: Patricia Schröder
: Magic Elements (Band 1) Der Zauber erwacht
: KARIBU
: 9783961293933
: Magic Elements
: 1
: CHF 8.90
:
: Kinderbücher bis 11 Jahre
: German
: 304
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Magic Elements: Vier Freundinnen, vier Elemente - Erde, Feuer, Wasser, Luft! Emma, Leonie, Alina und Kim sind die besten Freundinnen des Universums. Eines Tages entdeckt Emma, dass sie etwas ziemlich Verrücktes mit einer Treppe anstellen kann. Am gleichen Tag findet sie eine geheimnisvolle Nachricht zwischen ihren Schulunterlagen, die mit DIE ELEMENTE unterschrieben ist. Die Mädchen stehen vor einem Rätsel: Was hat das alles bloß zu bedeuten? Als kurz darauf Kim in den Besitz eines orangeroten Steins gelangt und auch sie und Leonie magische Fähigkeiten entwickeln, finden die vier Freundinnen sich unversehens in einem aufregenden Abenteuer wieder. Doch schon bald müssen sie sich einem mächtigen Gegner stellen. Kim wird entführt und Emma und Leonie stoßen bei ihrem Befreiungsversuch schnell an ihre Grenzen. Doch was ist mit Alina, die als Einzige noch kein besonderes Talent an sich an entdeckt hat? Kann womöglich ausgerechnet sie ihren Freundinnen helfen und Kim retten?

Patricia Schröder, lebt mit ihrem Mann und einer Handvoll Katzen und Hühnern auf Eiderstedt. Sie studierte Textildesign, noch lieber aber als Muster für Sofabezüge oder Blusen denkt sie sich - insbesondere magische - Geschichten aus. Und so hängte sie ihren alten Beruf an den Nagel und veröffentlicht nun schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich Romane für Kinder und Jugendliche.

Treppe rückwärts


„Verdammt noch mal, was soll denn das, du Idiot?“, blaffte Emma Kevin hinterher. Sie stoppte neben Alina, die inzwischen am Fuß der Treppe angekommen war und sich japsend auf ihre Oberschenkel stützte. „Willst du mit den Fotos vor deinen Kumpels prahlen, oder was?“

Kevin stoppte wenige Stufen vor der oberen Etage und drehte sich langsam wieder zu ihnen um.

„Mit dem vonFättchen ganz bestimmt nicht“, erwiderte er abfällig. „Obwohl es natürlich ein prima Beweis dafür wäre, dass Querstreifen ganz sicher nicht schlank machen.“

„Weißt du was, Kevin Römer?“, schnaubte Kim. „Ich könnte mich glatt übergeben.“ Sie lief an Emma und Alina vorbei und stieg bis zur dritten Treppenstufe hinauf. „Und zwar genau hier rein!“, erklärte sie, während sie sich ihre Basecap vom Kopf angelte.

„Viel Spaß dabei“, erwiderte Kevin knapp.

Mit einer Geste, die wahrscheinlich besonders cool wirken sollte, schob er das Handy in seine Hosentasche und wandte sich erneut zum Weitergehen ab. Aber Kim war noch nicht fertig.

„Und weißt duauch, was ich danach am liebsten damit machen würde?“, fragte sie scharf.

Obwohl die Situation alles andere als lustig war, hätte Emma beinahe losgeprustet. Denn natürlich kannte sie Kim gut genug, um zu wissen, was ihr vorschwebte. Die Vorstellung, wie ihre Freundin Kevin die Kappe mit ihrem halb verdauten Frühstück darin auf die Rübe pflanzte, war jedenfalls zu komisch.

„Ich kann’s mir ungefähr denken“, brummte Kevin. „Dumm nur, dass ich zwei Jahre älter bin als du und sehr viel schneller … und größer … und vor allem stärker …“

„Aber wir sind zu dritt“, entgegnete Emma. „Wir wissen, was du getan hast, und wir kennen deinen Namen. Also lösch gefälligst die Fotos! … Vor unseren Augen natürlich. … Und die Sache ist vergessen“, fügte sie sichtbar unwillig hinzu.

„Träum weiter“, knurrte Kevin. „Das istmein Handy. Darauf sindmeine Fotos. Und mit denen kann ich machen, was ich will.“

„Kannst du eben nicht!“, fauchte Alina. „Jedenfalls … wenn du die Fotos nicht löschst, dann müssen wir das dem Direx melden, und dann …“

„Ja klar!“, fuhr Kevin dazwischen. „Das ist mal wieder typisch Weiber. Fällt euch eigentlich nix Besseres ein als immer nur Petzen? Was soll das überhaupt bringen?“, fragte er weiter, als weder Emma noch Alina oder Kim sofort mit einer schlauen Antwort konterten. „Bis ich beim Direx im Büro hocke, haben die Fotos längst die Runde gemacht. Nur auf meinem Smartphone wird dann leider keins mehr zu finden sein.“

Er bedachte die Mädchen mit einem überheblichen Grinsen, dann wandte er sich endgültig ab und stieg b