Während der mächtige Wagen die Bergstraße hinauffuhr, fragte sich Jerry Morgan, was für ein Empfang ihn am Ende dieser Fahrt erwarten würde. Würde der geheimnisvolle, exzentrische Mann, der sein Onkel war und der in diesem Bergort lebte, den sein Neffe nie hatte besuchen dürfen, ihn jetzt abweisen?
Erst als er den höchsten Punkt des Waldes erreicht hatte, stieß er auf eine Blockhütte, die an den dahinter steil aufragenden, schroffen und vegetationslosen Berghang gebaut war. Er hielt den Wagen vor der Veranda des Blockhauses an, weit genug von der Straße entfernt, um sie nicht zu blockieren. Niemand war in der Nähe; niemand erschien, als er die Autotür zuschlug, die Stufen hinaufstieg und die Veranda überquerte. Niemand antwortete auf sein Klopfen; die Tür schwang auf den Aufprall hin auf und Jerry trat ein.
Er gelangte in ein großes Wohnzimmer, dessen Wände mit Trophäen geschmückt waren. Trotz der Kälte in dieser Höhe befand sich im Kamin nur kalte, graue Asche, vermischt mit Holzkohlestücken. Jerry hatte das Gefühl, dass das Haus schon seit einiger Zeit unbewohnt war.
Die Erkundung bestätigte seinen ersten Eindruck. Die Regale in der Küche waren bis auf ein paar Teller und Utensilien leer. Es gab keine Anzeichen von Lebensmitteln, und eine dünne Staubschicht hatte sich über alles gelegt, sogar über das Spülbecken.
Verblüfft kehrte er ins Wohnzimmer zurück und setzte sich auf ein Birkensofa vor dem kalten Kamin. Obwohl dies der nominelle Wohnsitz seines Onkels war, wohnte Doktor Richard Morgan offensichtlich nicht wirklich hier. Wo wohnte er denn dann? Soweit Jerry in alle Richtungen sehen konnte, gab es keine Anzeichen für irgendein Gebäude, außer diesem hier.
Als er so dasaß und über diese Geheimnisse nachdachte, hörte er plötzlich, wie die Tür geöffnet wurde, und als er sich umdrehte, sah er seinen Onkel.
Wie sein Neffe war auch Richard Morgan groß und kräftig gebaut. Das verbliebene Schwarz im silbernen Haar und im Bar