneigungen, Werte und Überzeugungen. Was einer Person wichtig ist, kann für eine andere irrelevant sein. Diese Diversität in persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen macht es von vornherein unmöglich, universelle Beliebtheit zu erlangen. Wenn Sie versuchen, die Erwartungen einer Person zu erfüllen, könnten Sie gleichzeitig die einer anderen enttäuschen. Selbst in einem kleinen sozialen Kreis ist es schwierig, einen Konsens über eine bestimmte Person oder Idee zu finden. Erweitern Sie diesen Kreis auf die gesamte Gesellschaft, und Sie werden sehen, dass der Versuch, von allen gemocht zu werden, einer Herkulesaufgabe gleicht.

 

Des Weiteren sollten wir den psychologischen Aspekt betrachten. Einige Menschen mögen uns möglicherweise aus Gründen, die nichts mit uns zu tun haben. Sie könnten ihre eigenen Unsicherheiten, Vorurteile oder sogar schlechte Erfahrungen auf uns projizieren. In solchen Fällen ist die Ablehnung, die wir erleben, mehr ein Spiegelbild der inneren Welt der anderen Person als eine Bewertung unserer eigenen Persönlichkeit oder Qualitäten.

 

Und dann gibt es noch den Aspekt der Zeit und Energie. Selbst wenn es theoretisch möglich wäre, von jedem gemocht zu werden, wäre der Aufwand, dies zu erreichen, enorm. Man müsste sich ständig anpassen, verstellen und Kompromisse eingehen, die oft auf Kosten der eigenen Zufriedenheit und des eigenen Wohlbefindens gehen würden. Dieser erschöpfende Prozess könnte leicht zu Burnout und emotionaler Erschöpfung führen, was letztendlich die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen würde.

 

Schließlich dürfen wir die Rolle der sozialen Medien nicht übersehen. In einer Welt, in der „Likes“ und Follower als Währung des sozialen Status gelten, ist die Versuchung groß, die Beliebtheit als höchstes Ziel anzustreben. Doch diese Zahlen sind trügerisch. Sie messen nicht die Tiefe der Beziehungen oder die Authentizität der Verbindungen, sondern sind oft nur eine Momentaufnahme der Aufmerksamkeit, die schnell wieder verschwinden kann.

 

In Anbetracht all dieser Faktoren wird deutlich, dass der Wunsch, von jedem gemocht zu werden, nicht nur unrealistisch, sondern auch ungeeignet als Lebensziel ist. Wir müssen uns stattdessen darauf konz