: Tina O'Hara, Diana Bayer
: Hinfallen Heilen Hochfliegen
: Books on Demand
: 9783757837709
: 1
: CHF 8.90
:
: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
: German
: 246
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ich bin Cristina mit C ohne h und das ist das Buch meines Lebens. Mit meinen 50 Jahren habe ich schon so viel erlebt, dass es in ein Buch passt. In diesem halben Jahrhundert habe ich den Himmel geküsst und in die Schluchten geweint. Mein Start ins Leben war schwer und traumatisch und hat Spuren in meiner Seele hinterlassen. Mit Hilfe der spirituellen Heilung meiner alten Wunden habe ich es geschafft, die Traumata zu verarbeiten und loszulassen. Und nun lebe ich, wer und was ich bin, liebe und achte mich endlich und erfülle mir meine Träume. Denn alles ist möglich. Wenn auch Du frei von alten Lasten sein und Deine Herzenswünsche leben möchtest, lade ich Dich ein, auf eine heilsame Reise zu Dir selbst mitzukommen. Denn auch Du kannst auf dem Regenbogen tanzen, wenn Du Dir eine Chance gibst.

Tina O'Hara wurde 1972 in Rumänien als viertes Mädchen der Familie geboren. Nach einer ereignisreichen und bewegten Kindheit und Jugend ist sie 1996 nach Deutschland gezogen. Sie hat hier ihre zweite Heimat gefunden und ihre Familie gegründet. Sie hat in den letzten 26 Jahren beruflich und privat Höhen und Tiefen erlebt, die sie zu einem kompletten Sinneswandel gebracht haben. Diesen Wandel hat sie in ihrem ersten Buch:"Hinfallen - Heilen - Hochfliegen" niedergeschrieben.

Kapitel 1


Der schwere Start ins Leben


Ich wurde an einem sonnigen Sonntag im Juni 1972 in einem kleinen Ort in Rumänien geboren. Meine Eltern waren gerade spazieren, als ich es sehr eilig hatte, herauszukommen. Meine Mutter wurde auf den Händen meines Vaters und eines anderen Mannes in die Klinik getragen. Und schon kurz nach der Ankunft im Krankenhaus erblickte ich das Licht der Welt.

Mein Vater betrat das Zimmer und fragte, ob ich ein Junge oder ein Mädchen sei. Als er erfuhr, dass es wieder „nur“ ein Mädchen war, sagte er zu meiner Mutter: „Darauf kannst du pissen.“

Ich war die nun mittlerweile vierte Tochter in der Familie und mein Vater hatte sich so sehnlich einen Sohn gewünscht. Und nun die große Enttäuschung, es war wieder kein Stammhalter geboren worden.

Auch wenn ich neugeboren war, ich habe die Ablehnung meines Vaters in diesem Moment verinnerlicht. Ich fühlte mich abgelehnt und ungeliebt, was kein schöner Start ins Leben bedeutete. Ich wurde schon zurückgeworfen, bevor ich überhaupt gehen konnte.

Meine Mutter hat die Abwehr meines Vaters als komplette Ablehnung empfunden. Sie glaubte, nicht „gut genug“ zu sein, um ihrem Mann einen Jungen zu schenken.

Durch meine spätere Heilungsarbeit konnte ich mich in meine Mutter hineinfühlen und spürte, dass meine Mutter sich damals minderwertig und wertlos als Frau gefühlt hatte. Dadurch wurde ihre Angst noch größer, dass ihr Leben mit nun vier Mädchen und einem Mann, der schnell zum Alkohol griff, noch schwerer sein würde. Sie befürchtete, dass der Frust und die Unzufriedenheit ihres Mannes nun noch gewaltiger werden und er dies an ihr auslassen würde.

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