: Marion Alexi
: Fürsten-Roman 2682 Die Heimkehr des Erben
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751751414
: 1
: CHF 1.80
:
: Erzählende Literatur
: German
: 64
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Miek Marie vom Brombach, pflichtbewusst, verantwortungsvoll, fleißig, hat ihre Großtante Johanna von Galander bis zu deren Tod betreut. Fürst Richard folgte seiner geliebten Hannele nur wenige Tage später. Die Trauer ist groß, denn das Fürstenpaar war beliebt. Der neue Fürst und Besitzer Schloss Schönwaldens steht längst fest - es ist der einzige Enkel des Paares, Felix von Galander. Zuletzt hat man ihn als Jugendlichen gesehen. Und nun, da seine Rückkehr erwartet wird, wird im Schloss eine Menge gemunkelt, denn so wirklich erinnert sich niemand an ihn, der inzwischen Ende zwanzig sein müsste. Ist er bedingungslos radikal wie sein verstorbener Vater? Oder kommt er mehr nach der exzentrischen Mama? Unschöne Gerüchte machen die Runde: Felix soll ein harter Hund sein, eiskalt und egoistisch. Mieke Marie, die eigentliche Schlossherrin, befürchtet Entlassungen.
Und dann kommt der neue junge Fürst endlich und ist so bescheiden, nett und still, dass er irrtümlich zuerst für einen Touristen gehalten wird. Verstellt er sich? Man ist völlig verblüfft. Felix, unglaublich attraktiv und authentisch, stellt keine Ansprüche, ist mit allem zufrieden. Mieke Marie soll bleiben und weitermachen. Keine Veränderung. Das Schlosspersonal hält die Luft an und wartet ab. Mieke Marie wird aus Felix, dem Träumer, nicht schlau ...


Die Heimkehr des Erben

Sein eiskalter Ruf eilt ihm voraus

von Marion Alexi

Mieke Marie vom Brombach, pflichtbewusst, verantwortungsvoll, fleißig, hat ihre Großtante Johanna von Galander bis zu deren Tod betreut. Fürst Richard folgte seiner geliebten Hannele nur wenige Tage später. Die Trauer ist groß, denn das Fürstenpaar war beliebt. Der neue Fürst und Besitzer Schloss Schönwaldens steht längst fest – es ist der einzige Enkel des Paares, Felix von Galander. Zuletzt hat man ihn als Jugendlichen gesehen. Und nun, da seine Rückkehr erwartet wird, wird im Schloss eine Menge gemunkelt, denn so wirklich erinnert sich niemand an ihn, der inzwischen Ende zwanzig sein müsste. Ist er bedingungslos radikal wie sein verstorbener Vater? Oder kommt er mehr nach der exzentrischen Mama? Unschöne Gerüchte machen die Runde: Felix soll ein harter Hund sein, eiskalt und egoistisch. Mieke Marie, die eigentliche Schlossherrin, befürchtet Entlassungen.

Und dann kommt der neue junge Fürst endlich und ist so bescheiden, nett und still, dass er irrtümlich zuerst für einen Touristen gehalten wird. Verstellt er sich? Man ist völlig verblüfft. Felix, unglaublich attraktiv und authentisch, stellt keine Ansprüche, ist mit allem zufrieden. Mieke Marie soll bleiben und weitermachen. Keine Veränderung. Das Schlosspersonal hält die Luft an und wartet ab. Mieke Marie wird aus Felix, dem Träumer, nicht schlau ...

Überwältigender Strahlenglanz im goldenen Morgenlicht: Wie Edelsteine leuchteten die antiken Gläser der umfangreichen Sammlung, zusammengetragen von der im vorigen Jahr verstorbenen Fürstin Johanna, liebevoll Hannele genannt von ihrem Gemahl und allen, die sich ihrer Zuneigung erfreuen durften.

Der frische Morgenwind blies Wolken vor die Sonne. In Sekundenschnelle verblassten das leuchtende Rubinrot, das brillante Smaragdgrün, das prachtvolle Zitronengelb oder das himmlische Azurblau. Doch erneut gewannen die Farben an Intensität, als die Wolken weiterflogen und goldene Sonnenstrahlen die Gläser erneut in leuchtendes Licht tauchten.

Das Farbenspektakel war so faszinierend, dass Mieke Marie von Brombach