: Diana Dörr
: Der Steg nach Tatarka
: Books on Demand
: 9783748124429
: 1
: CHF 3.60
:
: Spannung
: German
: 300
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Von den masurischen Weiten durch die Hölle des Zweiten Weltkrieges in die Verbannung nach Sibirien: Eine Frau erfährt mehr Schicksal, als sie ertragen kann. Doch das Ende ist nicht das Ende: Ein neues Leben erinnert sich an das vergangene. Eine mitreißende Reise durch Zeiten der Verzweiflung, der Einsamkeit aber auch der Heilung und des Ankommens. In diesem auf wahren Begebenheiten beruhenden Buch geht es um die Heilung von Ängsten aus früheren Leben und den in unserer Gesellschaft nicht geheilten Traumata aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Spiritueller Roman zum Thema Wiedergeburt, Nahtoderfahrung und Rückführungstherapie.

Diana Dörr, geboren 1970, ist Heilpraktikerin mit eigener Praxis für Klassische Homöopathie, Rückführungstherapie und schamanische Heilweisen in Bad Homburg v. d. H. Im November 2011 veröffentlichte sie ihren ersten Roman mit dem Titel"Der Steg nach Tatarka" beim Paracelsus Verlag in Salzburg/ Österreich. In diesem auf wahren Begebenheiten beruhenden Roman geht es um die Heilung von Traumata und Ängsten aus früheren Leben. Im Januar 2013 folgte der All Age Fantasy Roman"Aurora in geheimer Mission". Dieser Roman bildet den Auftakt zu einer Bücherserie über die Abenteuer des hawaiianischen Sonnenengels Aurora, der mit einer besonderen Mission für Mutter Erde von Hawaii nach Deutschland gekommen ist. Die Autorin vereint durch ihre Bücher ihre Verbundenheit mit der Natur mit ihren beruflichen Interessen, der Heilung von Menschen und Mutter Erde. Durch ihre Bücher rund um den Sonnenengel Aurora möchte sie die Herzen der Menschen für die Natur öffnen und auch aktuelle Umweltthemen auf humorvolle Weise ansprechen. Weitere Informationen zur Autorin finden Sie hier: www.dianadoerr.de

Die geheimnisvollen Wälder


»Einsamkeit und das Gefühl, unerwünscht zu sein, ist die schlimmste Armut.«

Mutter Teresa

Masuren
Sommer 1932

Marie-Luises zierliche Gestalt wirft kaum Schatten, als sie die dicht bewachsene Birkenallee im Schein der untergehenden Sonne nach Hause hastet. Die Gedanken nehmen immer mehr von ihr Besitz und lassen sie den nicht enden wollenden Heimweg vorübergehend vergessen.

Sie fragt sich, warum sie Rose nicht besser angebunden hatte. Nun muss sie den ganzen Weg allein nach Hause laufen. Sie hofft, dass niemand ihren heimlichen Ausflug bemerkt und Rose vermisst hat, und biegt hastig in die eng bewachsene Ahornchaussee ein. In der Ferne erkennt sie die ersten schattenhaften Umrisse des mächtigen Herrenhauses, dessen schwarze Silhouette vom silbernen Licht des Mondes angestrahlt wird. Sie drängt die beängstigenden Vorahnungen aus ihrem Kopf, indem sie erneut über das gerade im Wald Vorgefallene nachdenkt und eine Erklärung dafür sucht. Während der Mond hinter einer Wolke verschwindet, taucht sie in die Eichenallee ein, die zu ihrem Elternhaus führt. Die Allee liegt nun in völliger Dunkelheit vor ihr, doch sie nimmt kaum davon Notiz, sondern läuft atemlos weiter. Endlich erreicht sie den elterlichen Hof und ist doch in Gedanken noch weit entfernt. Ich bilde mir das alles nicht ein, versichert sie sich. Rose hat es auch bemer