Er hatte auf sie gewartet. Und dann war alles ganz schnell gegangen.
Sie wusste, dass sie nun einen schrecklichen Tod sterben würde. Denn sie kannte das Gesicht des Mannes, der ihr aufgelauert hatte. Der sie in dem engen Gang zu Boden gerissen und sich auf brutalste Weise an ihr vergangen hatte. In den kalten Angstschweiß mischten sich Tränen, die ihr aus den Augen schossen und die zu glühen schienen …
Warum hat er das getan?, fragte sie sich, während sie kaum noch Luft bekam und neben ihrer panischen Angst keimte auf einmal auch ohnmächtige Wut. Wut über die Erniedrigung, aber auch Wut über sich selbst, weil sie sich in ihren letzten Gedanken damit beschäftigte, was ihren Vergewaltiger zu seiner Tat bewogen haben könnte.
Absurd!, dachte sie und versuchte noch einmal sich zu wehren, den schweren Körper abzuwerfen, der sie wie eine tonnenschwere Last zu Boden drückte.
Es war vergeblich. Immer fester presste die Faust auf ihre Lippen und verschloss auch die Nasenlöcher. Sie hörte noch, wie ihre Knochen knirschten, dann wurde alles schwarz vor ihren Augen …
*
Einige Zeit später
Zum ersten Mal seit jenen bewegenden Ereignissen, in deren Verlauf D’koh, ohne es zu wollen, eine Verschwörung in den höchsten Adelsschichten der ontidischen Gesellschaft aufgedeckt hatte, befand er sich wieder an Bord eines Raumschiffes.{*}
Diesmal allerdings aus freien Stücken, und er freute sich darüber, obwohl die interstellare Passage auch durch einen Wehrmutstropfen getrübt wurde, wie seine terranischen Freunde sagen würden. Er hatte Qua’la zu Hause zurücklassen müssen. Sie konnte nicht für einen so langen Zeitraum ihr neues gemeinsames Zuhause und ihren alten Arbeitsplatz in der Botschaft der Humanen Welten auf Ontis VI verlassen. Vor allem nicht jetzt, da sie sich in einem gesegneten Zustand befand. Nein, die in ihr heranreifenden Eier waren zu kostbar, als dass D’koh zulassen konnte, Qua’las Körper den Strapazen eines Weltraumfluges auszusetzen.
Doch er war ja zum Glüc