Es war ein grauer, diesiger Regentag.
Hamburger Schietwetter nennt man sowas wohl.
Eine Wolkenbank nach der anderen wurde von der Nordsee über das flache Küstenland getrieben und irgendwann regneten die dann ihre feuchte Wasserlast einfach ab. Tiefdruckgebiet nach Tiefdruckgebiet folgte aufeinander.
Ohne Pause.
Naja, unsereins im Norden ist ja schon froh, wenn keine Windrose dabei ist.
Sowas kommt ja auch vor. Dann gibt es abgedeckte Dächer und sowas.
Ist auch nicht schön.
Aber hat es wirklich Sinn, sich über das Wetter zu beklagen?
Eigentlich nicht.
Ob nun in Hamburg oder anderswo.
Es kommt eben, wie es kommt.
Beeinflussen kann man da nicht viel.
Manche sprechen ja vom menschengemachten Klimawandel. Aber menschengemachtes Wetter gibt es auf alle Fälle noch nicht. Das kann man bedauern. Aber man stelle sich vor, das Wetter wäre wirklich menschengemacht oder anders ausgedrückt: Wir könnten es beeinflussen und bestimmen.
Das würde nur neue Probleme aufwerfen.
Wer hätte das Recht dazu, zu bestimmen, wie das Wetter wird?
Touristen, die nach Hamburg kommen, hätten vielleicht gerne einen sonnigen T