: Rosi Wallner, Christian Seiler, Andreas Kufsteiner, Verena Kufsteiner
: Heimat-Roman Treueband 50 5 Romane in einem Band
: Verlagsgruppe Lübbe GmbH& Co. KG
: 9783751751827
: Heimat-Roman Treueband
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 320
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Lesen, was glücklich macht. Und das zum Sparpreis!

Seit Jahrzehnten erfreut sich das Genre des Heimat-Bergromans sehr großer Beliebtheit. Je hektischer unser Alltag ist, umso größer wird unsere Sehnsucht nach dem einfachen Leben, wo nur das Plätschern des Brunnens und der Gesang der Amsel die Feierabendstille unterbrechen.
Zwischenmenschliche Konflikte sind ebenso Thema wie Tradition, Bauernstolz und romantische heimliche Abenteuer. Ob es die schöne Magd ist oder der erfolgreiche Großbauer - die Liebe dieser Menschen wird von unseren beliebtesten und erfolgreichsten Autoren mit Gefühl und viel dramatischem Empfinden in Szene gesetzt.

Alle Geschichten werden mit solcher Intensität erzählt, dass sie niemanden unberührt lassen. Reisen Sie mit unseren Helden und Heldinnen in eine herrliche Bergwelt, die sich ihren Zauber bewahrt hat.
Dieser Sammelband enthält die folgenden Romane:
Alpengold 208: Dunkle Stunden im Bürgermeisterhaus
Bergkristall 289: Adieu, ihr Berge und Täler
Der Bergdoktor 1773: Auf diesem Hof liegt ein Fluch
Der Bergdoktor 1774: Der Besuch der Halbschwester
Das Berghotel 145: Sieben Wünsche für einen Sommer
Der Inhalt dieses Sammelbands entspricht ca. 320 Taschenbuchseiten.
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»Hoffentlich hält sich das Wetter, und wir können draußen feiern. Im Haus ist halt net genug Platz für die vielen Gäste«, meinte Luitgard Altstetter besorgt und fuhr sich mit dem Arm über die erhitzte Stirn.

Sie hatte schon den ganzen Tag für das Familienfest am morgigen Samstag vorgekocht, und in der heißen Küche war es kaum noch auszuhalten. Auf dem großen Herd brodelte es, aromatische Düfte nach Kräutern und Gewürzen erfüllten den Raum.

»Das Kaiserwetter soll noch eine Woche anhalten, mach dir keine Sorgen«, beruhigte sie ihr Mann, der es gewagt hatte, die Küchenschwelle zu übertreten, was sonst weder von seiner Frau noch von Resi Angerer, ihrer Haushälterin seit Jahrzehnten, gern gesehen wurde.

»Hoffentlich«, meinte Luitgard und rührte in einem großen Topf. »Und wie geht es draußen voran?«

»Gut. Die Kinder stellen die Tische und Bänke auf und schmücken das Haus. Sogar Lampions wollen sie in den Bäumen aufhängen«, gab Franz Altstetter Auskunft.

»Gut«, murmelte Luitgard und richtete sich auf.

Ihr gerötetes Gesicht zeigte plötzlich einen Ausdruck tiefer Erschöpfung, der ihrem Mann nicht entging.

»Du hast für heut genug getan, Luitgard. Es gibt doch wohl nichts mehr, was die Resi net allein bewältigen könnt, oder?«, sagte er in bestimmtem Ton.

»Das will ich meinen«, behauptete Resi verdrossen, denn sie fand, dass Luitgard ihr wieder viel zu viel aus der Hand genommen hatte.

»So, wir schauen uns jetzt an, was die Kinder zuwege gebracht haben«, schlug Franz vor, und Luitgard erhob keinen Widerspruch.

Sie legte die Schürze ab und strich sich die Haare zurück, dann verließen sie das geräumige Bürgermeisterhaus, wie die Wohnstatt der Altstetters im Dorf allgemein genannt wurde.

Es war von Simon Altstetter, dem Vater von Franz, erbaut worden und glich einem stattlichen ländlichen Anwesen. Breit am Dorfausgang hingelagert, mit Balustraden und kunstvoller Lüftlmalerei bot es einen Blickfang, besonders wenn im Sommer eine üppige Geranienpracht von den Fenstersimsen und Balkonen herabflammte. Dahinter erstreckte sich ein liebevoll angelegter Bauerngarten, der von Luitgard gehegt und gepflegt wurde. Er ging in eine große Streuobstwiese über, deren Bäume nun in